Da ich ein Mensch bin, der Dinge gerne direkt erledigt und nicht lange vor sich her schiebt, dachte ich so bei mir, kümmre dich doch mal um die Betreuung der Erbse für nächsten Sommer.
Gerne würde ich sie mit ca.6-9 Monaten stundenweise zu einer Kinderbetreuung bringe, damit ich regelmäßig Pflichttermine an der Uni wahrnehmen kann.
Damit kein Vertun aufkommt, ich will mein Kind nicht abschieben!
Aber in der Betreuung meines Kindes jetzt meine Lebensaufgabe zu sehen, den Haushalt zu führen und mich nur noch als Mutter und Ehefrau zu fühlen, da fehlt mir ein gutes Stück zu.
Ich bin immer noch Nina, die gerne mit Menschen arbeitet und der ihr Beruf Spaß macht. Das Alles hört doch nicht mit der Geburt auf und ich werde plötzlich häuslich!
Meine Interessen bleiben doch, treten zwar am Anfang in den Hintergrund, aber sind doch immer noch vorhanden. Durch die Geburt werde ich doch nicht zu einer völlig neuen Frau!
Das vieles sich in seiner Wertigkeit verschieben wird, ja, aber muss ich es deshalb aufgeben?
Ich finde, nein!
An einem schönen Morgen setzte ich mich dann hin und begann Kindergärten abzutelefonieren.
Mit Erschrecken stellte ich fest, dass kaum eine Einrichtung Plätze für so kleine Kinder anbietet. Und wenn sie angeboten werden, dann muß man aber bitte schön auch die 45h Woche buchen! Ob man will oder nicht! Auf meine Nachfrage, warum man denn nicht einfach das Kind an festen Tagen stundenweise vorbei bringen könnte bekam ich meist sehr unwirsche Antworten. Von „ das ist eben so“, bis, „ das ist sowieso nicht gut für das Kind, aber so bekommt es wenigstens eine Regelmäßigkeit“ war alles dabei. Mein absoluter Favorit war ein wirklich profilneurotischer inkompetenter Erzieher in einer städtischen Einrichtung. Er bekam keinen geraden Satz raus und sonnte sich in seiner Gott gegebenen, nicht vorhandenen, Kompetenz.
„ Dann müssen Sie sich eben eine Elterninitiative suchen!“
„ Ja, können Sie mir denn dann eine gute empfehlen?“
„ Also, das, dass ist ja wohl Ihre Aufgabe!“
Ich sah meinen Bauch an und dachte so bei mir, zu so einem Arsch musst du nicht gehen, Erbse!
Sehr bemüht und richtig nett war die Dame vom Integrativen Kindergarten, der aber leider auch nur Kinder ab drei Jahren aufnimmt. Doch konnte sie meinen Wunsch verstehen und riet mir bei einem Verein nach zu fragen, der auch integrative Spielgruppen anbietet.
Dort meldete sich eine Dame, der ich meinen Wunsch mehrfach sehr langsam erklären musste. Mit dem Ergebnis, dass sie mich am liebsten direkt als Rabenmutter beschimpft hätte. Unter einem Jahr werden dort nur Krabbelkurse mit einem Elternteil angeboten. Ab einem Jahr kann man dann für sein Kind einmal die Woche, an einem festen Tag, eine Spielgruppe buchen. Auf meine Frage, ob ich denn nicht auch mal den Tag wechseln könnte, bekam ich als Antwort: „ Das ist nicht gut! Dann sind da ja vielleicht fremde Kinder und ein anderer Betreuer. So was geht nur in Ausnahmefällen!“
Mittlerweile fühlte ich mich schon richtig schlecht! Ist denn mein Wunsch nach einer flexiblen Kinderbetreuung so abwegig? Ich will mich doch den Großteil der Zeit um mein Kind kümmern! Mir geht es doch um Zeiten, wo sie nicht mit kann und dann besser spielen geht, mit anderen Kindern. Das bringt doch auch Vorteile für ein Kind!
Aber was hat mein Kind davon, wenn ich ständig übelgelaunt zu Hause sitze, mich zwar mit ihm beschäftige, aber es spüren lasse, dass ich seinetwegen zu Hause bleiben muss? Meiner Meinung nach, nichts! Das frustriert doch nur Kind und Mutter! Damit möchte ich nicht die Frauen kritisieren, die zu Hause geblieben sind und denen es Spaß gemacht hat sich dauerhaft um ihr Kind zu kümmern. Das ist super! Doch mich würde das zum jetzigen Zeitpunkt nicht glücklich machen. Was ist, wenn die Erbse da ist, dass weiß ich nicht. Aber die Wahl möchte ich haben. Ich möchte mich entscheiden können, ohne Druck und schlechtem Gewissen. Auch ohne Trauer und Wut über verpasste Chancen. Müssen müssen ist in beide Richtungen unerfreulich.
Wenn man dann noch solche schlauen Dinge wie „ Ihr könnt ja noch ein zweites Kind bekommen, dann hast du doch genug zu tun.“, oder, „ Nein, da ist es doch noch viel zu klein dafür. Das war doch dein Lebenstraum ein Kind zu bekommen!“, dann ist man schon ziemlich zornig über solche Frauen. Denn diese Frauen scheinen nichts zu verstehen!
Eine komplette Selbstaufgabe für ein Kind zu fordern, dass ist doch wirklicher Schwachsinn!
Wie viele verkümmerte, frustrierte, depressive Frauen gibt es denn dann? Wie viele Frauen haben sich aus Sorge, sie könnten von ihrer Familie und ihren Freunden ausgegrenzt werden, für den rollenkonformen Weg entschieden und sind dabei untergegangen? Dieser Druck von Außen, aufgebaut aus klugen Ratschlägen und einer sehr engen Weltanschauung, die fast keine Toleranz für unterschiedliche Lebensentwürfe hat, ist so groß, dass man schon selber an sich und seinem Lebensentwurf zweifelt! Mit diesem Gefühl, bin ich bestimmt nicht die einzige Frau! Doch sehe ich es nicht im geringsten ein, dass ich dem nachgeben soll!
Auf die Wertschätzung und Anerkennung solcher Menschen kann man, meiner Meinung nach, getrost verzichten!
Mir fiel dann noch die Variante Tagesmutter ein. Im Internet fand ich auch einige Angebote hier aus der Stadt. Mancher Internetauftritt war zum Gruseln, dass Telefonat erledigte sein übriges und irgendwann saß ich hier ziemlich verzweifelt. Doch dann, dann fand ich sie! Ihre Internetseite war nett gemacht und sie sah auf dem Foto extrem sympathisch aus. Aber das Beste ist, sie wohnt nur 2 Minuten mit dem Auto entfernt. Wir vereinbarten einen Termin. Und was soll ich sagen? Sie wohnt in einem alten Stadthaus, hat selber zwei Töchter und ist wirklich richtig nett! Bei ihr ist es sauber, die Kinder sind aufgeweckt und nicht verschreckt.
Es macht Spaß sich mit ihr zu unterhalten und auch bei ihr zu sein. Was mich jedoch richtig beeindruckt hat, dass ihre Tochter erst um 17 Uhr warm essen musste. Und auch erst nach dem sie laut und deutlich gesagt hat, dass sie Hunger hat. Bei der Hitze fand ich das gut. Sie hat sie nicht gezwungen zu essen, sondern ihr die Wahl gelassen und war vorbereitet.
Sie nimmt die Erbse im nächsten Sommer gerne für ein paar Stunden zu sich.
Mittlerweile bin ich beruhigter und kann gelassener mit der Situation umgehen, denn ich habe jemanden gefunden, dem ich stundenweise mein Kind anvertrauen kann. Der mir die Sicherheit gibt, dass mein Kind gut aufgehoben ist und nicht einfach nur verwahrt wird.
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Freitag, 9. Juli 2010
Freitag, 5. Februar 2010
Männer!
Heute Nachmittag stand ich auf einer großen Hauptstrasse vor einer roten Ampel.Es herrschte ein hohes Verkehrsaufkommen und die Strasse weist eine ordentliche Steigung auf.
Auf dem gegenüberliegenden, schlechtgeräumten Bürgersteig mühte sie ein E-Rolli den Berg hoch. Er kam nur winzige Stücke voran.
Zwei Jungs drängelten sich noch an ihm vorbei, blieben kurz stehen, grinsten blöd und liefen weiter.
Der Verkehr stand immer noch an der roten Ampel und nichts bewegte sich.
Ich sah genauer hin. Der E-Rolli hatte sich in dem Schneematsch, vermischt mit Eis, festgefahren und die Räder drehten durch.
Die zwei hatten über das Unglück des Rollifahres gelacht, soviel stand fest.
Super, dachte ich, kann mal bitte jemand den Rolli bergen? Muss ich jetzt aussteigen?
Ja, musste ich.
Warnblinkanlage an und das Auto stand mitten vor der großen Kreuzung und staute den Verkehr noch mehr.
Ich mühte mich redlich ab, doch der Rolli und sein Fahrer steckten richtig fest. Selbst mit Motorunterstützung bewegte sich der Rollstuhl kein Stück!
Die Ampel war bereits auf grün umgesprungen, doch die Autos in meiner Spur kamen ja nicht an meinem Auto vorbei. Die Helden hupten schon.
Ja, helfen statt hupen, dass wäre es doch mal!
Gerne hätte ich das mit diesen Vollpfosten von Mann zu Mann geklärt, dafür hatte ich aber leider keine Zeit.
Ich zerrte weiter an dem Rolli, so das dessen Fahrer sicher schon dachte, ich wollte ihn auf die Strasse werfen. Doch dieses störrische Gerät bewegte sich kein Stück!
Plötzlich zerrte eine andere Frau mit mir an dem Rolli und fragte, wo es denn hingehen solle.
War ich froh! Doch leider schafften wir gerade mal ein paar Zentimeter, da saß der Rollstuhl schon wieder fest.
Falls Sie glauben, dass irgendwelche Männer gemeint hätten, sie müssten uns retten, nein, sie glotzen!
Auch der Autohändler, der für die Räumung des Gehweges, da er sich vor seinem Geschäft befindet, zuständig ist, glotze nur blöd durch den Zaun.
Wir zerrten weiter an dem Rolli! Nach einer gefühlten Ewigkeit,erbarmte sich doch noch ein Mann und half uns.Zu Dritt schoben wir den Rolli auf die Bergkuppe. Sie können sich nicht vorstellen, was für ein Kraftakt das war!
Meinen Zorn können Sie sicher nachvollziehen.
Die zwei Jungs laufen feixend an dem Rollifahrer vorbei und lassen ihn einfach da stehen.
Soll er etwa auf Tauwetter warten?
Wo befinden sich die ritterlichen guterzogenen Männer?
Sind die alle weggesperrt?
Oder macht ihnen die Emanzipation so zu schaffen, dass sie sich nicht trauten uns zu helfen?
Hat Mutti ihnen verboten mit fremden Frauen zu reden?
Ehrlich gesagt bin ich ziemlich schockiert über das Verhalten dieser Männer heute!
Vor vielen Jahren, ich war damals sehr aufgebracht und spuckte Pest und Galle, sagte ein Freund zu mir:" Nina, viele Menschen benehmen sich biestig und schlecht! Doch mach nicht den Fehler und benimm dich genauso. Bleib freundlich und höflich, die anderen bekommen schon noch ihre Strafe, ganz sicher!"
Darauf hoffe ich und vielleicht auf eine kleine erektile Dysfunktion,gerne auch etwas Genitalherpes, für diese Herren, muss ja nicht von Dauer sein.
Auf dem gegenüberliegenden, schlechtgeräumten Bürgersteig mühte sie ein E-Rolli den Berg hoch. Er kam nur winzige Stücke voran.
Zwei Jungs drängelten sich noch an ihm vorbei, blieben kurz stehen, grinsten blöd und liefen weiter.
Der Verkehr stand immer noch an der roten Ampel und nichts bewegte sich.
Ich sah genauer hin. Der E-Rolli hatte sich in dem Schneematsch, vermischt mit Eis, festgefahren und die Räder drehten durch.
Die zwei hatten über das Unglück des Rollifahres gelacht, soviel stand fest.
Super, dachte ich, kann mal bitte jemand den Rolli bergen? Muss ich jetzt aussteigen?
Ja, musste ich.
Warnblinkanlage an und das Auto stand mitten vor der großen Kreuzung und staute den Verkehr noch mehr.
Ich mühte mich redlich ab, doch der Rolli und sein Fahrer steckten richtig fest. Selbst mit Motorunterstützung bewegte sich der Rollstuhl kein Stück!
Die Ampel war bereits auf grün umgesprungen, doch die Autos in meiner Spur kamen ja nicht an meinem Auto vorbei. Die Helden hupten schon.
Ja, helfen statt hupen, dass wäre es doch mal!
Gerne hätte ich das mit diesen Vollpfosten von Mann zu Mann geklärt, dafür hatte ich aber leider keine Zeit.
Ich zerrte weiter an dem Rolli, so das dessen Fahrer sicher schon dachte, ich wollte ihn auf die Strasse werfen. Doch dieses störrische Gerät bewegte sich kein Stück!
Plötzlich zerrte eine andere Frau mit mir an dem Rolli und fragte, wo es denn hingehen solle.
War ich froh! Doch leider schafften wir gerade mal ein paar Zentimeter, da saß der Rollstuhl schon wieder fest.
Falls Sie glauben, dass irgendwelche Männer gemeint hätten, sie müssten uns retten, nein, sie glotzen!
Auch der Autohändler, der für die Räumung des Gehweges, da er sich vor seinem Geschäft befindet, zuständig ist, glotze nur blöd durch den Zaun.
Wir zerrten weiter an dem Rolli! Nach einer gefühlten Ewigkeit,erbarmte sich doch noch ein Mann und half uns.Zu Dritt schoben wir den Rolli auf die Bergkuppe. Sie können sich nicht vorstellen, was für ein Kraftakt das war!
Meinen Zorn können Sie sicher nachvollziehen.
Die zwei Jungs laufen feixend an dem Rollifahrer vorbei und lassen ihn einfach da stehen.
Soll er etwa auf Tauwetter warten?
Wo befinden sich die ritterlichen guterzogenen Männer?
Sind die alle weggesperrt?
Oder macht ihnen die Emanzipation so zu schaffen, dass sie sich nicht trauten uns zu helfen?
Hat Mutti ihnen verboten mit fremden Frauen zu reden?
Ehrlich gesagt bin ich ziemlich schockiert über das Verhalten dieser Männer heute!
Vor vielen Jahren, ich war damals sehr aufgebracht und spuckte Pest und Galle, sagte ein Freund zu mir:" Nina, viele Menschen benehmen sich biestig und schlecht! Doch mach nicht den Fehler und benimm dich genauso. Bleib freundlich und höflich, die anderen bekommen schon noch ihre Strafe, ganz sicher!"
Darauf hoffe ich und vielleicht auf eine kleine erektile Dysfunktion,gerne auch etwas Genitalherpes, für diese Herren, muss ja nicht von Dauer sein.
Montag, 1. Februar 2010
Frauen
Seltsam ist es, wenn man plötzlich bestimmte Verhaltensweisen von anderen Frauen in einem ganz anderen Licht sieht und versteht warum sie sich so verhalten.
Vorher wundert man sich über bestimmte Ansichten und Ratschläge, kann sie gar nicht in einen Kontext bringen und zweifelt an sich und der eigenen Lebensplanung.
Man fühlt sich innerlich zerissen, denn das einzige was man will ist Unterstützung und Verständnis, die man jedoch nur im begrenzten Rahmen erhält.Die eigene Lebensplanung wird von solchen Frauen ad absurdum geführt und boykottiert.Man wird als Exot hingestellt, ständig etwas überspannt und unausgeglichen. Dabei könnte es doch so einfach sein, sich in das traditionelle Frauenbild einfügen und die weibliche Hackortnung akzeptieren.
Frustration inklusive!
In ihrem kleinen Kosmos sind solche Frauen die Königinnen.
Sie sehen aber leider nicht, dass sie es sind, die in ihrem Leben gefangen sind. Dass sie unglücklich mit ihrem Leben sind und deshalb an allen anderen Lebensplanungen etwas falsch ist!
Um ihr kleines Selbstbewußtsein auf zu polieren, ist ihnen jedes Mittel recht!
Ohne Rücksicht und Respekt wird über das Leben der anderen hergezogen, gelästert und geurteilt.Bewußt werden Unwahrheiten hinter dem Rücken der anderen und über sie erzählt.Gerne wird dann auch die Küchentisch-Psychologie bemüht, um den vermeintlichen Defekt der anderen zu ergründen.
Mit Hetzparolen und guten Ratschlägen versucht man sie dann klein zu halten und sie auf Kurs zu bringen.
Warum sind solche Frauen so unausgeglichen und frustriert?
Sie suchen jemanden, auf den sie mit Mitleid herabblicken können, der in der Gesellschaft noch unter ihnen steht, das Aschenputtel.
Schlimm ist daran noch, dass diese Frauen sich über ihr Verhalten garnicht bewußt sind!
Viele von ihnen meinen es wirklich gut und ernst mit ihren Ratschlägen, schießen aber damit ständig über das Ziel.
Andere sind einfach stutenbissig, da kann man nichts ändern, nur sich schützen.
Doch komisch ist es schon, wenn man plötzlich feststellt, dass man nicht selber das Problem hat, sondern die anderen. Die, die einen immer von oben herab belächelt und nie ernst genommen haben.
Ihr habt mein vollstes Verständnis!Wäre euer Leben meine Lebensplanung, ich wäre vielleicht auch so, so frustriert und desillusioniert.Ich würde bestimmt auch versuchen mich vor möglichen Anfeindungen und Kritik durch Angriff zu schützen und meine Werte unreflektiert in die Welt posaunen.
Doch wer greift euch eigentlich an?
Wer ist so intolerant eure Lebensentscheidung ständig in Frage zu stellen?
Ihr seid es!
Nicht die Frauen, die ihr belächelt.
Diese Frauen besitzen die Toleranz, die euch fehlt, um die Lebensplanung anderer Menschen zu tolerieren.
Um mit meiner Mutter zu enden:
Kehr vor Deiner eigenen Haustür!
Vorher wundert man sich über bestimmte Ansichten und Ratschläge, kann sie gar nicht in einen Kontext bringen und zweifelt an sich und der eigenen Lebensplanung.
Man fühlt sich innerlich zerissen, denn das einzige was man will ist Unterstützung und Verständnis, die man jedoch nur im begrenzten Rahmen erhält.Die eigene Lebensplanung wird von solchen Frauen ad absurdum geführt und boykottiert.Man wird als Exot hingestellt, ständig etwas überspannt und unausgeglichen. Dabei könnte es doch so einfach sein, sich in das traditionelle Frauenbild einfügen und die weibliche Hackortnung akzeptieren.
Frustration inklusive!
In ihrem kleinen Kosmos sind solche Frauen die Königinnen.
Sie sehen aber leider nicht, dass sie es sind, die in ihrem Leben gefangen sind. Dass sie unglücklich mit ihrem Leben sind und deshalb an allen anderen Lebensplanungen etwas falsch ist!
Um ihr kleines Selbstbewußtsein auf zu polieren, ist ihnen jedes Mittel recht!
Ohne Rücksicht und Respekt wird über das Leben der anderen hergezogen, gelästert und geurteilt.Bewußt werden Unwahrheiten hinter dem Rücken der anderen und über sie erzählt.Gerne wird dann auch die Küchentisch-Psychologie bemüht, um den vermeintlichen Defekt der anderen zu ergründen.
Mit Hetzparolen und guten Ratschlägen versucht man sie dann klein zu halten und sie auf Kurs zu bringen.
Warum sind solche Frauen so unausgeglichen und frustriert?
Sie suchen jemanden, auf den sie mit Mitleid herabblicken können, der in der Gesellschaft noch unter ihnen steht, das Aschenputtel.
Schlimm ist daran noch, dass diese Frauen sich über ihr Verhalten garnicht bewußt sind!
Viele von ihnen meinen es wirklich gut und ernst mit ihren Ratschlägen, schießen aber damit ständig über das Ziel.
Andere sind einfach stutenbissig, da kann man nichts ändern, nur sich schützen.
Doch komisch ist es schon, wenn man plötzlich feststellt, dass man nicht selber das Problem hat, sondern die anderen. Die, die einen immer von oben herab belächelt und nie ernst genommen haben.
Ihr habt mein vollstes Verständnis!Wäre euer Leben meine Lebensplanung, ich wäre vielleicht auch so, so frustriert und desillusioniert.Ich würde bestimmt auch versuchen mich vor möglichen Anfeindungen und Kritik durch Angriff zu schützen und meine Werte unreflektiert in die Welt posaunen.
Doch wer greift euch eigentlich an?
Wer ist so intolerant eure Lebensentscheidung ständig in Frage zu stellen?
Ihr seid es!
Nicht die Frauen, die ihr belächelt.
Diese Frauen besitzen die Toleranz, die euch fehlt, um die Lebensplanung anderer Menschen zu tolerieren.
Um mit meiner Mutter zu enden:
Kehr vor Deiner eigenen Haustür!
Montag, 11. Mai 2009
Tanken
Die kleine orange Tankanzeige blink bedrohlich! Höchste Zeit an einer Tankstelle zu halten und zu tanken! Mein kleiner silbergrauer Corsa fährt wie auf Schienen an die Zapfsäule, in froher Erwartung auf Nachschub. Das Silbergrau scheint aber die falschen Signale zu senden, denn bei einer großen Tankstellenkette mit Tankwartservice wird mir schon vor dem Verlassen des Autos der Tankdeckel abgeschraubt und gönnerhaft beim Tanken geholfen. Ich werde nicht gefragt, wir werden betankt, der Corsa und ich. Die einzige Möglichkeit diesem Service zu entgehen ist entweder eine andere Tankstelle ansteuern oder wie der Blitz aus dem Auto aussteigen, um das Auto herum rennen und den Tankdeckel sichern!Mit dem 38er Gesäß den Spalt zwischen Auto und Tanksäule blockieren und möglichst unbeteiligt gucken. Den Zapfhahn gekonnt lässig, was bei manchen Schläuchen garnicht so einfach ist, aus der Säule zerren und in den Tankstutzen stopfen. Wenn man jetzt Glück hat ist er weg. Wenn man Pech hat kommt aus dem Off " Würden Sie bitte die Motorhaube öffnen, damit ich Öl und Wasser nachsehen kann?" Und das, meine Tankwartfreunde, ist dann der Zeitpunkt bei dem es mir definitiv zu viel wird! Ich will doch nur tanken! Öl und Wasser kontrolliere ich seit ungefähr sechzehn Jahren erfolgreich selber und bin auch fähig diese beiden Verbrauchsstoffe nach zufüllen. Jetzt kommt ein " Möchten Sie nicht die Motorhaube öffnen?"
Wie wäre es denn wenn ihr Tankwarte mal erst fragen würdet und dann erst fremde Autos anfasst? Das würde die Situation doch erheblich entspannen! Ein nettes, Kann ich Ihnen helfen oder Soll ich Ihnen das heute mal abnehmen, wäre fantastisch! Das konnte ich aber bisher nur bei Männer beobachten, Frauen wurden direkt zum Service genötigt.
Ein knappes " Nein!", meinerseits lässt ihn dann abziehen.
Ich kann dazu nur eins sagen : Erlebniswelt Tankstelle!
Wie wäre es denn wenn ihr Tankwarte mal erst fragen würdet und dann erst fremde Autos anfasst? Das würde die Situation doch erheblich entspannen! Ein nettes, Kann ich Ihnen helfen oder Soll ich Ihnen das heute mal abnehmen, wäre fantastisch! Das konnte ich aber bisher nur bei Männer beobachten, Frauen wurden direkt zum Service genötigt.
Ein knappes " Nein!", meinerseits lässt ihn dann abziehen.
Ich kann dazu nur eins sagen : Erlebniswelt Tankstelle!
Dienstag, 23. Dezember 2008
Herr Meisner
In der Zeitung von heute befand sich ein Artikel über Herrn Kardinal Meisner. Darin wird er als Faust des Papstes oder als Widerstandskämpfer des Herrn bezeichnet. Sein Führungsstil sei absolutistisch mit wenig Kompromissfähigkeit. Nach seiner eigenen Aussage lässt sich der Wille Gottes nicht demokratisch festlegen. Uff, wie ich finde ist der Gute nicht gerade sozial verträglich mit seine konservativen Ansichten. Im Sommer stand er mit Frau Thurn und Taxis in der Welt. Er stand ihr bei ihrem Buch beratend zur Seite. In dem Interview sagte sie Dinge wie-die Schwarzen schnackseln zu gerne, deshalb kann man da nichts gegen HIV tun-. Für mich sind solche Aussagen schrecklich menschenverachtend! Und Herr Meisner mit seinen moralisch einwandfreien Grundsätzen lächelt dazu noch freundlich! Aber was will man eigentlich von jemanden erwarten, der Kunst, die nicht seiner Wertvorstellung entspricht als entartet bezeichnet oder homosexuelle Liebe als widernatürlich beschimpft. Herr Meisner und seine konsevativen Kollegen haben gewiss keine Vorstellung davon wie großartig es ist jemanden zu finden, den man liebt und der einen zurückliebt, egal ob gleichgeschlechtlich oder nicht!Da gibt es eben auch Moment, da möchte man sich das Gehirn rausvögeln. Es ist und bleibt aber Liebe! Gott ist Liebe und hat uns Liebe gegeben, also was ist daran falsch? Da wird sich aber lieber heimlich im Kämmerlein unter dem Kreuz einer geschleuder , als das man mal einen Schritt von seiner veralteten Sexualmoral abweicht. Es geht doch um den verantwortungsbewußten Umgang mit sich und mit seinem Partner und nicht nur darum ganz viele kleine Soldaten Gottes zu zeugen! Aber solche Menschen wie Herr Meisner werden so etwas großartiges leider nicht verstehen können. Ich hoffe nur das Gott nicht Herrn Meisner zustimmt, denn dann gerät mein kleines weltbild gehörig ins schwanken....
Samstag, 1. November 2008
Kirmes im Schlüpfer
Was mich schon seit Wochen nervt ist diese Always-Binden-Webung! Nicht das schon so manche Damenhygienewerbung vermuten liess, dass alle Frauen auf dieser Welt einmal im Monat eine kilometer lange stinkende Blutspur legen und der Rest der Welt deshalb im Schlamm watet, nein, jetzt gibt es auch noch eine Security-Zone in der Damenbinde! Diese wunderbare Security-Zone schafft selbst stärksten Kirmesverkehr! Kleine putzige Autoscooter-Wagen kreisen in ihr und werden dann nach einiger Zeit, in Reih und Glied, durch die Security-Zonen-Mitte in ein Nirvana entsorgt! Hupps, weg sind sie, dank der Security-Zone, jawoll! Wenn ich mir das bildlich vorstelle, dann herrscht in meinem Schlüpfer plötzlich Kirmes! Ich befinde mich in einem Gespräch und plötzlich hupt es in meinem Schritt:," Oh, bitte entschuldigen Sie, aber gerade ist in meiner Security-Zone Hochbetrieb." Da hilft doch dann nur eins, Sicherung raus und schon stoppt die ganze Kirmes!
Ich finde diese Werbung doof!
Ich finde diese Werbung doof!
Freitag, 31. Oktober 2008
Putzfrau oder Prinzessin
Als Frau wird man entweder als Putzfrau oder als Prinzessin geboren.
Dazwischen gibt es wenig Spielraum.
Entweder bedient man den ganzen lieben langen Tag oder man lässt sich bedienen. Die Putzfrauenriege stellt ihre Ansprüche und Wünsche zurück, kümmert sich gewissenhaft um ihe Lieben und erträgt auch Spitzfindigkeiten in ihre Richtung mit stoischer Ruhe, nur um des lieben Friedens willen. Sie hat ständig ein offenes Ohr für allerlei Probleme, hilft in allen Lebenslagen und bewundert ihre Prinzessinen-Freundin. Bekommt dafür aber leider nichts zurück, weder Anerkennung, noch Zuspruch oder gar Verständnis für ihre Problem. Die Putzfrau ist der Hofstaat der Prinzessin.
Die Prinzessin sieht in allem und jedem ein Problem. Nur leider in sich selbst nicht. Egal ob der Pulli nicht richtig sitzt, der Lippgloss verschmiert oder sie für ihren Job arbeiten muß, alles ist so schrecklich gemein, eine ausgesuchte Verschwörung, genau gegen sie. Vorbereitungen für Familienfeste, Geburtstage, Treffen mit Freunden oder für einen kuscheligen Abend mit dem Prinzen werden an Putzfrauenfreundinnen delegiert, denn sie geht ja arbeiten. Der Rest der Welt zwar auch, aber die haben es nie so stressig. Sie muß sich auch auf die wichtigen Dinge in ihrem Leben konzentrieren, Jammern und gut aussehen. So etwas strengt an, ohne Frage, aber nicht nur sie, sondern auch alle anderen Menschen. Grundlose zickige Attacken, Rückzug in die Schmollecke oder gar massive Tränenausbrüche sind an der Tagesordnung. Sie suggeriert allen an ihrem Unglück schuld zu sein, aber sie sieht dabei noch besser aus. Prinzessinen sind eine Geissel !
Manchmal, in schwachen fünf Minuten, würde ich gerne die Seiten wechseln, zum Überläufer werden! Von der Putzfrau zur Prinzessin! Auch mal bewundert und bedient werden. Nicht mehr hetzen müssen und keine Rücksicht auf andere und ihre Gefühle nehmen. Mich auf Platz Nummer eins setzen und gnädig runter lächeln. Meinen Hofstaat in dem Glauben lassen, dass sie dafür geboren sind sich nur um mich zu kümmern. Doch dann denke ich, der ganze Spass ist weg! Welche Prinzessin wühlt im Dreck und wünscht sich eine eigene Bohrmaschine oder Motorsäge? Und ständig gut aussehen, dass macht mich mürbe! Nur noch nett und zierlich sein, kein böses Wort mehr sagen, da wäre ich reif für die Irrenanstalt! Ein neues, sexy Image für Putzfrauen muß her! Eine neue Solidarität! Wir sind grossartig, auch mit stähnigen Haaren und Augenringen! Wir besitzen soziale Kompetenz und nutzen sie jeden Tag. Wir können unser Leben selbständig gestalten und es eigenverantwortlich leben, ohne Hofstaat! Wir müssen nicht zickig werden um unsere Wünsche durchsetzen zu können, wir sind mit unserem Gegner nämlich auf Augenhöhe! Ich bin lieber Putzfrau als Prinzessin, Schluß mit dem Stress!
Dazwischen gibt es wenig Spielraum.
Entweder bedient man den ganzen lieben langen Tag oder man lässt sich bedienen. Die Putzfrauenriege stellt ihre Ansprüche und Wünsche zurück, kümmert sich gewissenhaft um ihe Lieben und erträgt auch Spitzfindigkeiten in ihre Richtung mit stoischer Ruhe, nur um des lieben Friedens willen. Sie hat ständig ein offenes Ohr für allerlei Probleme, hilft in allen Lebenslagen und bewundert ihre Prinzessinen-Freundin. Bekommt dafür aber leider nichts zurück, weder Anerkennung, noch Zuspruch oder gar Verständnis für ihre Problem. Die Putzfrau ist der Hofstaat der Prinzessin.
Die Prinzessin sieht in allem und jedem ein Problem. Nur leider in sich selbst nicht. Egal ob der Pulli nicht richtig sitzt, der Lippgloss verschmiert oder sie für ihren Job arbeiten muß, alles ist so schrecklich gemein, eine ausgesuchte Verschwörung, genau gegen sie. Vorbereitungen für Familienfeste, Geburtstage, Treffen mit Freunden oder für einen kuscheligen Abend mit dem Prinzen werden an Putzfrauenfreundinnen delegiert, denn sie geht ja arbeiten. Der Rest der Welt zwar auch, aber die haben es nie so stressig. Sie muß sich auch auf die wichtigen Dinge in ihrem Leben konzentrieren, Jammern und gut aussehen. So etwas strengt an, ohne Frage, aber nicht nur sie, sondern auch alle anderen Menschen. Grundlose zickige Attacken, Rückzug in die Schmollecke oder gar massive Tränenausbrüche sind an der Tagesordnung. Sie suggeriert allen an ihrem Unglück schuld zu sein, aber sie sieht dabei noch besser aus. Prinzessinen sind eine Geissel !
Manchmal, in schwachen fünf Minuten, würde ich gerne die Seiten wechseln, zum Überläufer werden! Von der Putzfrau zur Prinzessin! Auch mal bewundert und bedient werden. Nicht mehr hetzen müssen und keine Rücksicht auf andere und ihre Gefühle nehmen. Mich auf Platz Nummer eins setzen und gnädig runter lächeln. Meinen Hofstaat in dem Glauben lassen, dass sie dafür geboren sind sich nur um mich zu kümmern. Doch dann denke ich, der ganze Spass ist weg! Welche Prinzessin wühlt im Dreck und wünscht sich eine eigene Bohrmaschine oder Motorsäge? Und ständig gut aussehen, dass macht mich mürbe! Nur noch nett und zierlich sein, kein böses Wort mehr sagen, da wäre ich reif für die Irrenanstalt! Ein neues, sexy Image für Putzfrauen muß her! Eine neue Solidarität! Wir sind grossartig, auch mit stähnigen Haaren und Augenringen! Wir besitzen soziale Kompetenz und nutzen sie jeden Tag. Wir können unser Leben selbständig gestalten und es eigenverantwortlich leben, ohne Hofstaat! Wir müssen nicht zickig werden um unsere Wünsche durchsetzen zu können, wir sind mit unserem Gegner nämlich auf Augenhöhe! Ich bin lieber Putzfrau als Prinzessin, Schluß mit dem Stress!
Mittwoch, 2. Juli 2008
Rauchverbot
Was soll das ganze Theater um das Rauchverbot in Gastätten in NRW? Hat sich jemals ein Nichtraucher öffentlich so darüber beschwert, dass in seiner Lieblingskneipe dauerhaft geraucht wurde? Dass er nach deren Besuch ekelig gestunken hat ? Oder dass er sich für Stunden dem Passivrauchen ausgesetzt hat, um Freunde und Bekannte zu treffen? Oder das im Restaurant das Essen nur noch halb so gut schmeckte, weil man durch den Raucher am Nachbartisch ständigem Qualm ausgesetzt war? Hat der Raucher aus Kulanz Teile der Rechnung übernommen? Das ständige Einfordern von Verständnis und Toleranz , gegenüber ihrer Sucht und den nicht leugbaren Gesundheitsgefährdungen, auch durch das Passivrauchen, von Rauchern ist sehr verwunderlich und anstrengend. Jeder hat seine Unarten, nur andere Menschen dazu zu zwingen an der eigenen Unart teilhaben zu müssen, finde ich fragwürdig. Wenn ich tonnenweise Schokolade in mich reinstopfen würde und bereits meine hundertdreißig Kilo auf die Waage brächte, dann schade ich auch der Gesellschaft mit meinen möglichen Folgeerkrankungen, aber ich zwinge niemanden mit zu essen. Raucher sollten sich vielmehr überlegen, wieviel Toleranz ihnen bis jetzt entgegengebracht wurde und aufhören zu jammern! Sie können ja draußen weiter rauchen, da stört es niemanden!
Sonntag, 1. Juni 2008
Geschmackswerbung
Jetzt ist es mal wieder soweit, Mediamarkt überschreitet mit seiner Werbung wieder die kilometerweit ausgebaute Grenze des guten Geschmacks! Niemand wundert sich mehr über die nackte zerplatzende Alufrau vom Schwesterkonzern Saturn. Ist doch wirklich eine saublöde Werbung, oder?! Und wenn ich dann noch überlege, dass die Beratung dort häufig wie diese Alufrau zerplatzt, dann empfinde ich diese Werbung fast als Orakel. Vor einigen Jahren ließ Mediamarkt Mitarbeiterinnen freizügig und in eindeutigen Posen an und auf Elektrogeräten im Playboy abbilden. Da die Mitarbeiterinnen vorher zugestimmt hatten, also kein Problem. Das Ekelige kommt aber noch. Mediamarkt veröffentlichte diese Fotos mit Name, Standort des betreffenden Marktes und Abteilung der Mitarbeiterinn. Kaum eine der Frauen war damit einverstanden, was auch verständlich ist. In der Haushaltsgeräteabteilung -Was machen Sie da?
-Ach, bitte entschuldigen Sie, ich schleuder mir gerade einen! Mediamarkt interessierte die berechtigte Kritik leider nicht. Damit auch nicht die Fürsorgepflicht für die Arbeitnehmerinnen.
Frau-TV fragte damals nach, ob das Verhalten des Konzerns angebracht wäre. Die Pressesprecherin beantwotete die Frage damit, dass Mediamarkt auf Kundinnen, die Frau-TV sehen, gerne verzichtet. Eigentlich möchte dann Mediamarkt, damit der gesamte Metrokonzern einschließlich Saturn, komplett auf Frauen als Kundinnen verzichten, die sich nicht gerne als öffentliches Sexobjet benutzen lassen. Jetzt wirbt Mediamarkt mit geschmackloser Ironie! Deutsche kaufen Laptop, Italiener Schiedsrichter. Da Italiener eine größere Lobbi als Frauen besitzen, wird dieser Werbespot nicht mehr ausgestrahlt. Doch wen möchte Mediamarkt noch als Kunden behalten? Vollbusige, knappbekleidete, devote Frauen und frustrierte, überhebliche, nationalistische Fussballfans? Mir erschließt sich der Werbeauftrag nicht! Aber mit 70 A gehöre ich auch nicht zur Zielgruppe...
-Ach, bitte entschuldigen Sie, ich schleuder mir gerade einen! Mediamarkt interessierte die berechtigte Kritik leider nicht. Damit auch nicht die Fürsorgepflicht für die Arbeitnehmerinnen.
Frau-TV fragte damals nach, ob das Verhalten des Konzerns angebracht wäre. Die Pressesprecherin beantwotete die Frage damit, dass Mediamarkt auf Kundinnen, die Frau-TV sehen, gerne verzichtet. Eigentlich möchte dann Mediamarkt, damit der gesamte Metrokonzern einschließlich Saturn, komplett auf Frauen als Kundinnen verzichten, die sich nicht gerne als öffentliches Sexobjet benutzen lassen. Jetzt wirbt Mediamarkt mit geschmackloser Ironie! Deutsche kaufen Laptop, Italiener Schiedsrichter. Da Italiener eine größere Lobbi als Frauen besitzen, wird dieser Werbespot nicht mehr ausgestrahlt. Doch wen möchte Mediamarkt noch als Kunden behalten? Vollbusige, knappbekleidete, devote Frauen und frustrierte, überhebliche, nationalistische Fussballfans? Mir erschließt sich der Werbeauftrag nicht! Aber mit 70 A gehöre ich auch nicht zur Zielgruppe...
Samstag, 8. März 2008
Chicken Run
So, jetzt ist es wieder so weit! Magere Mädchen stacksen über den Bildschirm und lassen sich von Experten beurteilen. Ist das nicht ekelig? Diese Experten könnten meiner Meinung nach in einer Fleischerei als Verkäufer arbeiten und frisch geschlachtetes anbieten. Kommt doch fast auf das gleiche raus! Die Mädchen dürfen sich anstarren lassen, kritisieren lassen und anschreien. Natürlich nur zu ihrem Besten! Und ganz vorne dabei ist dann Übermutter Heidi. Eigentlich hat sie ja alle, wirklich alle, sooo entsetzlich lieb und jedes Mädchen ist ja toll, aber es kann nur eine Germanys next Topmodel werden. Und bis es soweit ist, da wird in der Show mal gepflegt dauerhaft Heidi angebetet. Diese Frau ist unglaublich schön, aber einen vernüftigen Satz frei sprechen, dass klappt leider nicht! Manchmal, ganz im Stillen, da frage ich mich ob diese schöne Frau vielleicht ferngesteuert ist.Ihre Moderationen ließt sie dafür gekonnt ab, das klappt wenigstens. Ob sie eigentlich versteht was sie da macht? Wie sie diese jungen Mädchen beurteilt? Klar, die wolllen ja schließlich Model werden, da müssen sie sich ja auf die Titten glotzen lassen, um das mal platt zu sagen. Aber muß das so geschehen? Hat die gute Heidi nicht aus ihrer Erfahrung gelernt? Demütigungen steigern nicht die Ausstrahlung und das Selbstbewusstsein! Eine Frau, die Frauen mit einer solch männlichen Denkweise kritisiert, die hat doch selber ein ernsthaftes Problem. Mich erschreckt das wirklich. Überall wird diskutiert das viele junge Frauen einfach viel zu dünn sind, sich geradezu weghungern, sich dünne machen in der Gesellschaft. Und was macht sie? Führt ein vermutlich essgestörtes Mädchen im Namen der Aufklärung vor dem gesamten Fernsehpuplikum vor. Natürlich nur zu ihrem Besten. Willkommen in der Heidi Show, die Show mit Empathie!Der Rest der Mädchen, Frauen mag ich sie nicht nennen, ist aber jetzt nicht viel dicker. Die haben alle, wirklich alle Beine wie Fahrradspeichen! Aber der BMI stimmt bestimmt. Das ist auch so ein Reizthema für mich, der BMI! Wer den erfunden hat, der gehört für mich weggeschlossen! Marilyn Monroe war eine wunderschöne Frau, aber danach viel zu dick. Fett geradezu! Heidi Klum ist so prominent, warum kann diese Frau damit nicht etwas sinnvolleres machen als magere Mädchen tyrannisieren? Es gibt Frauen, die tragen ihr Kind nicht bis zum Ende aus, da sie es nicht ertragen können in den letzten vier Wochen so an Umfang zu zunehmen. Das Kind wird im achtem Monat per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht. Frau Klum könnte doch stolz davon erzählen wie wunderbar es ist sein Kind in aller Ruhe auszutragen und das die paar Pölsterchen dabei und danach nicht schlimm sind und weggehen. Könnte sie, tut sie aber nicht! Sie könnte sich auch an der Kampange "Leben hat Gewicht!" beteiligen, aber ob sie davon gehört hat? Oder ob es ihr wichtig genug erscheint? Mir ist es wichtig! Lieber mit Genuss leben und ein paar kleine Pölsterchen als ständig Kalorien zu zählen und mir und anderen damit den Appetit auf das Essen und auf das Leben zu verderben! Und diese bekloppte Sendung wird von mir boikottiert!
Montag, 11. Februar 2008
Leichenschmaus
So, jetzt ist es schon wieder passiert! Und dieses mal auf einer Beerdigung. Genauer gesagt, bei dem Kaffeetrinken danach. Gerade kam ich von der Toilette, die, glaube ich , hauptsächlich von Senioren benutzt wird. Anders konnte ich mir die braunen Flecken am Toilettenpapier nicht erklären, die sehen ja schließlich schlecht und das Licht war da auch nicht so gut, egal. Ich kam also aus der Toilettentüre und sehe genau daneben einen Bekannten, er war auch auf der Beerdigung, sitzen. Er ist mittlerweile das zweite mal verheiratet und erwartet von seiner Frau das zweite Kind. Freut mich für ihn, wenn er damit glücklich ist. Er hat sowieso eine etwas konservative bräunliche Lebenseinstellung. Er konnte es seinerseits nicht verstehen, dass ich verheiratet bin und das schon seit zwei Jahren. Es findet sich halt immer jemand der einen attraktiv findet, auch wenn ich Frauen mehr zugetraut hätte. Bei manchen Menschen muss man eben erst unter einem Schutthaufen graben um etwas Liebenswertes zu finden, aber wer suchet der findet bekanntlich ja auch. Nach gefühlten zwei Sekunden Smalltalk brach er dann das Eis und stellte die Frage,:“ Und, Nachwuchs? Was geplant oder schon da?“ Moment bitte, mein Uterus ist heute nicht in Plauderlaune, ich stelle mal schnell zu den Ovarien durch - auch nichts - na dann. Auf meine Antwort reagierte er etwas schockiert. „ Was geht dich das denn an?“ Seine anwesende Mutter schaltet sich dann beschwichtigend ein und versuchte mir und meinem Genitaltrakt die Frage noch schmackhaft zu machen. Bitte, wenn mir Frauen, die sich aufgrund ihres Alters definitiv im Klimaterium befinden – quasi hormongeschüttelt – eine solche Frage als harmlos darstellen wollen und neugierig auf meinen Bauch starren, da ist doch Vorsicht geboten! Ich blieb bei meiner Antwort, es geht beide nichts an! Wenn mich das nächste mal jemand auf einem Leichenschmaus nach meiner Fortpflanzung fragt werde ich von dem überstandenen eitrigen Genitalherpes mit Verdacht auf Tripper bis zu den drei künstlichen Befruchtungen und unseren Problemen im Bett alles auf den Kaffeetisch legen. Ich hoffe das genügt dann!
Freitag, 11. Januar 2008
Tupperparty
Kleine bunte Plastikschüsseln, in verschiedenen Ausführungen, aufgereiht um angeschaut, bestaunt und ausprobiert zu werden. Es ist Tupperpartyzeit! Gibt es etwas Alberneres als mit Freundinnen und Bekannten im Kreis zu sitzen und sich die Vorzüge eines QuickChefs anzuhören? Darauf hingwiesen zu werden, dass der Backpinsel ein Highendgerät ist und auch keine Borsten verliert - wie sollte er, er hat Silikonpinne als Borsten - und sein Design so innovative ist- das den ganze Abend- das macht doch mürbe, oder? Aber wer kann sich denn davon freisprechen, dass diese wunderbaren Plastikgeräte einen nicht irgendwie faszinieren? Diese Schüsseln fühlen sich gut an! Sie sehen wirklich ulkig aus und haben was von Bauklötze für Erwachsene. Und wenn man ehrlich ist, dann verspricht man sich durch das Erstehen dieser Schüsseln eine bessere Hausfrau zu werden. Diese Plastikgeräte werden so vermarktet, dass jedes Plastikgerät eine praktische Philosophie auffährt.Jedes noch so unsinnige Teil eine Arbeitsersparniss verspricht. Und wer möchte nicht zu dem Kreis der erfahrenen und versierten Hausfrauen gehören? Oder gar hinten anstehen? Die hat was was ich nicht habe!Eigentlich ist Tupper ganz schön abartig! Aber diese kleinen Plastikdinger haben Sex! Sie fühlen sich gut an! Wenn es also die Schrankkapazität zulässt und auch der Geldbeutel, warum dann eigentlich nicht? Warum sich nicht gepflegt einen Schwips mit seinen Mädels bei einer Tupperparty antrinken und unsinnige Plastikteile kaufen? Man kann in den Gefrierdosen schliesslich auch getragene Schlüpfer in alle Welt verschicken, ohne Aromaverlust und Gefrierbrand!
Also, Tupperparty ahoi!!
Also, Tupperparty ahoi!!
Samstag, 29. Dezember 2007
Ein zauberhaftes Pony
Heute habe ich ein neues Kinderbuch kennengelernt: Das zauberhafte Pony! Das Pony heißt übrigens Sternenschweif und das ihm zur Seite gestellte Mädchen, Jungs mögen ja keine Ponys, heißt Laura. Die beiden erleben dann Pferdeabenteuer mit den Freundinnen von Laura. Auch helfen sie diesen mit Krisensituationen besser und erfolgreich umzugehen.Zum Beispiel, wie bringe ich mein Pony dazu keine Angst mehr vor dem Hindernisspringen zu haben. Meine erste Assoziation zu diesem rosa Buch war: Neue Sauerbratenrezepte. Und das Pony ist bestimmt deshalb zauberhaft, weil es sich selbst filetiert und perfekt in die Beize einlegt, aus der es dann nach ca.fünf Tagen freiwillig in den Bräter springt, ohne Hindernisse. Ob es vor dem Filetieren noch die Klöße selber zubereitet stand leider nicht auf dem Cover. Aber man kann bestimmt beim Verlag nachfragen.
Partnerlook
Es gibt ein Phänomen,da gelingt es mir nur selten ernst zu bleiben. Das schöne ist, es tritt in jeder gesellschaftlichen Schicht auf. Wirklich in jeder! Der Partnerlook!
Klar, die Kleidungsstücke variieren. Bei Pädagogen ist es meist die einheitliche Outdoorjacke.Die war vom Preis-Leistungsverhältnis so günstig, wirklich ein tolles Stück, da haben wir noch Jahre was von, sie ist ja hochwertig verarbeitet. Das sind meist die Menschen, die in freier Wildbahn gaffend und staunend im Weg stehen und sich glückselig an den Händen halten und dabei verzückt in ihr Vollwertbrot beißen.
Der schwarze Kaschmirpullover wird dann meist von Intellektuellen mit Frau bevorzugt.Sie kann ihn dann noch so nett mit der Perlenkette aufpeppen, passt immer. Und das Material und die Farbe und der klassische Pulloverschnitt kommen ja nie aus der Mode, damit ist man immer gut angezogen. Das Seltsame ist, selbst wenn diese Menschen ein haariges Haustier besitzen, nie ist auf dem Pullover ein Flussel zu sehen! Wie machen die das? Dann gibt es noch die Klammerer! Die verpassen ihrem Partner das gleiche Kleidungsstück, damit ja niemand auf die Idee kommt das dieser Mensch keinen Partner hätte. Achtung, ich bin schon vergeben, wir tragen den gleichen Schlüpfer, oder so. Aber der Schlüpfer ist es , glaube ich selten, denn das merkt der andere erst beim Ausziehen, aber egal. Was auch sehr schön ist, das ist der gleiche Jogger in Fliegerseide. Mein absoluter Favorit! Sportlich gemeinsam auf dem Sofa mit ausreichend isotonischem Getränk.Der Aschenbecher und die darin abgelegte brennende Zigarette dienen nur der Tarnung! Nicht jeder Besucher kann bei so geballter Sportivität mit seiner eigen sportlichen Unzulänglichkeit umgehen. Auch darf der Glammerfaktor hierbei nicht vernachlässigt werden. Die Poliesterfliegerseide glänzt so schön, macht auf den Typ abgestimmt einen richtig frischen Teint.
Um zum Schluss zu kommen, ich finde den Partnerlook großartig, großartig unnötig! Es gibt bestimmt auch schon unisex Schahmhaarfrisuren, aber gut, jetzt ist Schluss.
Klar, die Kleidungsstücke variieren. Bei Pädagogen ist es meist die einheitliche Outdoorjacke.Die war vom Preis-Leistungsverhältnis so günstig, wirklich ein tolles Stück, da haben wir noch Jahre was von, sie ist ja hochwertig verarbeitet. Das sind meist die Menschen, die in freier Wildbahn gaffend und staunend im Weg stehen und sich glückselig an den Händen halten und dabei verzückt in ihr Vollwertbrot beißen.
Der schwarze Kaschmirpullover wird dann meist von Intellektuellen mit Frau bevorzugt.Sie kann ihn dann noch so nett mit der Perlenkette aufpeppen, passt immer. Und das Material und die Farbe und der klassische Pulloverschnitt kommen ja nie aus der Mode, damit ist man immer gut angezogen. Das Seltsame ist, selbst wenn diese Menschen ein haariges Haustier besitzen, nie ist auf dem Pullover ein Flussel zu sehen! Wie machen die das? Dann gibt es noch die Klammerer! Die verpassen ihrem Partner das gleiche Kleidungsstück, damit ja niemand auf die Idee kommt das dieser Mensch keinen Partner hätte. Achtung, ich bin schon vergeben, wir tragen den gleichen Schlüpfer, oder so. Aber der Schlüpfer ist es , glaube ich selten, denn das merkt der andere erst beim Ausziehen, aber egal. Was auch sehr schön ist, das ist der gleiche Jogger in Fliegerseide. Mein absoluter Favorit! Sportlich gemeinsam auf dem Sofa mit ausreichend isotonischem Getränk.Der Aschenbecher und die darin abgelegte brennende Zigarette dienen nur der Tarnung! Nicht jeder Besucher kann bei so geballter Sportivität mit seiner eigen sportlichen Unzulänglichkeit umgehen. Auch darf der Glammerfaktor hierbei nicht vernachlässigt werden. Die Poliesterfliegerseide glänzt so schön, macht auf den Typ abgestimmt einen richtig frischen Teint.
Um zum Schluss zu kommen, ich finde den Partnerlook großartig, großartig unnötig! Es gibt bestimmt auch schon unisex Schahmhaarfrisuren, aber gut, jetzt ist Schluss.
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Kleinwagen
Männer in Kleinwagen sind das Schrecklichste überhaupt! Und wenn diese Kleinwagen dann noch einen Speuler und Alufelgen besitzen, tiefergelegt sind , ein Auspuffrohr haben , in dem man kleine Kinder verschwinden lassen könnte und dann noch dazu Breitreifen, da kann man sicher sein, der gute muß irgendetwas kompensieren! Was es auch sein mag, es muß diesen Männern schwer zusetzen. Der Kleinwagen wird aufgemotzt und in irrsinnigen Fahrmanövern durch die Strassen gejagt. Immer dicht auffahren, rechts links antäuschen, drängeln, überholen wo es wirklich nicht geht und wild gestikulierend hinter dem Lenkrad sitzend, so wird eine Stadtfahrt zur Erlebnissrally! Und wenn man dann noch vor solch einem Freizeitpiloten herfahren muß, kostet es schon sehr viel Selbstbeherrschung nicht an der nächsten Ampel einfach mal den Rückwärtsgang einzulegen. Aber die Erektile Dysfunktion, die aus diesem Schock resultieren würde, würde seinem erdnussgrossen kleinen Freund eine Woche Ruhe und Entspannung gönnen. Das Auspuffrohr müßte schließlich mit dem Auto in die Werkstatt. Ach, und wenn diese Männer ins Seniorenalter eintreten, dann kaufen sie sich einen dieselangetriebenen Benz, mit Kompressor, und belästigen damit den Verkehr. Sehrwahrscheinlich wird dann auch die Basecap mit dem Jägerhütchen getauscht, sonst ist es ja so kalt am Kopf. Aber bis es soweit ist, bis dahin kann man noch oft die B7 hoch und runter fahren und sich und seinen besten Freund der wahnsinnigen Beschleunigung aussetzen. Es gibt eben viele Möglichkeiten zu onanieren...
Sonntag, 7. Oktober 2007
Freche Frauen...
Vielleicht haben sich das ja auch schon andere Frauen gefragt: Warum gibt es in Buchhandlungen Regale, die die Überschrift -Freche Frauen-tragen?
Kann mir das jemand beantworten?
Und in welcher Beziehung stehen dann dazu Titel wie " Schwerter der Leidenschaft"?
Freche Frauen mit leidenschaftlichen Schwertern? Oder Frauen die auf die Leidenschaft der Schwerter und der daranhängenden Männer hoffen? Wieder schwache Frauen und starke Männer? Frauen, die allzeitbereit auf die starken Schwerter der Männer hoffen?
Was hat das mit frechen Frauen zu tun? Ist das nicht eher Hausfrauenpornographie?
Sind jetzt Frauen nur noch frech wenn sie promiskuitiv sind? Kann man als erwachsene Frau überhaupt noch frech sein, oder ist man aus diesem Adjektiv nicht schon rausgewachsen, wie eine zu enge Jeans?
Kann mir jemand diese Fragen beantworten?
Kann mir das jemand beantworten?
Und in welcher Beziehung stehen dann dazu Titel wie " Schwerter der Leidenschaft"?
Freche Frauen mit leidenschaftlichen Schwertern? Oder Frauen die auf die Leidenschaft der Schwerter und der daranhängenden Männer hoffen? Wieder schwache Frauen und starke Männer? Frauen, die allzeitbereit auf die starken Schwerter der Männer hoffen?
Was hat das mit frechen Frauen zu tun? Ist das nicht eher Hausfrauenpornographie?
Sind jetzt Frauen nur noch frech wenn sie promiskuitiv sind? Kann man als erwachsene Frau überhaupt noch frech sein, oder ist man aus diesem Adjektiv nicht schon rausgewachsen, wie eine zu enge Jeans?
Kann mir jemand diese Fragen beantworten?
Donnerstag, 6. September 2007
Einkaufen bei WMF
Es gibt Geschäfte, da bevorzuge ich die Außenseite der Ladentüre, deren Hitliste führt WMF an. Viele werden jetzt denken, :" Ach, wieso denn? Die haben doch so ganz nette Sachen", ja, mag sein, aber ich bin nicht ausreichend häuslich für diese Einkaufswelt. Die Parade der unnützen Küchengeräte wird von Jahr zu Jahr länger. Dort gibt es Sparschäler für Tomaten oder Rührblitze mit Kugeln an den Enden. Ein einfacher Schneebesen tuts nicht mehr. Dieser Rührblitz rührt alles klümpchenfrei unter, natürlich in Rekordgeschwindigkeit. Bewacht werden diese High-End-Haushaltsgeräte von gesetzten eloquenten Verkäuferinnen, die technisch versiert mit ihnen umzugehen verstehen. Lasst Euch doch mal den Sparschäler demonstrieren! Eine Offenbarung! Dringt man dann ein Stockwerk höher vor, dann zeigt sich einem eine zurückhaltende Stille. Im Basement herrschte schon ehrfürchtiges Flüstern, hier jedoch redet man nur um die Schönheit des Porzellans zu würdigen. Kein Miene wird verzogen! Sollte man jetzt denn noch auf die Idee kommen die Dame anzusprechen, :Vorsicht vor dem bösen Blick! Erst ab einem Alter von ca. fünfundvierzig Jahren scheint man die Berechtigung dafür zu besitzen, vorher besser nicht. Eiskalt wird dann nach dem Wunsch gefragt. Im Unterton schwingt mit , dass das Geschirr es ebenfalls als eine Zumutung empfindet. Jetzt bloß nicht einschüchtern lasse! Sollte man jetzt ins Stottern geraten und sich nicht klar ausdrücken, kommt:" Da kann ich ihnen nicht helfen!", auch wenn man das Geschirr vorhin noch auf einem Tisch gesehen hatte. Also wieder allen Mut zusammen klauben und von vorne. Das steigert natürlich nicht die Stimmung der WMF-Dame! Falls man es jetzt noch bis zum Kauf schaffen, Hut ab! Ich habe letzten etwas bei WMF erstanden und ich habe die Dame mundtot bekommen!
Also, ich strebte einen Kauf von Frühstücksgeschirr an, als Geschenk. Leider war nur ein Teller in der Filiale vorhanden. Auf Nachfrage, ob es andere Filialen gebe die dieses Geschirr führen, wurde mir süffisant gesagt:" Also, da anzurufen haben wir nicht das Personal, die wollen ein Fax. Und das dauert!" Super dachte ich, das dauert. Aber ich könnte doch schon den einen Teller mitnehmen.Darauf guckte ich etwas verwundert. Ein Teller für zwei Personen? Und die Eierbecher? Und die Tassen? Und der restliche Teller? Sehe ich so aus als ob ich mir nur einen Frühstücksteller leisten kann? Nein, den Rest, dauert ca. zwei Wochen, sollte ich bestellen. Ging aber leider nicht, da ich wie immer, zu spät dran war. Aber warum dauert das so lange? Weiß das evtl. jemand? Ist die Dauer korreliert mit der Wertigkeit der jeweiligen Geschirr? Wird man sich dadurch bewusst welch ein Vorteil ein Porzellanteller darstellt? Ich persönlich esse auch von Pappe, hauptsache es schmeckt. Aber das habe ich natürlich für mich behalten. Egal!
Die Dame lächelte. Ich könnte ja auch einen Gutschein nehmen, den Teller auch und das zusammen verschenken. Für diese Idee musste ich sie loben! Das war meine Rettung!Danach verfiel sie leider wieder in ihr altes Verhaltensmuster.Erst musste ich den Gutschein bezahlen und dann gesondert den Teller, ich weiß nicht warum. Selbstverständlich wollte sie es dann noch als Geschenk verpacken. Ich stoppte sie." Ah, sie wollen selber Hand anlegen!" Hier schaute ich irritiert. "Ja," antwortete ich, " mit Konfetti!" Ein Freudestrahlen ging über ihr Gesicht. Soviel Schönheitsinn hatte sie mir nicht zugetraut. " Das schöne daran ist, das Konfetti wird sich nie mehr aus dem Teppich entfernen lassen!" Ihr Lächeln erstarb! Der Teller wurde zum Transport verpackt und mir einen schönen Tag gewünscht.
Sabine und Bernhard, verzeiht mir, aber geteiltes Leid ist halbes Leid! Viel Spass mit dem Gutschein!
Also, ich strebte einen Kauf von Frühstücksgeschirr an, als Geschenk. Leider war nur ein Teller in der Filiale vorhanden. Auf Nachfrage, ob es andere Filialen gebe die dieses Geschirr führen, wurde mir süffisant gesagt:" Also, da anzurufen haben wir nicht das Personal, die wollen ein Fax. Und das dauert!" Super dachte ich, das dauert. Aber ich könnte doch schon den einen Teller mitnehmen.Darauf guckte ich etwas verwundert. Ein Teller für zwei Personen? Und die Eierbecher? Und die Tassen? Und der restliche Teller? Sehe ich so aus als ob ich mir nur einen Frühstücksteller leisten kann? Nein, den Rest, dauert ca. zwei Wochen, sollte ich bestellen. Ging aber leider nicht, da ich wie immer, zu spät dran war. Aber warum dauert das so lange? Weiß das evtl. jemand? Ist die Dauer korreliert mit der Wertigkeit der jeweiligen Geschirr? Wird man sich dadurch bewusst welch ein Vorteil ein Porzellanteller darstellt? Ich persönlich esse auch von Pappe, hauptsache es schmeckt. Aber das habe ich natürlich für mich behalten. Egal!
Die Dame lächelte. Ich könnte ja auch einen Gutschein nehmen, den Teller auch und das zusammen verschenken. Für diese Idee musste ich sie loben! Das war meine Rettung!Danach verfiel sie leider wieder in ihr altes Verhaltensmuster.Erst musste ich den Gutschein bezahlen und dann gesondert den Teller, ich weiß nicht warum. Selbstverständlich wollte sie es dann noch als Geschenk verpacken. Ich stoppte sie." Ah, sie wollen selber Hand anlegen!" Hier schaute ich irritiert. "Ja," antwortete ich, " mit Konfetti!" Ein Freudestrahlen ging über ihr Gesicht. Soviel Schönheitsinn hatte sie mir nicht zugetraut. " Das schöne daran ist, das Konfetti wird sich nie mehr aus dem Teppich entfernen lassen!" Ihr Lächeln erstarb! Der Teller wurde zum Transport verpackt und mir einen schönen Tag gewünscht.
Sabine und Bernhard, verzeiht mir, aber geteiltes Leid ist halbes Leid! Viel Spass mit dem Gutschein!
Montag, 27. August 2007
Wann ist es denn bei Euch so weit?
Ich bin jetzt Anfang dreißig, verheiratet, besitze eine abgeschlossene Ausbildung, habe einen Job, studiere noch und bin kinderlos. Für mich , mein Ist-Zustand. Den ich auch nicht in Frage stelle, oder etwas vermisse. Dachte ich! Die Kinderschwemme in unserem Bekannten- und Freundeskreis begann vor ca. drei Jahren und mit ihr der Spiessrutenlauf der dummen Fragen.
Diese überglücklichen Eltern, die einen im Hormonrausch zur eigenen Kinderzeugung drängen wollen! Für mich war dies schon sehr befremdlich! Die Kinderplanung geht doch nur meinen Mann und mich etwas an. Dachte ich! Fragen, wann ist es denn bei euch soweit, gehören noch zur harmlosen Variante. Vier Augengespräche wurden von einigen "Freunden" angestrebt, meinen Mann und mich einzeln auf Kurs zu bringen , um dann gemeinsam zeugungswillig zu sein. Das ständige Aufzählen der Vorteile eines Kindes. Jetzt so unter uns, diese Vorteilskinder befinden sich doch in ungefähr zwanzig Jahren in Therapie, da sie es nicht schaffen konnte die marode Beziehung ihrer Eltern zu kitten und jetzt an SelbstZweifel ersticken.Warum muß ein Kind denn bitteschön ein Vorteil sein? In meiner kleinen kinderlosen naiven Welt dachte ich, Kinder sind dazu da geliebt und großgezogen zu werden ohne einen eigenen Benefit. Weit gefehlt! Was auch immer sehr schön ist, die Paare, die ungefragt ihre Fruchtbarkeit zur Schau stellen. Klappt das nicht bei Euch? Bei uns ging das ja so schnell, seine kleinen Schwimmer sind doch so agil. Habt ihr es schon mal mit künstlicher Befruchtung versucht? Bitte, ich wurde dies zu unserem ersten Hochzeitstag gefragt. Oder die Übermütter, die abschätzend auf einen herabblicken und dann fragen:" Willst du denn keine Kinder oder ist dir das zu stressig? Man muß schon auf so viele Dinge achten, vor ein paar Jahren war ich auch noch nicht so weit, aber jetzt ernähren wir uns biologisch wertvoll und das tut uns allen gut.!" Ich persönlich bin so weit und kann mich auch ohne Kind gesund ernähren. Auch sehr schön ist es von fremden Menschen am Unterbauch getätschelt und gefragt zu werden:" NA, ist denn da was drin?" Schlimm wäre wenn nicht! Dann hätte ich da nämlich ein Loch! Diskussionsrunden mit pädagogischen Großeltern geben einem dann den Rest. Möchten diese Senioren auf diesen Weg ihre Rente sichern? Oder sollen auch andere Familien unter einer hormongesteuerten Frischentbundenen leiden? Geteiltes Leid ist halbes Leid? Was wäre denn, wenn mein Mann und ich garnicht in der Lage wären Kinder zu bekommen und durch solche Anspielungen ständig daran erinnert würden? Das möchte ich mir garnicht ausdenken! Für mich ist jedes Kind wunderbar, jedoch seine Planung und Zeugung das privatestes in einer Beziehung. Das Wann, das Wo und das Warum geht doch außer den beiden Menschen niemanden etwas an. Vielleicht sollte ich das nächste Mal laut und deutlich, :" Halt´s Maul!",sagen. Bis dann....
Diese überglücklichen Eltern, die einen im Hormonrausch zur eigenen Kinderzeugung drängen wollen! Für mich war dies schon sehr befremdlich! Die Kinderplanung geht doch nur meinen Mann und mich etwas an. Dachte ich! Fragen, wann ist es denn bei euch soweit, gehören noch zur harmlosen Variante. Vier Augengespräche wurden von einigen "Freunden" angestrebt, meinen Mann und mich einzeln auf Kurs zu bringen , um dann gemeinsam zeugungswillig zu sein. Das ständige Aufzählen der Vorteile eines Kindes. Jetzt so unter uns, diese Vorteilskinder befinden sich doch in ungefähr zwanzig Jahren in Therapie, da sie es nicht schaffen konnte die marode Beziehung ihrer Eltern zu kitten und jetzt an SelbstZweifel ersticken.Warum muß ein Kind denn bitteschön ein Vorteil sein? In meiner kleinen kinderlosen naiven Welt dachte ich, Kinder sind dazu da geliebt und großgezogen zu werden ohne einen eigenen Benefit. Weit gefehlt! Was auch immer sehr schön ist, die Paare, die ungefragt ihre Fruchtbarkeit zur Schau stellen. Klappt das nicht bei Euch? Bei uns ging das ja so schnell, seine kleinen Schwimmer sind doch so agil. Habt ihr es schon mal mit künstlicher Befruchtung versucht? Bitte, ich wurde dies zu unserem ersten Hochzeitstag gefragt. Oder die Übermütter, die abschätzend auf einen herabblicken und dann fragen:" Willst du denn keine Kinder oder ist dir das zu stressig? Man muß schon auf so viele Dinge achten, vor ein paar Jahren war ich auch noch nicht so weit, aber jetzt ernähren wir uns biologisch wertvoll und das tut uns allen gut.!" Ich persönlich bin so weit und kann mich auch ohne Kind gesund ernähren. Auch sehr schön ist es von fremden Menschen am Unterbauch getätschelt und gefragt zu werden:" NA, ist denn da was drin?" Schlimm wäre wenn nicht! Dann hätte ich da nämlich ein Loch! Diskussionsrunden mit pädagogischen Großeltern geben einem dann den Rest. Möchten diese Senioren auf diesen Weg ihre Rente sichern? Oder sollen auch andere Familien unter einer hormongesteuerten Frischentbundenen leiden? Geteiltes Leid ist halbes Leid? Was wäre denn, wenn mein Mann und ich garnicht in der Lage wären Kinder zu bekommen und durch solche Anspielungen ständig daran erinnert würden? Das möchte ich mir garnicht ausdenken! Für mich ist jedes Kind wunderbar, jedoch seine Planung und Zeugung das privatestes in einer Beziehung. Das Wann, das Wo und das Warum geht doch außer den beiden Menschen niemanden etwas an. Vielleicht sollte ich das nächste Mal laut und deutlich, :" Halt´s Maul!",sagen. Bis dann....
Sonntag, 26. August 2007
Schatz, ich bin dann mal auf dem Sofa
Kennt ihr diese Frauen, wo Männer noch richtige Männer sein dürfen? Diese Frauen, bei denen man sich fragt, wie schaffen die es bloß jeden Tag nach Hause zu finden. Die es nicht schaffen ihr Auto selbständig zu betanken , geschweige denn den Luftdruck zu kontrollieren. Die nach Hause kommen und es auch nicht schaffen einfache elektrische Geräte wie den Herd zu bedienen. Ober- und Unterhitze, du, ich muß mir da noch mal die Gebrauchsanleitung durchlesen. Die jedem männlichen Wesen das Gefühl geben, er sei ihr Retter. Denn sie, die arme , hilflose , in dieser furchtbaren Welt alleingelassene Frau braucht eine starke Hand um sie aus den alltäglichen Wirren zu befreien. Mir persönlich gehen diese Frauen mit ihrem Rette-Mich-Gehabe schrecklich auf die Nerven. Den Wasserkasten selber tragen? Leider nein. Du, ich möchte ja kein Hypochonder sein, aber danach tat mir 2 Wochen mein Unterleib weh und ich möchte doch noch Kinder. Aber ich finde das ja so toll wie du das alles schaffst, würde ich auch gerne. Nie darauf eingehen! Nach einem 10 Minütigen Gespräch hat man das Gefühl man wollte sie zur Fremdenlegion überreden und kommt sich selbst wie der letzte Trampel vor.Das sind auch meistens die Frauen, die Unmengen essen aber dann bei einem Salat sich zurücklehnen und auf die darin vorhanden Kalorien hinweisen. Jedoch zehn Minuten später:" Schatz, ich habe ja so einen Hunger auf Süßes, holst Du mir mal schnell ein kleines Eis?" Das kleine Eis hat dann meist die Ausmaße eines Familienbechers und wird mit den Worten verteidigt:" Du, ich hatte eben nicht so viel, Du willst doch nicht das ich ganz klapprig werde." Essen tun diese Frauen meist gerne. Jedoch scheint die Zubereitung für sie ebenfalls nicht zumutbar.Allenfalls Handlangerarbeiten, wie mal den Schneebesen festhalten, scheinen angemessen. Aber das sind dann die entscheidenden Handgriffe für das gelingen des Gerichtes. Aber zusammen kochen, das macht soviel Freude! Handwerkliche Tätigkeiten sind aus diversen Grüden ebenfalls Tabu. Sei es das die Maschinen so schrecklich groß und laut sind, man dabei die Fingernägel abbricht oder gerade die allabendliche TV-Sendung läuft. Bohrmaschinen sind Teufelszeug! Echt, es gibt Frauen die können angeblich noch nicht einmal ein Bild alleine aufhängen. Außer unter Androhung diverser chirurgischer Verletzungen. " Aber Schatz, dann bin ich doch ganz unansehnlich, mit so einem blauen Daumen!" Welcher Mann will dann bitte für diese Verstümmelung verantwortlich sein? Auch ist das Rollenbild sehr gut geklärt, alles was die Frau will ist Frauenarbeiten, alles was sie aus ethischen Gründen ablehnt, Männerarbeit.
Ich bin wirklich kein Männerversteher, möchte ich auch nicht sein, aber solche Frauen empfinde ich als Zumutung!
Diese Sorte Frau scheint in ihrem Auftreten omnipotent in der Rekrutierung von Mitmenschen. Es gibt für jede Sache einen dummen. Manchmal wünsche ich mir auch so eine Frau zu sein, mit den ganzen Vorteilen die so ein Verhalten mit sich bringt. Ich würde nie mehr abgekämpft und gestresst aussehen, niemehr nach Essen riechen, meine Arme wären Kratzerfrei und Baumärkte würde ich nur vom hörensagen kennen. Niemand würde mir mehr einen Wunsch ausschlagen, ich kenne ja dann die Tricks. Mein Ehemann hätte jeden Abend die Wohnung auf Hochglanz poliert und ein drei Gänge Menü auf dem Küchentisch. Mein Auto stände stetig sauber und vollgetankt vor der Tür. Unzumutbare Dinge, wie Terminvereinbarungen würden von mir ferngehalten und nur vorsichtig angefragt, denn ich bin ja so eingespannt. So eingespannt in dem ständigen um mich selbst kreisel, das es einem schon ganz schwindelig vom Zusehen wird. Natürlich kann man da nicht an irgendwelche profanen Dinge denken, man ist ja ständig mit sich beschäftigt. Dabei verpasst man dann die besten Sachen. Den Stolz etwas gekocht zu haben was schmeckt oder was an der Wand hält, ist mit nichts aufzuwiegen. Auch den Spass gemeinsam Dinge zu erleben ist unbeschreiblich und mit keiner Bequemlichkeit der Welt zu vergleichen. Eigentlich sind diese Frauen arm dran. Sie verpassen so viel. Vielleicht sollte ich nicht wütend auf sie sein sondern sie bemitleiden. Soweit, eine schöne Woche noch...
Ich bin wirklich kein Männerversteher, möchte ich auch nicht sein, aber solche Frauen empfinde ich als Zumutung!
Diese Sorte Frau scheint in ihrem Auftreten omnipotent in der Rekrutierung von Mitmenschen. Es gibt für jede Sache einen dummen. Manchmal wünsche ich mir auch so eine Frau zu sein, mit den ganzen Vorteilen die so ein Verhalten mit sich bringt. Ich würde nie mehr abgekämpft und gestresst aussehen, niemehr nach Essen riechen, meine Arme wären Kratzerfrei und Baumärkte würde ich nur vom hörensagen kennen. Niemand würde mir mehr einen Wunsch ausschlagen, ich kenne ja dann die Tricks. Mein Ehemann hätte jeden Abend die Wohnung auf Hochglanz poliert und ein drei Gänge Menü auf dem Küchentisch. Mein Auto stände stetig sauber und vollgetankt vor der Tür. Unzumutbare Dinge, wie Terminvereinbarungen würden von mir ferngehalten und nur vorsichtig angefragt, denn ich bin ja so eingespannt. So eingespannt in dem ständigen um mich selbst kreisel, das es einem schon ganz schwindelig vom Zusehen wird. Natürlich kann man da nicht an irgendwelche profanen Dinge denken, man ist ja ständig mit sich beschäftigt. Dabei verpasst man dann die besten Sachen. Den Stolz etwas gekocht zu haben was schmeckt oder was an der Wand hält, ist mit nichts aufzuwiegen. Auch den Spass gemeinsam Dinge zu erleben ist unbeschreiblich und mit keiner Bequemlichkeit der Welt zu vergleichen. Eigentlich sind diese Frauen arm dran. Sie verpassen so viel. Vielleicht sollte ich nicht wütend auf sie sein sondern sie bemitleiden. Soweit, eine schöne Woche noch...
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