Es gibt Mütter, die findet man im Hormonrausch total nett. Am Liebsten würde man sogar mit ihnen eine WG gründen und die Kinder gemeinsam großziehen. Doch der Hormonspiegel sinkt stetig. Ein Jahr nach der Geburt ist man zwar immer noch nicht die alte, doch befindet man sich sicher auf der Zielgeraden. Und ich sage Ihnen, es wird immer gruseliger!
Anton hat hier einen Kumpel in der Nachbarschaft. Der ist ein Jahr älter, aber in seiner Entwicklung in vielen Dingen noch nicht so weit wie Anton. Im Hormonrausch dachte ich, och ja, jedes Kind ist anders, dann braucht er eben ein wenig länger. Jetzt denke ich mir, nö, der ist doof, aber echt. Im Hormonrausch fand ich seine Ausfälle gegen Anton schon gemein, dachte mir aber, er ist eben ein wenig rüpelig. Er rannte immer zu Anton und riss ihn rückwärts runter, schubste ihn, so dass er fiel und holte aus dem Nichts mit einem Faust großem Stein aus, den er dann Anton grinsend auf den Schädel schlug. Als letzte Tat hatte er, Anton hatte glücklicherweise seinen Fahrradhelm auf, einen Spaten auf Antons Kopf geschlagen. Nachdem Anton aber nicht reagierte schlug er ihm damit noch vor die Brust und vor das Schienbein. So, und was meinen sie jetzt, hat seine Mutter getan? Nichts? Nein, sie begann mit meinem Sohn zu diskutieren, dass er doch bitte ihrem Sohn die Spielzeuge lassen sollte. Jau, dachte ich mir, dass du man auch irre bist, aber so richtig. Ich nahm meinen Sohn und wir gingen. Ein paar Tage später traf ich sie auf der Strasse. Ihren dümmlich grinsenden Sohn dabei. Sie erzählte mir irgend einen Unfug, der für sie elementar wichtig war. Ich konnte darauf nur , oh, dass ist doch scheiße, sagen. Darauf hin wurde ich von der Übermutter gerügt! Wie ich so etwas sagen könnte, es gäbe doch Alternativen! Scheibenhonig, zum Beispiel! Ich dachte, ich höre nicht richtig. Hatte diese Irre mich jetzt zurechtgewiesen? Bitte, fragte ich sie. Und sie wiederholte ihren Blödsinn erneut. Oh, sagte ich, dass werde ich nicht tun! Mein Kind darf auch mal ordentlich Scheiße sagen, wenn ihm danach ist. Und außerdem bin ich nicht so pädagogisch wertvoll und will es auch nicht werden! Sie sah mich jetzt genauso dümmlich an wie ihr Sohn. Aber der arme Kerl muss es auch irgendwo herhaben.
Verstehen Sie mich? Ohne diesen Hormonflash relativieren sich sehr viele Dinge. Erst recht solche Mütter!
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Freitag, 25. Oktober 2013
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Kinderglück (Nachtrag)
Da stand ich.
Fertig, abgekämpft und genervt.
Mein Langarm-Shirt war noch mit Babyrotze beschmiert, die Strickjacke roch jetzt auch nicht mehr so aprilfrisch, der Loop legte sich nicht lässig um meinen Hals, sondern knörwelte sich irgendwo dazwischen rum und die Schuhe hätte ich auch mal putzen können. In der Hand hielt ich das Eis für Anton, der zu Hause, krank, auf mich wartete. Die Oma war glücklicherweise da und passte auf beide Kinder auf, damit ich ins Krankenhaus zu meinem Vater konnte.
Der wiederrum stellte nach 30 Minuten die Frage, wo denn meine Kinder wären. Es dauerte dann noch mal zehn Minuten bis er verstand, dass ich sie nicht alleine zu Hause gelassen habe. Fragen Sie jetzt bitte nicht, es würde zu lange dauern alles zu erklären. Er sieht nicht nur schlecht, er hört auch fast nichts mehr.
Nach einer Stunde anschreien, Missverständnisse erklären und mir Vorwürfe anhören, bin ich dann nach Hause.
In der Verwaltung arbeitet eine Freundin von mir. Ja, dachte ich, kurz mal durchatmen und ein bisschen tratschen.
So, da stand ich nun.
Erzählte ihr, dass Anton schon zwei Wochen krank ist und dass mein Vater sich so sympathisch wie immer präsentiert.
Da sieht sie mich an und sagt, dass ihr auch alles im Momemt quer ginge. Es wäre ja so schrecklich mit den Kindern, sie wüsste garnicht, warum sie sich das angetan hat, man müsste ja auf soviele Dinge verzichten! Ob ich mir vorsellen könnte, was ihr passiert wäre. Sie hätten ja den Babysitter gehabt und wären dann ins Restaurant gefahren (nur zur Info, es war mein Lieblingsrestaurant, da war ich seit 2 Jahren nicht mehr). Gerade hätten sie sich die Speisekarte vorlesen lassen, da hätte der Babysitter angerufen, dass das eine Kind gekotzt hätte. Ja, da mussten sie wieder los. Aber das war so peinlich, alle hätten ja geguckt. Hätte sie das vorher gewusst, dann hätte sie keine Kinder bekommen, da müsste man ja auf alles verzichten.
Da stand ich nun, abgekämpft und schmuddelig, einer Frau in Desingerklamotten gegenüber, die eigentlich alles hat, was man sich so wünscht. Die alles bekommt, was man sich vorstellt. Die wunderbare Kinder hat. Die arbeiten gehen kann, weil ihr Mann die Kinder betreut. Die eine Familie hat, die sie unterstüzt. Die das alles als selbstverständlich hinnimmt. Das steht ihr ja zu! Aber immer unzufrieden ist!
In diesem Augenblick kam ich mir so unzulänglich vor! Kleine schmuddelige Hausfrau und Mutti, mit kleinen schmuddeligen Hausfrauenproblemen.
Aber eins, dass sage ich Ihnen, meine Kinder sind das Wertvollste in meinem Leben!
Und dann bin ich eben voll Babyrotze und kann in den nächsten 20 Jahren nicht in Ruhe Essen gehen, aber es sind meine Kinder, die ich liebe.
Edit:
es ist im Frühjahr passiert
Fertig, abgekämpft und genervt.
Mein Langarm-Shirt war noch mit Babyrotze beschmiert, die Strickjacke roch jetzt auch nicht mehr so aprilfrisch, der Loop legte sich nicht lässig um meinen Hals, sondern knörwelte sich irgendwo dazwischen rum und die Schuhe hätte ich auch mal putzen können. In der Hand hielt ich das Eis für Anton, der zu Hause, krank, auf mich wartete. Die Oma war glücklicherweise da und passte auf beide Kinder auf, damit ich ins Krankenhaus zu meinem Vater konnte.
Der wiederrum stellte nach 30 Minuten die Frage, wo denn meine Kinder wären. Es dauerte dann noch mal zehn Minuten bis er verstand, dass ich sie nicht alleine zu Hause gelassen habe. Fragen Sie jetzt bitte nicht, es würde zu lange dauern alles zu erklären. Er sieht nicht nur schlecht, er hört auch fast nichts mehr.
Nach einer Stunde anschreien, Missverständnisse erklären und mir Vorwürfe anhören, bin ich dann nach Hause.
In der Verwaltung arbeitet eine Freundin von mir. Ja, dachte ich, kurz mal durchatmen und ein bisschen tratschen.
So, da stand ich nun.
Erzählte ihr, dass Anton schon zwei Wochen krank ist und dass mein Vater sich so sympathisch wie immer präsentiert.
Da sieht sie mich an und sagt, dass ihr auch alles im Momemt quer ginge. Es wäre ja so schrecklich mit den Kindern, sie wüsste garnicht, warum sie sich das angetan hat, man müsste ja auf soviele Dinge verzichten! Ob ich mir vorsellen könnte, was ihr passiert wäre. Sie hätten ja den Babysitter gehabt und wären dann ins Restaurant gefahren (nur zur Info, es war mein Lieblingsrestaurant, da war ich seit 2 Jahren nicht mehr). Gerade hätten sie sich die Speisekarte vorlesen lassen, da hätte der Babysitter angerufen, dass das eine Kind gekotzt hätte. Ja, da mussten sie wieder los. Aber das war so peinlich, alle hätten ja geguckt. Hätte sie das vorher gewusst, dann hätte sie keine Kinder bekommen, da müsste man ja auf alles verzichten.
Da stand ich nun, abgekämpft und schmuddelig, einer Frau in Desingerklamotten gegenüber, die eigentlich alles hat, was man sich so wünscht. Die alles bekommt, was man sich vorstellt. Die wunderbare Kinder hat. Die arbeiten gehen kann, weil ihr Mann die Kinder betreut. Die eine Familie hat, die sie unterstüzt. Die das alles als selbstverständlich hinnimmt. Das steht ihr ja zu! Aber immer unzufrieden ist!
In diesem Augenblick kam ich mir so unzulänglich vor! Kleine schmuddelige Hausfrau und Mutti, mit kleinen schmuddeligen Hausfrauenproblemen.
Aber eins, dass sage ich Ihnen, meine Kinder sind das Wertvollste in meinem Leben!
Und dann bin ich eben voll Babyrotze und kann in den nächsten 20 Jahren nicht in Ruhe Essen gehen, aber es sind meine Kinder, die ich liebe.
Edit:
es ist im Frühjahr passiert
Pimp me up
Ich habe noch ungefähr 8 Tage Zeit um mich für eine Hochzeit aufzumöbeln. Eigentlich wäre ich gerne 5 Kilo leichter, dann würde ich wieder in meine alten Klamotten passen.Bin ich aber nicht und jetzt stehe ich da. So, was soll ich anziehen? Hier in der Umbauhölle und mit den Kindern ist es egal wie ich aussehe. Spätestens nach einer Stunde hängt irgendwo an mir Rotze oder Brei oder beides. Meine Hände sehen aus, als ob ich damit den Holzboden ohne Schmiergelpapier abschleifen könnte und gepflegte Fingernägel haben die anderen. Fragen Sie erst gar nicht ob Beine und Achseln rasiert sind. Die Bikinizone wurde hier abgeschafft. Es wäre sonst zu gruselig. Eincremen nach dem Duschen? Ja, vor ca. 4 Wochen das letzte Mal.
Zum Friseur schaffe ich es regelmäßig. Aber nur, weil sonst die Haare so struppig werden, dass ich Morgens dafür zu viel Zeit brauche.
Was gerade modern ist? Ich weiß es nicht! Und, ganz ehrlich, ich weiß auch nicht mehr wo man so richtig schicke Klamotten herbekommt. Verkäuferinnen waren mir früher schon unheimlich, aber mittlerweile habe ich Angst vor ihnen. Kommt schon eine dünne gutgepflegte, gut duftende, in unbefleckten Klamotten steckende Verkäuferin in meine Nähe, nehme ich Reißaus.
Meistens bin ich schon durchgeschwitzt bevor ich im Geschäft ankomme. Der Kinderwagen schiebt sich nicht von alleine! Mit dem Aufzug und dem Kinderwagen in die passende Etage zu fahren, gestaltet sich schwierig. Viele Aufzüge sind zu eng gebaut, als dass man sie bequem mit dem Kinderwagen nutzen könnte. Und da man als Mutter alles durchorganisiert und ganz bestimmt nicht einfach so in die Stadt zum Bummeln fährt, sondern vorher noch tausend sperrige Dinge eingekauft hat und die dann noch an den Kinderwagen hängt, wird es in solchen winzigen Aufzügen eine sehr sportliche Veranstaltung. Und wenn mich dann so ein wunderbar gepflegtes Wesen anspricht, " Darf ich Ihnen helfen?", könnte ich in Tränen ausbrechen! Was soll ich darauf antworten? Bauen sie den Aufzug um, oder, Warum parken alle Senioren auf den Mutter-Kind-Parkplätzen, oder, Hätten sie vielleicht ein Deo für mich, oder, Warum hat Ihre Bluse keine Flecken, oder, Haben sie sich die Körperbehaarung weglasern lassen, oder, Essen sie überhaupt, oder warum sind sie so dünn? Meist, bevor ich antworten kann, fängt irgendein Kind an zu maulen, so dass ich nett lächele und freundlich , Nein, sage. Die nächste Herausforderung ist der Parcour zwischen den Kleiderständern. Platzsparend aufgestellt verringern sie sicher die benötigte Verkaufsfläche, senken die Mietkosten und die Heizkosten allemal, ökologisch also sicher ein Doppelplus, aber für Kinderwagen fahrende Mütter eine Katastrophe. Nicht alles im vorbei fahren von den Ständern zu ziehen ist doch sehr schwierig. Den Wagen mit dem Kind ab zu stellen und sich alleine in den Kleiderständerjungel zu kämpfen, unmöglich. Denn die mehr oder weniger dezente Hintergrundmusik wird bald von dem erbärmlichen Geschrei des zurückgelassenen Kindes über mehrere Dezibel übertönt. Also drehen wir eine Rund, drängeln uns in die winzige Aufzugkabine und genießen danach die frische Luft.
Nur Klamotten, die haben wir immer noch nicht geshoppt.
Wie gesagt, mir bleiben noch 8 Tage um mich auf zu möbeln.
Zum Friseur schaffe ich es regelmäßig. Aber nur, weil sonst die Haare so struppig werden, dass ich Morgens dafür zu viel Zeit brauche.
Was gerade modern ist? Ich weiß es nicht! Und, ganz ehrlich, ich weiß auch nicht mehr wo man so richtig schicke Klamotten herbekommt. Verkäuferinnen waren mir früher schon unheimlich, aber mittlerweile habe ich Angst vor ihnen. Kommt schon eine dünne gutgepflegte, gut duftende, in unbefleckten Klamotten steckende Verkäuferin in meine Nähe, nehme ich Reißaus.
Meistens bin ich schon durchgeschwitzt bevor ich im Geschäft ankomme. Der Kinderwagen schiebt sich nicht von alleine! Mit dem Aufzug und dem Kinderwagen in die passende Etage zu fahren, gestaltet sich schwierig. Viele Aufzüge sind zu eng gebaut, als dass man sie bequem mit dem Kinderwagen nutzen könnte. Und da man als Mutter alles durchorganisiert und ganz bestimmt nicht einfach so in die Stadt zum Bummeln fährt, sondern vorher noch tausend sperrige Dinge eingekauft hat und die dann noch an den Kinderwagen hängt, wird es in solchen winzigen Aufzügen eine sehr sportliche Veranstaltung. Und wenn mich dann so ein wunderbar gepflegtes Wesen anspricht, " Darf ich Ihnen helfen?", könnte ich in Tränen ausbrechen! Was soll ich darauf antworten? Bauen sie den Aufzug um, oder, Warum parken alle Senioren auf den Mutter-Kind-Parkplätzen, oder, Hätten sie vielleicht ein Deo für mich, oder, Warum hat Ihre Bluse keine Flecken, oder, Haben sie sich die Körperbehaarung weglasern lassen, oder, Essen sie überhaupt, oder warum sind sie so dünn? Meist, bevor ich antworten kann, fängt irgendein Kind an zu maulen, so dass ich nett lächele und freundlich , Nein, sage. Die nächste Herausforderung ist der Parcour zwischen den Kleiderständern. Platzsparend aufgestellt verringern sie sicher die benötigte Verkaufsfläche, senken die Mietkosten und die Heizkosten allemal, ökologisch also sicher ein Doppelplus, aber für Kinderwagen fahrende Mütter eine Katastrophe. Nicht alles im vorbei fahren von den Ständern zu ziehen ist doch sehr schwierig. Den Wagen mit dem Kind ab zu stellen und sich alleine in den Kleiderständerjungel zu kämpfen, unmöglich. Denn die mehr oder weniger dezente Hintergrundmusik wird bald von dem erbärmlichen Geschrei des zurückgelassenen Kindes über mehrere Dezibel übertönt. Also drehen wir eine Rund, drängeln uns in die winzige Aufzugkabine und genießen danach die frische Luft.
Nur Klamotten, die haben wir immer noch nicht geshoppt.
Wie gesagt, mir bleiben noch 8 Tage um mich auf zu möbeln.
Mittwoch, 26. September 2012
So
Es sind nur noch drei Wochen bis zur Entbindung und hier ist so gut wie nichts fertig!
Es ist ja jetzt nich so, dass der Bauch dezenter wird, nein, so garnicht. Auch werde ich nicht ausgeglichener. Die glückliche hochschwangere Frau ist meiner Meinung nach ein Märchen, erfunden von einer bekifften boshaften Hebamme, die sich rächen wollte. Was soll daran zauberhaft sein, wenn man sich immer weniger bewegen kann, die eigenen Schuhe und Füße nur noch vom Hörensagen kennt, man ständig und dauerhaft ungefragt auf der tollen Bauch angesprochen wird, man von blutigen Steaks und Sushi träumt, stattdessen mal verzückt an einem Schokokuss knabbert, dass Doppelkinn wächst, es solche Kommentare gibt, wie , jetzt muss sie nur noach etwas pausbäckiger werden, nein, normal reich, ich muss sie auf die Welt pressen, nichts mehr passt, Anton gerade in einem Stimmungstief ist und das ist noch nett ausgedrückt. Meine Füße ähneln immer mehr Entenpatschen und ich gehe auch so. Im Bett benötige ich einen Autokran um die Seite zu wechseln.
Und dann frage ich mich, ob alle um mich herum irre sind. Aber so richtig! Dass hier einiges und einige nicht normal läuft oder sind, dass wusste ich schon vorher, aber zur Zeit könnte ich mich auch in einer Außenwohngruppe der Psychatrie befinden.
Gestern morgen verstopfe erstmal das Klo. Sehr schön! Haben Sie schon mal Morgens unter Zeitdruck versucht, dass Klo zu reparieren? Ich erspare Ihnen die ekeligen Details. Nachmittags kam dann ein Monteur. Heute holte ich Anton von der Spielgruppe ab. Ihm gefällt es dort wirklich gut. Hat sich auch schon mit einm anderen Terroristen angefreundet, der, wie s aussieht, auch nur Unsinn vor hat. Heute hauten dann beide mal ab. Super ist das mit dm dickn Bauch, Schwangerschftsgymnastik bekommt dirkt einen neuen Charakter. In der Spielgruppe ist auch noch ein anderr kleiner Junge. Seine Mutter sieht immer leidend und hunrig aus, echt immer. Der Junge heult dann auch mal drei Stunden am Stück. Anton findet ihn sehr suspekt. Heute wurde er von der Oma abgeholt. Als diese mitbekam, dass die beiden anderen immer abhauen, sagte sie " Aber unsr Schatz doch sicher nicht!" Augenroll! Zu ihrem Schatz sagt auch niemand etwas, soll sie doch mal ihr Mündchen halten.
Det Zimmermann möchte sich nicht beeilen mit der neuen Treppe. Freundlich wies ich ihn daraufhin, dass er jetzt nicht meine Wunschbegleitperson in den Kreissaal wäre. Ach, dass würde ihm auch nichts machen, er käme mit. Ja, sagte ich, aber mir! Zügig jetzt!
Aber, alles wird besser, bestimmt!
Es ist ja jetzt nich so, dass der Bauch dezenter wird, nein, so garnicht. Auch werde ich nicht ausgeglichener. Die glückliche hochschwangere Frau ist meiner Meinung nach ein Märchen, erfunden von einer bekifften boshaften Hebamme, die sich rächen wollte. Was soll daran zauberhaft sein, wenn man sich immer weniger bewegen kann, die eigenen Schuhe und Füße nur noch vom Hörensagen kennt, man ständig und dauerhaft ungefragt auf der tollen Bauch angesprochen wird, man von blutigen Steaks und Sushi träumt, stattdessen mal verzückt an einem Schokokuss knabbert, dass Doppelkinn wächst, es solche Kommentare gibt, wie , jetzt muss sie nur noach etwas pausbäckiger werden, nein, normal reich, ich muss sie auf die Welt pressen, nichts mehr passt, Anton gerade in einem Stimmungstief ist und das ist noch nett ausgedrückt. Meine Füße ähneln immer mehr Entenpatschen und ich gehe auch so. Im Bett benötige ich einen Autokran um die Seite zu wechseln.
Und dann frage ich mich, ob alle um mich herum irre sind. Aber so richtig! Dass hier einiges und einige nicht normal läuft oder sind, dass wusste ich schon vorher, aber zur Zeit könnte ich mich auch in einer Außenwohngruppe der Psychatrie befinden.
Gestern morgen verstopfe erstmal das Klo. Sehr schön! Haben Sie schon mal Morgens unter Zeitdruck versucht, dass Klo zu reparieren? Ich erspare Ihnen die ekeligen Details. Nachmittags kam dann ein Monteur. Heute holte ich Anton von der Spielgruppe ab. Ihm gefällt es dort wirklich gut. Hat sich auch schon mit einm anderen Terroristen angefreundet, der, wie s aussieht, auch nur Unsinn vor hat. Heute hauten dann beide mal ab. Super ist das mit dm dickn Bauch, Schwangerschftsgymnastik bekommt dirkt einen neuen Charakter. In der Spielgruppe ist auch noch ein anderr kleiner Junge. Seine Mutter sieht immer leidend und hunrig aus, echt immer. Der Junge heult dann auch mal drei Stunden am Stück. Anton findet ihn sehr suspekt. Heute wurde er von der Oma abgeholt. Als diese mitbekam, dass die beiden anderen immer abhauen, sagte sie " Aber unsr Schatz doch sicher nicht!" Augenroll! Zu ihrem Schatz sagt auch niemand etwas, soll sie doch mal ihr Mündchen halten.
Det Zimmermann möchte sich nicht beeilen mit der neuen Treppe. Freundlich wies ich ihn daraufhin, dass er jetzt nicht meine Wunschbegleitperson in den Kreissaal wäre. Ach, dass würde ihm auch nichts machen, er käme mit. Ja, sagte ich, aber mir! Zügig jetzt!
Aber, alles wird besser, bestimmt!
Mittwoch, 15. August 2012
Hitzewelle
Es ist hier sowas von schwül und drücken, dass es schon richtig fies ist.
Anton bekommt die letzten (!) 4 Backenzähne und ist richtig unausgeglichen. Dass schmerzt aber auch schlimm!
Am Sonntag wurde hier Rasen gemäht. Johannes, Sie erinnern sich, hat sich darauf beschwert und HerrnL. Eine Mail ins Büro geschickt. Tenor, HerrL. möge doch seiner bösen Frau mitteilen, dass man sowas nicht tut. Bitte, ich habe nicht gemäht. Ich habe ihm nur auf seine lautsarke Pöbellei durch das Gehölz hindurch passend Antwort gegeben. Das es mich persönlich freut, dass er weiß, dass Sonntag ist. er kann nicht mehr spannen und das wurmt ihn, glaube ich. Denn mittlerweile ist der Kirschlorbeer und die Birke so hoch, dass die beiden keine Chance mehr haben was zu sehen. Katherina hat dafür heute mal wieder ihre Kinder angeschrien. Sehrwahrscheinlich musste sie am Wochenende seine Allmachtsphantasien aushalten und schön devot sein. Aber jeder braucht ja mal ein Ventil, auch Johannes. Er war schon lange nicht mehr auf dem Dach. Oder ich habe das nicht mehr so im Blick. Vom Dach aus könnte er aber etwas sehen. Ob ihm das noch nich aufgefallen ist?
Vielleicht würde dann auch die Stimmung dort besser, nur müssten sie dann mit Stühlchen auf das Dach ziehen, um dauerhaft den Überblick zu behalten. Nur wohin dann mit den Kindern?
Stellen Sie sich das mal vor: Die zwei würden ihrer Stasi-Passion folgen und aufs Dach ziehen, Tag und Nacht. Sie würden von Lieferdiensten mit dem Nötigstem versorgt, nur das Waschen würde eingestellt. Den Toilettengang würden sie auch optimieren können, indem sie in ihre Stühle passende Löcher schneiden und sie an die Regenrinne anschliessen. Für die zwei muss das doch das Paradies sein. Freie Beschattungs-Aussicht auf alle Nachbarn, selbts Nachts.
Hach...
Anton bekommt die letzten (!) 4 Backenzähne und ist richtig unausgeglichen. Dass schmerzt aber auch schlimm!
Am Sonntag wurde hier Rasen gemäht. Johannes, Sie erinnern sich, hat sich darauf beschwert und HerrnL. Eine Mail ins Büro geschickt. Tenor, HerrL. möge doch seiner bösen Frau mitteilen, dass man sowas nicht tut. Bitte, ich habe nicht gemäht. Ich habe ihm nur auf seine lautsarke Pöbellei durch das Gehölz hindurch passend Antwort gegeben. Das es mich persönlich freut, dass er weiß, dass Sonntag ist. er kann nicht mehr spannen und das wurmt ihn, glaube ich. Denn mittlerweile ist der Kirschlorbeer und die Birke so hoch, dass die beiden keine Chance mehr haben was zu sehen. Katherina hat dafür heute mal wieder ihre Kinder angeschrien. Sehrwahrscheinlich musste sie am Wochenende seine Allmachtsphantasien aushalten und schön devot sein. Aber jeder braucht ja mal ein Ventil, auch Johannes. Er war schon lange nicht mehr auf dem Dach. Oder ich habe das nicht mehr so im Blick. Vom Dach aus könnte er aber etwas sehen. Ob ihm das noch nich aufgefallen ist?
Vielleicht würde dann auch die Stimmung dort besser, nur müssten sie dann mit Stühlchen auf das Dach ziehen, um dauerhaft den Überblick zu behalten. Nur wohin dann mit den Kindern?
Stellen Sie sich das mal vor: Die zwei würden ihrer Stasi-Passion folgen und aufs Dach ziehen, Tag und Nacht. Sie würden von Lieferdiensten mit dem Nötigstem versorgt, nur das Waschen würde eingestellt. Den Toilettengang würden sie auch optimieren können, indem sie in ihre Stühle passende Löcher schneiden und sie an die Regenrinne anschliessen. Für die zwei muss das doch das Paradies sein. Freie Beschattungs-Aussicht auf alle Nachbarn, selbts Nachts.
Hach...
Donnerstag, 9. August 2012
Schwangerschaftsticker
- Das NeueModell breitet sich in rasender Geschwindigkeit aus. In den letzten 2 Tagen ist der Bauch so rasant gewachsen, dass mir fast alle T-Shirts, selbst mit Bauchband zu kurz werden.
- Ich kann garnicht so viel essen wie ich möchte, da sie sich so breit mach.
- Weiße Bohnen in Tomaensoße schmecken auch kalt aus dem Glas, nur als Tipp, falls Sie wie mich der kleine Hunger zwischendurch packt.
- Ich träume von Torten! Nur bekomme ich Sodbrennen von Süßigkeiten. Sehr lästig!
- Männer sind doch wirklich seltsam. Gestern war ich mit Anton beim Kinderarzt, impfen. Er begrüßte Anton, dann mich, strahlte mich an, tätschelte vertrauensvoll auf den Bauch und sagte verträumt :" Sieht aber gut aus!" Das NeueModell wird schon Kundin bei ihm, keine Frage, doch jetzt mal so unter uns, wird man als schwangere Frau plötzlich für die Männerwelt attracktiver? Mausi kann sich erfolgreich reproduzieren, hier sind meine Gene?
- Gestern war ich dann auch mit meiner Nachbarin und deren 2 Kindern spazieren. Wir kommen an einem alten Bahnhof vorbei, der zu einem Café umgebaut wurde. Hier strahlte uns dann plötzlich auch ein wildfremder Mann an. Ob wir hier wohnen würden, dann könnten wir ja mal einen Kaffee zusammen trinken. LIEBE MÄNNER! MÜTTER VON KLEINKINDERN, DIE DAZU NOCH SCHWANGER SIND, SIND NICHT HUNDEKNOCHENGUT! SIE BESITZEN KEINE NERVEN AUS DRAHT UND SIND ZIEMLICH UNAUSGEGLICHEN. MIT DEM BAUCHUMFANG WACHSEN AUCH DIE KRAMPFADERN, WAS DIE SUBJEKTIVE ATTRACKTIVITÄT NICHT STEIGERT. ABER FALLS SIE AUF STÜTZSTRÜMPFE STEHEN, BITTE. MIT EINER TASSE KAFFE IST ES BEI EINER KUCHENAUSWAHL NICHT GETAN. UND SCHWANGERE SIND NICHT VERZWEIFELT!
Donnerstag, 2. August 2012
Tiefkühlpizza
Jetzt mal ganz ehrlich: Waren Tiefkühlpizzen immer schon so klein?
Gerade habe ich eine aus der Not heraus verschlungen, doch satt bin ich noch immer nicht.
Früher, da kann ich mich noch dran erinnern, da habe ich gerde mal eine halbe geschafft.
Jetzt könnte ich direkt noch eine essen.
Ob das zweite Murmelkind plötzlich so wächst?
Gerade habe ich eine aus der Not heraus verschlungen, doch satt bin ich noch immer nicht.
Früher, da kann ich mich noch dran erinnern, da habe ich gerde mal eine halbe geschafft.
Jetzt könnte ich direkt noch eine essen.
Ob das zweite Murmelkind plötzlich so wächst?
Mittwoch, 1. August 2012
Olympische Spiele
Der Dachdecker, der gute, ist immer mal gerne mit seinem Gesäß an die Satschüssel gekommen. Das hat HerrnL. fast in den Wahnsinn getrieben. Wenn er abends fernsehen wollte, dann sah er nichts. Also rauf aufs Gerüst und Schüssel ausrichten. Nach dem 5 mal glaubte er mir dann, dass der Dachdecker das extra macht. Nach weiteren 5 Mal besann HerrL sich dann auf eine anderweitige Abendgestaltung.
Jetzt haben wir aber wieder Fernsehn.
Was sehen wir uns jetzt an? Natürlich die Olympischen Spiele!
Und unter uns, schwimmer sahen früher besser aus, echt jetzt.
Jetzt haben wir aber wieder Fernsehn.
Was sehen wir uns jetzt an? Natürlich die Olympischen Spiele!
Und unter uns, schwimmer sahen früher besser aus, echt jetzt.
Freitag, 27. Januar 2012
Gewinnspiel
in der schwangerschaft entdeckte ich das nähen für mich. selbst als geduldloser mensch wie ich, ist es problemlos möglich dinge fertig zu stellen.
Jetzt bin ich auf dieses gewinnspiel gestossen.
und anton würden die raketen sooo gut stehen!
vielleicht haben wir ja glück!
Jetzt bin ich auf dieses gewinnspiel gestossen.
und anton würden die raketen sooo gut stehen!
vielleicht haben wir ja glück!
Freitag, 20. Januar 2012
kindersachentrödel
Es muss doch möglich sein, die gesamten kindersachenflohmärkte der kirchengemeinden in wuppertal mit ihren terminen zu sammeln und zu veröffentlichen. mann, ich suche mir gerade einen wolff, nur damit ich einzelne termine finde. anstatt, dass die gesammelt auf den seiten angeboten werden, nön, dass wäre ja zu einfach.
falls jemand einen schönen kindersachentrödel kennt, nur her mit den terminen, gerne in der umgebung um wuppertal.
falls jemand einen schönen kindersachentrödel kennt, nur her mit den terminen, gerne in der umgebung um wuppertal.
Donnerstag, 19. Januar 2012
zorn
im moment geht mir fast alles quer und ich bin richtig empfindlich.
menschen, die ich lange zeit einfach toleriert habe schaffen es jetzt in 5 minuten mich so zornig werden zu lassen, dass ich es fast selbst nicht mehr verstehe. aber mir ist dieser intolerante einheitsbrei einfach zu viel! niemand ist perfekt und jeder will nach seinen vorstellungen leben. kann man das nicht einfach akzeptieren, ohne sich, entschuldigen sie den ausdruck, dass maul darüber zerreißen zu müssen?! und oft sind es wirklich auch noch die menschen, die sich und ihre lebenseinstellung in den werteolymp heben, die nicht zu den hellsten lichtern am baum gehören. mich ärgert das so dermassen, dass können sie sich garnicht vorstellen.
Mir persönlich wird jetzt immer öfter ein gespräch über ein zweites kind aufgedrängt, jedoch immer mit dem hinweis, dass ich mich ja entscheiden müsste, ich hätte ja noch so viel vor. entschuldigen sie schon wieder, aber dabei muss ich kotzen! bis jetzt bin ich freundlich geblieben und habe höflich darauf geantwortet, aber spricht mich in nächster zukunft noch jemand darauf an, dann werde ich ausfallend. wie kann es sein, dass andere menschen sich besser in meinem leben auskennen als ich? garnicht, eben, sehe ich auch so.
ich gehe doch auch nicht her und gebe kluge lebenstipps.
ich bin echt richtig genervt!
menschen, die ich lange zeit einfach toleriert habe schaffen es jetzt in 5 minuten mich so zornig werden zu lassen, dass ich es fast selbst nicht mehr verstehe. aber mir ist dieser intolerante einheitsbrei einfach zu viel! niemand ist perfekt und jeder will nach seinen vorstellungen leben. kann man das nicht einfach akzeptieren, ohne sich, entschuldigen sie den ausdruck, dass maul darüber zerreißen zu müssen?! und oft sind es wirklich auch noch die menschen, die sich und ihre lebenseinstellung in den werteolymp heben, die nicht zu den hellsten lichtern am baum gehören. mich ärgert das so dermassen, dass können sie sich garnicht vorstellen.
Mir persönlich wird jetzt immer öfter ein gespräch über ein zweites kind aufgedrängt, jedoch immer mit dem hinweis, dass ich mich ja entscheiden müsste, ich hätte ja noch so viel vor. entschuldigen sie schon wieder, aber dabei muss ich kotzen! bis jetzt bin ich freundlich geblieben und habe höflich darauf geantwortet, aber spricht mich in nächster zukunft noch jemand darauf an, dann werde ich ausfallend. wie kann es sein, dass andere menschen sich besser in meinem leben auskennen als ich? garnicht, eben, sehe ich auch so.
ich gehe doch auch nicht her und gebe kluge lebenstipps.
ich bin echt richtig genervt!
Freitag, 13. Januar 2012
Gedankensprünge
- gestern im bad: anton saß auf dem vorleger und spielte versonnen mit der bürste. " komm wir föhnen eben noch die haare" mein sohn sah mich an und sagte" ja" stand auf und kam zu mir. ich war so stolz!
- unsere nachbarn sind schrecklich laut! nicht weil sie umbauen oder räumen, nein, sie sind einfach schrecklich laut. anton wacht abends im stundentakt durch ihren krach auf. freundlich mit ihnen reden hilft nicht, kommt, glaube ich, nicht an, oder schlimmer, wird nicht verarbeitet. völliges unverständniss!
- heute ist meine mutter 6 jahre tot. musste gestern abend noch an unsere letzte nacht denken. sie fehlt mir!
- ich gehe morgen früh zum friseur, hach, was freue ich mich.
- warum zögere ich bei sovielen dingen und bin zu zaghaft? so oft stehe ich mir selber im weg.
Montag, 2. Januar 2012
2012
das eigene lebensglück hängt nicht an anderen menschen oder äusseren umständen, es hängt an einem selbst! viele verpassete chancen sind verpasst, kommen nicht mehr wieder, bei manchen ist es vielleicht auch besser, dass sie verpasst sind. doch es gibt keine zufälle! es ´gibt auch keine zufälle bei den begleitenden menschen. sie sind zu der gegebenen zeit da, ob sie einem wohlgesonnen sind oder ob sie es schlecht mit einem meinen, sie sind da.
aber das eigene lebensglück hängt nicht davon ab!
man darf seinen plan vom glück nicht verraten!
aber das eigene lebensglück hängt nicht davon ab!
man darf seinen plan vom glück nicht verraten!
Freitag, 18. November 2011
Keulen für die Keule
Anton und ich waren heute auf dem Markt, bei unserem Lieblingsfleischer.
Er verkauft nur Fleisch entweder aus eigener Aufzucht oder von kleinen Höfen.
Die wurstwaren stellt er selber her, deshalb schmecken sie manchmal immer etwas anders.
Was Herrn L. sehr freut, dort gibt es Lamm-Mettwürste. Heute war ich dort, weil ich ein Huhn für den Backofen haben wollte, eigentlich. Doch dann lachten mich Kanienchenkeulen an, sehr sexy.
Ich habe dann das Huhn, die Lammwürste und die Kanienchenkeulen genommen.
So, jetzt schmoren die Keulen schon vor sich hin und ich bin gespannt wie sie schmecken werden.
Er verkauft nur Fleisch entweder aus eigener Aufzucht oder von kleinen Höfen.
Die wurstwaren stellt er selber her, deshalb schmecken sie manchmal immer etwas anders.
Was Herrn L. sehr freut, dort gibt es Lamm-Mettwürste. Heute war ich dort, weil ich ein Huhn für den Backofen haben wollte, eigentlich. Doch dann lachten mich Kanienchenkeulen an, sehr sexy.
Ich habe dann das Huhn, die Lammwürste und die Kanienchenkeulen genommen.
So, jetzt schmoren die Keulen schon vor sich hin und ich bin gespannt wie sie schmecken werden.
Donnerstag, 10. November 2011
Gedankenstücke
- Heute gehen Anton und ich auf einen Martins Zug, mit selbstgebastelter Laterne. Ich bin schon gespannt!
- Anton bekommt wieder Zähne!
- In genau einem Monat wird mein kleiner Junge ein Jahr alt! Wie schnell diese wunderschöne Zeit vergangen ist!
- Die Katze stinkt! Warum weiss ich noch nicht, aber sie riecht nach fiesem Hund.
- Habe im Moment vereiterte Mandel und bin deshalb etwas träge. Das Haus sieht wie ein Schlachtfeld aus.
- Mache mir Sorgen.
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Geschäftsidee
An manchen Tagen sehe ich mir Anton an und denke : So, jetzt muss Mutti mal was zum Haushalsbudget dazu steuern. Anton sieht mich dann an solchen Tagen genauso fragend an wie sein Vater, als ob er meine Ideen telepathisch erahnen könnte.
Meine neuste Idee ist ein schöner Kinder Second Hand Laden. Aber ein schöner! Er muss aufgeräumt und ordentlich sein, gut riechen, nicht nach ungewaschenen Hälsen und alten Windeln, oder gar nach abgestandenem kalten Zigarrettenrauch und er muss hell sein. Herr L. fagte mich ganz direkt, als ich ihm von der Idee erzählte, ob es mir noch gut ginge. Ich sah ihn verwirrt an. war doch nur ein Vorschlag...
Aber da musste ich mir schon haarklein alles anhören, warum ausgerechnet mein schöner, gutriechender und aufgeräumter Laden keinen Gewinn abwerfen würde.
Gut, dachte ich wieder so bei mir, meine Chance wird schon noch kommen.
Am Sonntag waren wir mit Freunden in einem CupCake-Caffee. Sehr lecker! Nur leider waren bis auf einen Apfelkuchen und ein Möhrentörtchen die Auslagen leer. Meine Begleitung erging sich darin, dass sie doch bestimmt bei dem schönen Wetter noch locker zwanzig Portionen mehr verkauft hätten. Ich genoss während der Discussion das gesicherte Möhrentörtchen und warf einmal kurz ein, dass ich gerne einen Kinder Second Hand Laden eröffnen würde. Was soll ich sagen, von drei Seiten wurde auf mich eingeredet, dass sich sowas aber mal garnicht lohnt, sollte ich doch lieber ein CupCake Kaffee eröffnen. Ja, da gibt es aber ein gewichtiges Problem: Ich kann richtig schlecht backen!
Gestern sind Herr L., Anton und ich spazieren gegangen.
In unserer Nachbarschaft befindet sich ein großes Genossenschaftsgebäude aus den dreißiger Jahren, sehr monomental. Eigentlich ist das Gebäude gut vermietet, nur in einem unteren Seitenflügel herrscht Leerstand.
Scherzhaft stosse ich Herrn L. an: " Da, siehst Du, in den Räumen könnte ich den Second Hand Laden aufmachen, mit einem CupCake Kaffe."
Herr L. " Ja, und das Dominastudio direkt daneben."
Ich:" Wo ist das denn?"
Herr L. :" Dass wirst Du dann noch dazu eröffnen müssen, damit sich die beiden anderen Sachen tragen."
Was soll man dazu noch sagen?!
Meine neuste Idee ist ein schöner Kinder Second Hand Laden. Aber ein schöner! Er muss aufgeräumt und ordentlich sein, gut riechen, nicht nach ungewaschenen Hälsen und alten Windeln, oder gar nach abgestandenem kalten Zigarrettenrauch und er muss hell sein. Herr L. fagte mich ganz direkt, als ich ihm von der Idee erzählte, ob es mir noch gut ginge. Ich sah ihn verwirrt an. war doch nur ein Vorschlag...
Aber da musste ich mir schon haarklein alles anhören, warum ausgerechnet mein schöner, gutriechender und aufgeräumter Laden keinen Gewinn abwerfen würde.
Gut, dachte ich wieder so bei mir, meine Chance wird schon noch kommen.
Am Sonntag waren wir mit Freunden in einem CupCake-Caffee. Sehr lecker! Nur leider waren bis auf einen Apfelkuchen und ein Möhrentörtchen die Auslagen leer. Meine Begleitung erging sich darin, dass sie doch bestimmt bei dem schönen Wetter noch locker zwanzig Portionen mehr verkauft hätten. Ich genoss während der Discussion das gesicherte Möhrentörtchen und warf einmal kurz ein, dass ich gerne einen Kinder Second Hand Laden eröffnen würde. Was soll ich sagen, von drei Seiten wurde auf mich eingeredet, dass sich sowas aber mal garnicht lohnt, sollte ich doch lieber ein CupCake Kaffee eröffnen. Ja, da gibt es aber ein gewichtiges Problem: Ich kann richtig schlecht backen!
Gestern sind Herr L., Anton und ich spazieren gegangen.
In unserer Nachbarschaft befindet sich ein großes Genossenschaftsgebäude aus den dreißiger Jahren, sehr monomental. Eigentlich ist das Gebäude gut vermietet, nur in einem unteren Seitenflügel herrscht Leerstand.
Scherzhaft stosse ich Herrn L. an: " Da, siehst Du, in den Räumen könnte ich den Second Hand Laden aufmachen, mit einem CupCake Kaffe."
Herr L. " Ja, und das Dominastudio direkt daneben."
Ich:" Wo ist das denn?"
Herr L. :" Dass wirst Du dann noch dazu eröffnen müssen, damit sich die beiden anderen Sachen tragen."
Was soll man dazu noch sagen?!
Mittwoch, 24. August 2011
Kassengespräch
Anton sitzt friedlich in seiem Maxicosi und lässt sich geduldig durch den Supermarkt schleppen.Älteren Damen und Einkaufsbojen ausweichend gelangen wir schliesslich, mit viel mehr als eigentlich gedacht, zur Kasse. natürlich hatte ich keinen Wagen mitgenommen, natürlich, ich wollte ja nur zwei Sachen kaufen. Jetzt schleppe ich die volle Einkaufstasche, links, und Anton, rechts im Maxicosi, mit mir rum. An der Kasse stelle ich ihn ab, lade meine Beute aufs Band und hole tief Luft.Im Stillen überlege ich, wieviele blaue Flecken mich dieser Einkauf jetzt kosten wird.Wenn Sie meine Beine sehen würden, dann wüssten Sie wovon ich schreibe.Ein beladener Maxicosi ist nicht nur schwer, wenn man zu Autoagressionen neigt, ist es das optimale Gerät dafür! Wenn dieses Körbchen einem nicht vor die Beine schlägt, dann hängt es am Arm, und zwar so, dass es die gesamte Blutzirkulation auf der betreffenden Seite mit einem Schlag auslöscht.
Wir standen also an der Kasse, vor uns stand ein Endvierziger und stapelte seine spärlichen Einkäufe auf das Band. Er sah zu uns und bekam diesen, wirklich es gibt ihn, pädagogischen Blick.
" Es gibt Wägen, da kann man den Maxicosi oben drauf stellen!" sagte er.
Ich starrte ihn an!Och nö, dachte ich bei mir, diesmal ein Mann mit Ratschlägen. Ich lächelte ihn an. hilft ja eigentlich immer, nur bei ihm nicht. Er war doch sehr hartnäckig.
" Es gibt Einkaufswägen, da kann man den Maxicosi oben drauf stellen!"
Ich lächelte wieder etwas debieler. Als er aber zum dritten Mal ansetzten wollte, sah ich vom Lächeln ab und sagte genervt" Ich weiß! Ich wollte aber nicht so viel einkaufen!"
Verständnissvoll lächelte er mich an und erzählte in einem Schwall von seinem Sohn, der jetzt 14 jahre alt ist und ganz, wirklich gaaanz andere Probleme macht. Anton sah von unten zu mir hoch und steuerte eine Billy- Idol- Lippe zum Gespräch bei. Ich holte zum Schlag aus." warten Sie mal ab, bis das Thema Verhütung aktuell wird."
Der Gute, es muss wirklich ein guter sein, liess sich aber nicht beirren und redete fröhlich und herzensgut von seinem Sohn weiter, mit einem Glitzern in den Augen.
Mir blieb nichts anderes als zu lächeln...
Wir standen also an der Kasse, vor uns stand ein Endvierziger und stapelte seine spärlichen Einkäufe auf das Band. Er sah zu uns und bekam diesen, wirklich es gibt ihn, pädagogischen Blick.
" Es gibt Wägen, da kann man den Maxicosi oben drauf stellen!" sagte er.
Ich starrte ihn an!Och nö, dachte ich bei mir, diesmal ein Mann mit Ratschlägen. Ich lächelte ihn an. hilft ja eigentlich immer, nur bei ihm nicht. Er war doch sehr hartnäckig.
" Es gibt Einkaufswägen, da kann man den Maxicosi oben drauf stellen!"
Ich lächelte wieder etwas debieler. Als er aber zum dritten Mal ansetzten wollte, sah ich vom Lächeln ab und sagte genervt" Ich weiß! Ich wollte aber nicht so viel einkaufen!"
Verständnissvoll lächelte er mich an und erzählte in einem Schwall von seinem Sohn, der jetzt 14 jahre alt ist und ganz, wirklich gaaanz andere Probleme macht. Anton sah von unten zu mir hoch und steuerte eine Billy- Idol- Lippe zum Gespräch bei. Ich holte zum Schlag aus." warten Sie mal ab, bis das Thema Verhütung aktuell wird."
Der Gute, es muss wirklich ein guter sein, liess sich aber nicht beirren und redete fröhlich und herzensgut von seinem Sohn weiter, mit einem Glitzern in den Augen.
Mir blieb nichts anderes als zu lächeln...
Mittwoch, 17. August 2011
Ratschläge
Wenn ich mit Anton unterwegs bin, ereilen mich immer gut gemeinte Ratschläge anderer Frauen.Ungefragt, wie ich betonen möchte und von mir unmotiviert aufgenommen.
Letztens betraten wir ein Geschäft, fragen sie mich nicht welches, ich habe es tatsächlich vergessen. Anton, schon recht müde, nörgelte in seinem Kinderwagen. Sein Sitz war ganz flach gestellt, damit er auch gut schlafen konnte, wenn er denn wollte. Eine Verkäuferin stocherte auf uns zu, begleitet mit akustischen Signalen, wie : Oh, Du, Du, bist Du aber süß, Du,bist Du süß, oh, oh. Anton sah kurz zu mir hoch und nörgelte fröhlich, aber diesmal lauter weiter. Könnte er schon reden, dann hätte er sicherlich so etwas wie, Mama, tu das da weg, gesagt. Kann er aber noch nicht, leider. Die Verkäuferin ließ sich nicht beirren und surrte weiter ihr Dududu runter. Anton war jetzt schon schrecklich genervt, ich übrigens auch, sein Gequengele steigerte sich zu einem lautstarken Protestieren. Plötzlich hielt diese Verkäuferin in ihrem DUdudu inne, starrte mich anklagend über die Verkaufstheke an und artikulierte einen Satz: Er sieht doch nichts, setzen Sie ihn doch höher. Damit war es aber auch schon vorbei mit der Erwachsenensprache, es ging nahtlos ins Dududu über. Wir haben dann ganz schnell das Geschäft verlassen, ohne etwas zu kaufen. Anton ist übrigens draussen direkt eingeschlafen.
Dann waren wir bei einer Versicherung. Anton diesmal in seinem Maxicosi.
Wir betreten das Büro, schmettern ein fröhliches Guten Morgen in den Raum, und, was denken sie was zurück kam?! " Der ist aber auch bald zu groß für den Maxicosi!" Danke, hätte ich jetzt nicht bemerkt. Ich quittierte die Bemerkung mit einem freundlichen Lächeln, welches aber wohl als grenzdebiel ausgelegt wurde, denn darauf kam erneut, Der ist aber bald zu groß für den Maxicosi. Jau, dachte ich bei mir, Du für Deine Klamotten auch!Nett und freundlich trug ich dann mein Anliegen vor und ignorierte jegliche Maxicosikommentare.
Heute beim Bäcker. Ich kaufte Vollkornbröchen ein. Die Verkäuferin wollte mir für Anton ein kleines Partybrötchen mit Sonnenblumenkernen schenken, das ich aber ablehnte. Brötchen bekommt er schon, aber Kerne sind noch zu kniffelig für ihn. Aus den Tiefen der Bäckerrei stocherte eine andere Verkäuferin an. " Der kaut doch noch nicht!" Hallo, wer ist denn hier die Mutter! " Doch, sagte ich, er hat auch schon zwei Zähne!" Auf die bin ich übrigens besonders stolz,nur so am Rande. " Wie alt ist er denn?" " 8,5 Monate." "Mein Enkel hat schon 4 Zähne!" Was soll das denn jetzt schon wieder?Mein Kind darf und kann mit zwei Zähnen schon kauen, übrigens auch beissen. Wir schnappten unsere Brötchen und gingen.
Kann mir bitte mal jemand erklären, warum diese Frauen sich so verhalten? Das ist so anstrengend!
Letztens betraten wir ein Geschäft, fragen sie mich nicht welches, ich habe es tatsächlich vergessen. Anton, schon recht müde, nörgelte in seinem Kinderwagen. Sein Sitz war ganz flach gestellt, damit er auch gut schlafen konnte, wenn er denn wollte. Eine Verkäuferin stocherte auf uns zu, begleitet mit akustischen Signalen, wie : Oh, Du, Du, bist Du aber süß, Du,bist Du süß, oh, oh. Anton sah kurz zu mir hoch und nörgelte fröhlich, aber diesmal lauter weiter. Könnte er schon reden, dann hätte er sicherlich so etwas wie, Mama, tu das da weg, gesagt. Kann er aber noch nicht, leider. Die Verkäuferin ließ sich nicht beirren und surrte weiter ihr Dududu runter. Anton war jetzt schon schrecklich genervt, ich übrigens auch, sein Gequengele steigerte sich zu einem lautstarken Protestieren. Plötzlich hielt diese Verkäuferin in ihrem DUdudu inne, starrte mich anklagend über die Verkaufstheke an und artikulierte einen Satz: Er sieht doch nichts, setzen Sie ihn doch höher. Damit war es aber auch schon vorbei mit der Erwachsenensprache, es ging nahtlos ins Dududu über. Wir haben dann ganz schnell das Geschäft verlassen, ohne etwas zu kaufen. Anton ist übrigens draussen direkt eingeschlafen.
Dann waren wir bei einer Versicherung. Anton diesmal in seinem Maxicosi.
Wir betreten das Büro, schmettern ein fröhliches Guten Morgen in den Raum, und, was denken sie was zurück kam?! " Der ist aber auch bald zu groß für den Maxicosi!" Danke, hätte ich jetzt nicht bemerkt. Ich quittierte die Bemerkung mit einem freundlichen Lächeln, welches aber wohl als grenzdebiel ausgelegt wurde, denn darauf kam erneut, Der ist aber bald zu groß für den Maxicosi. Jau, dachte ich bei mir, Du für Deine Klamotten auch!Nett und freundlich trug ich dann mein Anliegen vor und ignorierte jegliche Maxicosikommentare.
Heute beim Bäcker. Ich kaufte Vollkornbröchen ein. Die Verkäuferin wollte mir für Anton ein kleines Partybrötchen mit Sonnenblumenkernen schenken, das ich aber ablehnte. Brötchen bekommt er schon, aber Kerne sind noch zu kniffelig für ihn. Aus den Tiefen der Bäckerrei stocherte eine andere Verkäuferin an. " Der kaut doch noch nicht!" Hallo, wer ist denn hier die Mutter! " Doch, sagte ich, er hat auch schon zwei Zähne!" Auf die bin ich übrigens besonders stolz,nur so am Rande. " Wie alt ist er denn?" " 8,5 Monate." "Mein Enkel hat schon 4 Zähne!" Was soll das denn jetzt schon wieder?Mein Kind darf und kann mit zwei Zähnen schon kauen, übrigens auch beissen. Wir schnappten unsere Brötchen und gingen.
Kann mir bitte mal jemand erklären, warum diese Frauen sich so verhalten? Das ist so anstrengend!
Dienstag, 28. Juni 2011
Unerledigtes
Kennen Sie das? Das Gefühl angekommen zu sein aber irgendetwas nicht erledigt zu haben? Zufieden zu sein, aber mit einem ganz kleinen ständig nagenden Zweifel?
Es ist jetzt Sommer. Eigentlich, ja, eigentlich, wollte ich im Sommer wieder anfangen. Hatte mich schon um einen Tagesvater bemüht, der meinen kleinen Jungen richtig gerne nimmt, aber ich bremse. Jeden Tag, den ich mit Anton verbringe ist kostbar und wunderschön. Jeder kleine Fortschritt erscheint mir nobelpreisverdächtig und meine beruflichen Ziele rücken immer weiter in den Hintergrund. Ich bin gerne Mutter. Richtig gerne sogar, doch ganz am Rand meines jetztigen kleinen Kosmos scheint es noch anderes Leben zu geben. Leben, dass sich nicht um Brei, Spielzeug und volle Windeln dreht. Bei dem man sein Géhirn auch mal einsetzen darf und nicht nur im flotten Dreisatz die Milchmenge runterbricht. In diesem anderen Leben wird man auch als Person, sogar als Frau wahrgenommen, nicht nur als wandelnde Milchbar.Doch dort reicht es nicht zu sagen, ich bin da. Dort muss man wissen wo man hin will und sich nicht von einer vagen Ahnung oder Idee treiben lassen, die ganz am hintersten Horizont aufblitzt. Sonst geht man geradewegs unter. In beiden Welten. Einen guten Kompromiss zu finden, dass ist richtig schwer.
Es ist jetzt Sommer. Eigentlich, ja, eigentlich, wollte ich im Sommer wieder anfangen. Hatte mich schon um einen Tagesvater bemüht, der meinen kleinen Jungen richtig gerne nimmt, aber ich bremse. Jeden Tag, den ich mit Anton verbringe ist kostbar und wunderschön. Jeder kleine Fortschritt erscheint mir nobelpreisverdächtig und meine beruflichen Ziele rücken immer weiter in den Hintergrund. Ich bin gerne Mutter. Richtig gerne sogar, doch ganz am Rand meines jetztigen kleinen Kosmos scheint es noch anderes Leben zu geben. Leben, dass sich nicht um Brei, Spielzeug und volle Windeln dreht. Bei dem man sein Géhirn auch mal einsetzen darf und nicht nur im flotten Dreisatz die Milchmenge runterbricht. In diesem anderen Leben wird man auch als Person, sogar als Frau wahrgenommen, nicht nur als wandelnde Milchbar.Doch dort reicht es nicht zu sagen, ich bin da. Dort muss man wissen wo man hin will und sich nicht von einer vagen Ahnung oder Idee treiben lassen, die ganz am hintersten Horizont aufblitzt. Sonst geht man geradewegs unter. In beiden Welten. Einen guten Kompromiss zu finden, dass ist richtig schwer.
Mittwoch, 22. Juni 2011
Kurz und knapp
1.Anton hatte gestern Fieber und ist heute so latent subfebril. Hat gestern seine letzte Impfung.Mein kleiner Junge tut mir so leid. Impfen ist wichtig und sinnvoll, aber ihn zwei bis drei Tage so in den Seilen hängen zu sehen, dass schmerzt.Er wiegt jetzt 9,5 Kg. Ein richtiger Brocken!
2. Die Terassenfrage ist für mich nicht geklärt!Herr L. versucht es mir mit dem Kräuterbeet schmackhaft zu machen, er will sogar einen Kupferzaun gegen die Schnecken bauen. Zwei Igel oder Laufenten würden das Problem auch beheben. Laufenten gingen sogar, jetzt wo der Kater nicht mehr hier wohnt. Sonst hätte ständig eine tote Ente die Katzenklappe verstopft.
4. Es ist angenehm sich nichts mehr beweisen zu müssen, zufrieden mit seinem Leben zu sein.Am vergangenen Wochenende hatte ich ein Erlebniss der besonderen Art.Seit dem weiss ich, dass ich für mich alles richtig gemacht habe!Und ob mein Gesäß in Größe 40 statt Größe 36 passt, dass ist sowas von egal!Ich muss meine Durchschnittlichkeit nicht aufplustern und auf Kosten von anderen mein Selbstbewusstsein aufpolieren.
2. Die Terassenfrage ist für mich nicht geklärt!Herr L. versucht es mir mit dem Kräuterbeet schmackhaft zu machen, er will sogar einen Kupferzaun gegen die Schnecken bauen. Zwei Igel oder Laufenten würden das Problem auch beheben. Laufenten gingen sogar, jetzt wo der Kater nicht mehr hier wohnt. Sonst hätte ständig eine tote Ente die Katzenklappe verstopft.
4. Es ist angenehm sich nichts mehr beweisen zu müssen, zufrieden mit seinem Leben zu sein.Am vergangenen Wochenende hatte ich ein Erlebniss der besonderen Art.Seit dem weiss ich, dass ich für mich alles richtig gemacht habe!Und ob mein Gesäß in Größe 40 statt Größe 36 passt, dass ist sowas von egal!Ich muss meine Durchschnittlichkeit nicht aufplustern und auf Kosten von anderen mein Selbstbewusstsein aufpolieren.
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