Ist es der zunehmende Mond oder sind es die Hormone, die mich so gereitzt werden lassen?! Ich bin so was von genervt! Anton versuchte heute kopfüber aus dem Hochstuhl auszusteigen. Darauf hin fiel mir der Hochstuhl auf den dicken Zeh und ich hatte das meckernde Kind im Arm. Er wollte wohl das Risiko.
Dann in der Spielgruppe, eigentlich sollte Anton dort alleine hin, da er aber lange krank war fangen wir noch mal mit der Eingewöhnung an, ging mir diese, ich kann es kaum anders formulieren, nervig doofe Erzieherin auf den Geist. Herr L. hat es zur zeit auch nich leicht. Er bekommt die volle Breitseite ab, egal ob er was dafür kann oder nicht. Und wenn ich an die nahenden Handwerker denke, dann könnte ich nur noch schreien! Wieder irgendwelche Testosteron geschwängerten Männer! Aber sie bekommen wenigstens ein Dixie-Klo. Dort können sie dann nach Lust und Laune ihren Männlichkeitsriten frönen und von mir aus im Stehen die Plastikwände anpinkeln. Der ausgesähte Rasen keimt schon. Hoffentlich hat ihn jetzt nich der Frost erledigt, darüber wäre ich auch sehr erbost! Es ist Frühling!
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Dienstag, 3. April 2012
Freitag, 11. November 2011
Nachdenklich
Oft sitze ich in letzter Zeit hier und überlege wie es weiter gehen soll.
Will ich weiter studieren? Hat das überhaupt noch Sinn? Wäre es sinnvoll das Studienfach zu wechseln? Oder soll ich mir einfach eine nette Teilzeitstelle suchen und mich fortbilden? Ist es verwerflich, wenn ich mit Anton zu Hause bleibe bis er drei Jahre alt ist? Wird mir das nicht zu langweilig? Wie finde ich einen richtig guten Kindergarten? Sollen wir noch ein zweites Kind bekommen? Fördere ich Anton genug? Ernähre ich ihn richtig? Nein, er bekommt keinen Zucker, und, ja, ich stille noch. Wegen beidem werde ich häufig etwas schräg angesehen. Wie, nichts Süßes? Nicht mal was leckeres zwischendurch? Ich rolle dann nur noch mit den Augen und denke mir, ja, gib Deiem Kind gerne Milchschnitte und Hamburger, meins braucht das noch nicht. Wann werden erwachsene Menschen entlich verstehen, dass falsche, oder viel mehr schlechte Ernährung prägt, ein ganzes Leben lang. Und es ist doch nicht schwer in Mitteleuropa sein Kind gesund zu ernähren. Oder vielleicht ist es gerade deshalb schwer. In der Krabbelgruppe ist z.B eine Mutter, die gibt ihrer Tochter kein Fleisch. Ich möchte jetzt niemandem zu nahe treten, aber sein Kind fleischlos zu ernähren ist Unfug! Als Erwachsener, gar kein Problem, doch Kinder benötigen die Vitamine, die Eiweisse und das Eisen. Das alles mit pflanzlichen Lebensmitteln zu ersetzen, ist meiner Meinung nach nur schwer möglich. Sie gibt ihrer Tochter kein Fleisch, weil Fleisch angeblich die Entwicklung beschleunigt und es hätte ja seinen Grund warum Kinder sich so langsam entwickeln. Können Sie sich meinen sparsamen Blick vorstellen? Und ausserdem, ganz viele Menschen auf dieser Welt würden kein Fleisch essen. Ja, weil sie es nicht können und nicht weil sie es ablehnen.
Mir fehlt Zeit!
Will ich weiter studieren? Hat das überhaupt noch Sinn? Wäre es sinnvoll das Studienfach zu wechseln? Oder soll ich mir einfach eine nette Teilzeitstelle suchen und mich fortbilden? Ist es verwerflich, wenn ich mit Anton zu Hause bleibe bis er drei Jahre alt ist? Wird mir das nicht zu langweilig? Wie finde ich einen richtig guten Kindergarten? Sollen wir noch ein zweites Kind bekommen? Fördere ich Anton genug? Ernähre ich ihn richtig? Nein, er bekommt keinen Zucker, und, ja, ich stille noch. Wegen beidem werde ich häufig etwas schräg angesehen. Wie, nichts Süßes? Nicht mal was leckeres zwischendurch? Ich rolle dann nur noch mit den Augen und denke mir, ja, gib Deiem Kind gerne Milchschnitte und Hamburger, meins braucht das noch nicht. Wann werden erwachsene Menschen entlich verstehen, dass falsche, oder viel mehr schlechte Ernährung prägt, ein ganzes Leben lang. Und es ist doch nicht schwer in Mitteleuropa sein Kind gesund zu ernähren. Oder vielleicht ist es gerade deshalb schwer. In der Krabbelgruppe ist z.B eine Mutter, die gibt ihrer Tochter kein Fleisch. Ich möchte jetzt niemandem zu nahe treten, aber sein Kind fleischlos zu ernähren ist Unfug! Als Erwachsener, gar kein Problem, doch Kinder benötigen die Vitamine, die Eiweisse und das Eisen. Das alles mit pflanzlichen Lebensmitteln zu ersetzen, ist meiner Meinung nach nur schwer möglich. Sie gibt ihrer Tochter kein Fleisch, weil Fleisch angeblich die Entwicklung beschleunigt und es hätte ja seinen Grund warum Kinder sich so langsam entwickeln. Können Sie sich meinen sparsamen Blick vorstellen? Und ausserdem, ganz viele Menschen auf dieser Welt würden kein Fleisch essen. Ja, weil sie es nicht können und nicht weil sie es ablehnen.
Mir fehlt Zeit!
Montag, 19. September 2011
Einfach Leben
Wissen Sie, lange genug habe ich sämtliche Kröten geschluckt und dazu gelächelt. Einzig und allein in der Hoffung, in Ruhe mit meinem Kind und meinem Mann leben zu können. Ich habe mich versucht anzupassen, wo jeder vernüftige Mensch nur den Kopf geschüttelt hätte. Nur für ein bisschen Ruhe und Akzeptanz. Doch wenn man Welten von einander entfernt ist, keinen gemeinsamen Nenner findet und immer nur das Schleschteste unterstellt bekommt, dann lohnt es sich nicht Energie und Zeit zu investieren. Und erst recht lohnt es sich nicht, sich selber und seinen Plan vom Glück zu verraten.
Meine Lebensfreude und meinen Stolz auf meine Familie lasse ich mir nicht von frustrierten neidischen Menschen nehmen!
Jetzt ist es Zeit meinen Plan vom Glück zu leben!
Meine Lebensfreude und meinen Stolz auf meine Familie lasse ich mir nicht von frustrierten neidischen Menschen nehmen!
Jetzt ist es Zeit meinen Plan vom Glück zu leben!
Montag, 14. Februar 2011
Manchmal,
manchmal, oder öfter, sitze ich im Auto und die Gedanken fliegen durch meinen Kopf. Tausend Dinge fallen mir ein, die es wert wären hier erwähnt zu werden. Doch bis ich wieder vor dem Rechner sitze habe ich sie vergessen! Einfach vergessen!
Die Nachfrage bei Anton hat meisentens auch keinen Erfolg. Er lächelt mich zahnlos an, und scheint sich seinen Teil zu seiner vergesslichen Mutter zu denken.
Da beginnt er schon, der Generationenkonflikt. Er wird sich steigern, dabei die Themengebiete Fischstäbchen, Baggy Jeans und Verhütung streifen, bis er in der Frage des Autos gipfeln wird.
Jedoch ändert das nichts an dem Problem der verschwundenen Gedanken und Ideen.
Wohin verschwinden sie?
Gibt es soetwas wie ein Auffangbecken für gedachte, dann aber vergessene Gedanken? Eine Parallelwelt, in der sich die phantastischen Hunde mit den neusten erdachten Kochrezepten vergnügen, hineingeschlittert in diese Welt, weil der Besitzer sie nicht festhalten konnte? Eine Welt, in der alles möglich ist? Warten dort die vergessenen Gedanken auf ihre Wiederentdeckung?
Vielleicht gibt es ja einen Eingang zu dieser Welt und dort einen Schalter, wie bei der Post. Dort kann man dann seine verlorenen Gedanken fein säuberlich sortiert abholen. Natürlich muss man ihren Erhalt quittieren. Denn für erneutes Verlieren wird keinerlei Haftung übernommen!
Ich könnte dort, soweit es diesen Schalter denn gibt, mit einem Sattelschlepper vorfahren, soviele verlorene Gedanken müsste ich abholen.
Die Nachfrage bei Anton hat meisentens auch keinen Erfolg. Er lächelt mich zahnlos an, und scheint sich seinen Teil zu seiner vergesslichen Mutter zu denken.
Da beginnt er schon, der Generationenkonflikt. Er wird sich steigern, dabei die Themengebiete Fischstäbchen, Baggy Jeans und Verhütung streifen, bis er in der Frage des Autos gipfeln wird.
Jedoch ändert das nichts an dem Problem der verschwundenen Gedanken und Ideen.
Wohin verschwinden sie?
Gibt es soetwas wie ein Auffangbecken für gedachte, dann aber vergessene Gedanken? Eine Parallelwelt, in der sich die phantastischen Hunde mit den neusten erdachten Kochrezepten vergnügen, hineingeschlittert in diese Welt, weil der Besitzer sie nicht festhalten konnte? Eine Welt, in der alles möglich ist? Warten dort die vergessenen Gedanken auf ihre Wiederentdeckung?
Vielleicht gibt es ja einen Eingang zu dieser Welt und dort einen Schalter, wie bei der Post. Dort kann man dann seine verlorenen Gedanken fein säuberlich sortiert abholen. Natürlich muss man ihren Erhalt quittieren. Denn für erneutes Verlieren wird keinerlei Haftung übernommen!
Ich könnte dort, soweit es diesen Schalter denn gibt, mit einem Sattelschlepper vorfahren, soviele verlorene Gedanken müsste ich abholen.
Dienstag, 7. Dezember 2010
So,
das Kind macht weiter keine Anstalten auf diese Welt zu kommen.Warum auch? Draussen ist es kalt und ungemütlich. In mir schwimmt er bei 37°C und Vollverpflegung ganz gemütlich seine Runden. Gut, es wird etwas eng. Gestern staksten beide Füße aus dem Bauch heraus. Aber Abstriche muss fast jeder mal in seiner Wohnsituation machen.Vielleicht denkt er sich, dann braucht er später nicht in eine WG ziehen, wie seine Mutter, vor Jahren, ein Desaster!Eigentlich eine andere Geschichte, aber ich sag nur kleine krause schwarze Haare auf der Leberwurst im Kühlschrank. Und fragen sie mich nicht, wie und warum diese Haare dort gelandet sind!
Ich warte also weiter!
Ich warte also weiter!
Montag, 6. Dezember 2010
Nein,
nein, er ist immer noch nicht da!
Dieses Warten und Ausharren zerrt an meinen Nerven.
Nicht nur an meinen übrigens.
Herr L. fragt nach jedem unmotivierten Seufzer von mir, ob alles in Ordnung ist.
Ich antworte dann immer, nein, ich habe keine Wehen. Nein, er kommt noch nicht und ja, ich werde es bemerken, wenn es los geht.
So, jetzt werde ich weiter brüten und dabei die Spülmaschine ausräumen und ein bisschen aufräumen. Danach kommt das Nickerchen an die Reihe. Nachts mit der Kugel durch zu schlafen funktioniert leider nicht mehr. Erst recht nicht mehr, seit dem er sich wohl in den kleinen Kopf gesetzt hat, durch den Knochen durch zu brechen. Das fühlt sich an, als ob ein Handball tonnenschwer auf dem Schambein liegt und sich kein Stück bewegt. Von rechts nach links wenden wird zur Gymnastikaufgabe und das Gehen erinnert eher an ein Watscheln. Sehr elegant, gerade jetzt im Schnee!
Ich gleite und schwebe! Wer etwas aderes behauptet, der hat keine Ahnung!
Dieses Warten und Ausharren zerrt an meinen Nerven.
Nicht nur an meinen übrigens.
Herr L. fragt nach jedem unmotivierten Seufzer von mir, ob alles in Ordnung ist.
Ich antworte dann immer, nein, ich habe keine Wehen. Nein, er kommt noch nicht und ja, ich werde es bemerken, wenn es los geht.
So, jetzt werde ich weiter brüten und dabei die Spülmaschine ausräumen und ein bisschen aufräumen. Danach kommt das Nickerchen an die Reihe. Nachts mit der Kugel durch zu schlafen funktioniert leider nicht mehr. Erst recht nicht mehr, seit dem er sich wohl in den kleinen Kopf gesetzt hat, durch den Knochen durch zu brechen. Das fühlt sich an, als ob ein Handball tonnenschwer auf dem Schambein liegt und sich kein Stück bewegt. Von rechts nach links wenden wird zur Gymnastikaufgabe und das Gehen erinnert eher an ein Watscheln. Sehr elegant, gerade jetzt im Schnee!
Ich gleite und schwebe! Wer etwas aderes behauptet, der hat keine Ahnung!
Sonntag, 14. November 2010
.
Mir fehlen im Moment einfach die Worte!
Ich komme mir wahnsinnig verarscht vor!
Das Schlimme daran ist, dass ich immer wieder darauf reinfalle und anscheinend zu gutmütig bin.
Es läuft immer wieder alles nach dem alten Muster ab.
Ich rackere mich ab, mache alles möglich, nehme keine Rücksicht auf Hern L. und mich, hetze uns, verzichte auf so viele Dinge,dass seit Jahren, mache mir zu allem Überfluss auch noch Vorwürfe und zweifele selbst an mir. Dinge, die mir wichtig sind stelle ich hinten an, nur um ihm eine Freude zu machen und ihm nicht das Gefühl der Einsamkeit zu geben.
Und wofür?
Ich werde beschimpft und klein gemacht.
Dass ich nichts tauge, ich nichts bin, mein Job das aller letzte ist, ich mich um nichts kümmere, undankbar und zu allem Überfluss auch noch hässlich bin.
Einer meiner Lieblingssätze" Wenn Du meine Frau wärst, dann hätte ich Dich schon längst rausgeschmissen."
Und immer wieder denke ich, warum merkt er nicht wie er sich benimmt?
Und warum bin ich immer wieder so doof und falle immer wieder darauf rein?
Ich komme mir wahnsinnig verarscht vor!
Das Schlimme daran ist, dass ich immer wieder darauf reinfalle und anscheinend zu gutmütig bin.
Es läuft immer wieder alles nach dem alten Muster ab.
Ich rackere mich ab, mache alles möglich, nehme keine Rücksicht auf Hern L. und mich, hetze uns, verzichte auf so viele Dinge,dass seit Jahren, mache mir zu allem Überfluss auch noch Vorwürfe und zweifele selbst an mir. Dinge, die mir wichtig sind stelle ich hinten an, nur um ihm eine Freude zu machen und ihm nicht das Gefühl der Einsamkeit zu geben.
Und wofür?
Ich werde beschimpft und klein gemacht.
Dass ich nichts tauge, ich nichts bin, mein Job das aller letzte ist, ich mich um nichts kümmere, undankbar und zu allem Überfluss auch noch hässlich bin.
Einer meiner Lieblingssätze" Wenn Du meine Frau wärst, dann hätte ich Dich schon längst rausgeschmissen."
Und immer wieder denke ich, warum merkt er nicht wie er sich benimmt?
Und warum bin ich immer wieder so doof und falle immer wieder darauf rein?
Freitag, 8. Oktober 2010
Scheitern
Die kleine Katze liegt bei mir im Arm und ist in Kuschelstimmung. Sie bewegt sich kein Stück!So klein sie auch ist, schwer wird sie! Mir schläft der Arm und das Bein ein. Fragen sie nicht nach dem Bein, das ist ein Kollateralschaden. Eigentlich hätte ich auch Durst, doch komme ich nicht ran an die Wasserflasche, mit der kuschelbedürftigen Katze. Gestern habe ich versucht Origami Kraniche zu falten, was soll ich sagen, es könnte sein, dass sie zu einer schwer verwundeten Kamikazeeinheit gehören und jetzt bei mir ihren Sanitätsaufenthalt haben. Es wäre für sie, auch für mich, sicher sehr schön und von Vorteil, wenn ein Neurochirug, vielleicht Dr. Shepard, anwesend wäre. Er könnte sie bestimmt wieder herstellen.
Doch die Funktionalität ist nicht alles. Schön aussehen sollen sie schließlich auch! Als muss ein plastischer Chirug her. Sie können sich jetzt bestimmt vorstellen, wer mein Wunschkandidat wäre?! Richtig, Marc Sloan! Der ist nicht nur kompetent, nein, er ist auch noch hübsch anzusehen. Also her mit ihm! Als Schwangere wird man ganz demütig, man begnügt sich mit dem Ansehen. Vielleicht würden beide ja auch kurz mit mir einkaufen gehen, dann müsste ich mich nicht alleine mit dem Krempel rumschlagen und es wäre eine sehr ritterliche Tat! Ach, ich sehe uns schon an der Wursttheke stehen... Egal, zurück zu den Kranichen. In der irrriegen Annahme, die Erbse müsste ein selbst gebasteltes Mobile bekommen versuchte ich mich an den armen Dingern.
Um es kurz zu machen, als Elternteil sollte man sich mit dem Scheitern auseinandersetzen. Man ist nicht jeder Situation gewachsen! Seine Schwächen anzuerkennen beweist auch Stärke!
Und jetzt werde ich die pupsende Katze umbetten, ich habe Durst!
Doch die Funktionalität ist nicht alles. Schön aussehen sollen sie schließlich auch! Als muss ein plastischer Chirug her. Sie können sich jetzt bestimmt vorstellen, wer mein Wunschkandidat wäre?! Richtig, Marc Sloan! Der ist nicht nur kompetent, nein, er ist auch noch hübsch anzusehen. Also her mit ihm! Als Schwangere wird man ganz demütig, man begnügt sich mit dem Ansehen. Vielleicht würden beide ja auch kurz mit mir einkaufen gehen, dann müsste ich mich nicht alleine mit dem Krempel rumschlagen und es wäre eine sehr ritterliche Tat! Ach, ich sehe uns schon an der Wursttheke stehen... Egal, zurück zu den Kranichen. In der irrriegen Annahme, die Erbse müsste ein selbst gebasteltes Mobile bekommen versuchte ich mich an den armen Dingern.
Um es kurz zu machen, als Elternteil sollte man sich mit dem Scheitern auseinandersetzen. Man ist nicht jeder Situation gewachsen! Seine Schwächen anzuerkennen beweist auch Stärke!
Und jetzt werde ich die pupsende Katze umbetten, ich habe Durst!
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Sie fehlt mir
Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht an sie denke.
Sie fehlt mir, jetzt ganz besonders.
Meine Mutter.
Niemand spricht mehr unangenehme Dinge so offen an wie sie. Sie war darin Weltmeister. Oft war es zum Lachen, manchmal doch sehr peinlich. Peinlich war es auch, wenn sie mich vor wildfremden Menschen mit „ Ninchen“ ansprach.
Sie hatte eine Schwäche für Herrn L.. Manchmal fragte ich sie, ob sie vergessen hätte wer jetzt genau ihr Kind ist. Sie lachte darauf nur und sagte, „Ach, Ninchen!“
Bei niemandem schmeckten die Reibekuchen und der Rübstieleintopf besser als bei ihr. Es gab eigentlich immer etwas zu essen, egal wann man vorbei kam. Jedes Gejammere hörte sie sich stoisch an. Doch was man danach gesagt bekam, dass wollte man nicht immer hören. Schonungslose Ehrlichkeit gehörte zu ihrer Grundausstattung.
Sie hätte sich so gefreut, über die Erbse!
Herr L. und ich hätten gar keine ruhige Minute mehr gehabt.
Wenn sie noch leben würde, dann könnte ich jetzt schon einen Großmarkt für Kinderbekleidung und Zubehör eröffnen.
Sie hätte sich so sehr mit uns gefreut!
Damit ich auch ordentlich esse, eine ihrer größten Sorgen, würde sie für uns vorgekochen. Damit aus der Erbse was anständiges wird!
Wir hätten zusammen das Kinderzimmer dekoriert und eingerichtet, in Rekordgeschwindigkeit.
Sie hätte sich nicht lange bitten lassen und wäre mir mit Eimer und Schrubber auf den Pelz gerückt. Würde sie noch leben, dann müsste ich nicht alleine den ganzen Renovierungsdreck weg putzen. Ich müsste sie stoppen, sonst würde sie sich übernehmen.
Zu jedem Ultraschall-Termin wäre sie mitgekommen und hätte dabei alle in den mittelschweren Wahnsinn getrieben. Alles wäre hinterfragt und kommentiert worden. Wirklich alles!
Auf ihre Kuschelatacken müsste sich die Erbse jetzt schon mal vorbereiten. Dass Monstertörtchen könnte, wenn es sich daran erinnern würde, ein Lied davon singen.
Sie würde mir auch deutlich sagen, was sie von diesen irren Frauen und ihren Ratschlägen hält - Gar nichts! Sie hätte mich bestärkt, zwar nicht kritiklos, in den Dingen die mir wichtig sind und waren. Zu jeder Zeit wäre sie für mich da gewesen, manchmal zwar maulend, aber sie wäre da gewesen.
Und sie hätte mich nicht als Brutkasten für den nächsten Stammhalter gesehen. Ich wäre immer noch ihr Kind gewesen und ein eigenständiger Mensch, nicht der Brutkasten für ihr Enkelkind.
Meine Mutter fehlt mir ! Klar, weiß ich auch, dass man als erwachsener Mensch keine Eltern mehr braucht, aber sie fehlt mir!
Und gerade nach diesem Wochenende!
Sie fehlt mir, jetzt ganz besonders.
Meine Mutter.
Niemand spricht mehr unangenehme Dinge so offen an wie sie. Sie war darin Weltmeister. Oft war es zum Lachen, manchmal doch sehr peinlich. Peinlich war es auch, wenn sie mich vor wildfremden Menschen mit „ Ninchen“ ansprach.
Sie hatte eine Schwäche für Herrn L.. Manchmal fragte ich sie, ob sie vergessen hätte wer jetzt genau ihr Kind ist. Sie lachte darauf nur und sagte, „Ach, Ninchen!“
Bei niemandem schmeckten die Reibekuchen und der Rübstieleintopf besser als bei ihr. Es gab eigentlich immer etwas zu essen, egal wann man vorbei kam. Jedes Gejammere hörte sie sich stoisch an. Doch was man danach gesagt bekam, dass wollte man nicht immer hören. Schonungslose Ehrlichkeit gehörte zu ihrer Grundausstattung.
Sie hätte sich so gefreut, über die Erbse!
Herr L. und ich hätten gar keine ruhige Minute mehr gehabt.
Wenn sie noch leben würde, dann könnte ich jetzt schon einen Großmarkt für Kinderbekleidung und Zubehör eröffnen.
Sie hätte sich so sehr mit uns gefreut!
Damit ich auch ordentlich esse, eine ihrer größten Sorgen, würde sie für uns vorgekochen. Damit aus der Erbse was anständiges wird!
Wir hätten zusammen das Kinderzimmer dekoriert und eingerichtet, in Rekordgeschwindigkeit.
Sie hätte sich nicht lange bitten lassen und wäre mir mit Eimer und Schrubber auf den Pelz gerückt. Würde sie noch leben, dann müsste ich nicht alleine den ganzen Renovierungsdreck weg putzen. Ich müsste sie stoppen, sonst würde sie sich übernehmen.
Zu jedem Ultraschall-Termin wäre sie mitgekommen und hätte dabei alle in den mittelschweren Wahnsinn getrieben. Alles wäre hinterfragt und kommentiert worden. Wirklich alles!
Auf ihre Kuschelatacken müsste sich die Erbse jetzt schon mal vorbereiten. Dass Monstertörtchen könnte, wenn es sich daran erinnern würde, ein Lied davon singen.
Sie würde mir auch deutlich sagen, was sie von diesen irren Frauen und ihren Ratschlägen hält - Gar nichts! Sie hätte mich bestärkt, zwar nicht kritiklos, in den Dingen die mir wichtig sind und waren. Zu jeder Zeit wäre sie für mich da gewesen, manchmal zwar maulend, aber sie wäre da gewesen.
Und sie hätte mich nicht als Brutkasten für den nächsten Stammhalter gesehen. Ich wäre immer noch ihr Kind gewesen und ein eigenständiger Mensch, nicht der Brutkasten für ihr Enkelkind.
Meine Mutter fehlt mir ! Klar, weiß ich auch, dass man als erwachsener Mensch keine Eltern mehr braucht, aber sie fehlt mir!
Und gerade nach diesem Wochenende!
Freitag, 24. September 2010
Bauchumfang
Seit ein paar Wochen scheint hier die Ruhe vor dem Sturm zu herrschen.
Oder ich habe sie mit meiner charmanten Art in die Flucht getrieben, was aber zum gleichen Ergebnis führt. Hier ist Ruhe! Keine klugen Ratschläge mehr zur Schwangerschaft oder zur Geburt. Keine Anrufe, die nur ein Ziel besitzen, meinem Hirn in Sekundenschnelle das Gefühl zu geben gerade durch den Mixer gedreht zu werden.
Die einzigen dummen Kommentare, oder sagen wir mal Anmerkungen, gab es von glücklichen Muttis. Mein Bauch wäre ja gar nicht so dick, für das ich ja so weit wäre. Ihr Bauch wäre ja viel größer gewesen! Viel, viel größer! Meistens sehe ich mir dann diese omnipotenten Frauen an und entscheide nett zu lächeln. Im Stillen frage ich mich aber dann doch, was solche Anmerkungen sollen. Möchten sie mir damit sagen, dass bei mir so einiges schief läuft und mein Kind als kleiner verschrumpelter unterernährter Zwerg auf die Welt kommt? Oder unterstellen sie mir schon mal vorab keine gute Mutter zu sein oder zu werden, nur weil mein Bauch nicht ihrem geforderten Mindesumfang entspricht? Oder weil ich ihre auswaschbaren Frotteewindeln ablehne und offen äusser, dass Pipi in Frotte und in Pampers stinkt, je nachdem, wie lange darin das Kind liegt. Und das es dann auch nicht hautfreundlicher für den Säugling wird, wenn er über die Frottebuxe noch eine schöne luftdichte Gummihose an gezogen bekommt. Auf den Schreck mussten die guten sicher erst mal einen schönen beruhigenden Kräutertee trinken.
Gleicht sicher auch mein schlechtes Karma aus.
Oder ich habe sie mit meiner charmanten Art in die Flucht getrieben, was aber zum gleichen Ergebnis führt. Hier ist Ruhe! Keine klugen Ratschläge mehr zur Schwangerschaft oder zur Geburt. Keine Anrufe, die nur ein Ziel besitzen, meinem Hirn in Sekundenschnelle das Gefühl zu geben gerade durch den Mixer gedreht zu werden.
Die einzigen dummen Kommentare, oder sagen wir mal Anmerkungen, gab es von glücklichen Muttis. Mein Bauch wäre ja gar nicht so dick, für das ich ja so weit wäre. Ihr Bauch wäre ja viel größer gewesen! Viel, viel größer! Meistens sehe ich mir dann diese omnipotenten Frauen an und entscheide nett zu lächeln. Im Stillen frage ich mich aber dann doch, was solche Anmerkungen sollen. Möchten sie mir damit sagen, dass bei mir so einiges schief läuft und mein Kind als kleiner verschrumpelter unterernährter Zwerg auf die Welt kommt? Oder unterstellen sie mir schon mal vorab keine gute Mutter zu sein oder zu werden, nur weil mein Bauch nicht ihrem geforderten Mindesumfang entspricht? Oder weil ich ihre auswaschbaren Frotteewindeln ablehne und offen äusser, dass Pipi in Frotte und in Pampers stinkt, je nachdem, wie lange darin das Kind liegt. Und das es dann auch nicht hautfreundlicher für den Säugling wird, wenn er über die Frottebuxe noch eine schöne luftdichte Gummihose an gezogen bekommt. Auf den Schreck mussten die guten sicher erst mal einen schönen beruhigenden Kräutertee trinken.
Gleicht sicher auch mein schlechtes Karma aus.
Samstag, 7. August 2010
Guten Morgen
Heute morgen bin ich wohl gestimmt die Treppe runter gestiefelt, in der Hoffnung Herrn L. noch mal kurz zu sehen. Er war aber nicht da! Statt ihm lag ein Zettel auf der Arbeitsplatte. Herr L. liegt normalerweise nicht auf der Küchenarbeitsplatte, er sitzt dann auf seinem Sessel.Aber auch da saß er nicht. Nur dieser grüne Zettel lag da, auf der Arbeitsplatte. Ein Blick auf die Backofenuhr verriet mir, dass ich auch recht lange geschlafen hatte. 9 Uhr war es schon und Herr L. sollte um 8 Uhr bereits in Köln sein.Nicht mehr ganz so wohl gestimmt machte ich mich an mein Frühstück.Da wir keinen Orangensaft mehr besitzen, trinke ich seit gestern Traubensaft.Heute befand sich in meinem Saft eine zermatschte braune glibberige Traube.Sie flog aus der Tüte in mein Glas.Kurz entschlossen wurde alles entsorgt! Doch an den Hersteller werde ich gleich noch eine Mail schreiben. Teilzeit verlassene Schwangere so zu ekeln!Gib Acht, mein Guter!
Und jetzt sitze ich hier, überlege was ich noch alles tun müßte und werde schlagartig müde!Die Erbse scheint aber in Abenteuerlaune zu sein, sie tritt auffordernd. Dankenswerterweise Richtung Blase. Es ist echt ein Kreuz mit den Männern!Der eine ist nicht da und der andere tritt mich!Herr L. sagte noch letztens zu meiner Cousine:-Ab November sind wir dann in der Überzahl!- grinsend übrigens.
Aber da kann ich auch nur sagen, freu Dich nicht zu früh! Das ist und wird mein Sohn Herr L.! Er bekommt bestimmt auch einen Putz- und Aufräumtick, wird Remoulade als Grundnahrungsmittel verweigern und liebend gerne ins Ballett gehen.Ebenso wird er auf lauter blutige Dinge stehen und sich für Parasiten begeistern können.Er wird auch wie seine Mutter die Nase, ohne Füllung, in einer Bauarbeiterlautstärke hochziehen können, dass er damit jedes Familienkaffeetrinken sprengen wird. Klar wird er auch etwas von Dir bekommen, keine Sorge Herr L.. Die höfliche zurückhaltende Art und das gute Aussehen.Aber ihr seid ja dann in der Überzahl, dass reicht doch auch schon!
Nur kann ich mich immer noch nicht motivieren diesen so verkorkst angefangenen Tag in Angriff zu nehmen!
Aber jetzt wird es langsam Zeit, sonst sitze ich heute Abend noch hier und schmolle über den Saft und die Welt.
Und jetzt sitze ich hier, überlege was ich noch alles tun müßte und werde schlagartig müde!Die Erbse scheint aber in Abenteuerlaune zu sein, sie tritt auffordernd. Dankenswerterweise Richtung Blase. Es ist echt ein Kreuz mit den Männern!Der eine ist nicht da und der andere tritt mich!Herr L. sagte noch letztens zu meiner Cousine:-Ab November sind wir dann in der Überzahl!- grinsend übrigens.
Aber da kann ich auch nur sagen, freu Dich nicht zu früh! Das ist und wird mein Sohn Herr L.! Er bekommt bestimmt auch einen Putz- und Aufräumtick, wird Remoulade als Grundnahrungsmittel verweigern und liebend gerne ins Ballett gehen.Ebenso wird er auf lauter blutige Dinge stehen und sich für Parasiten begeistern können.Er wird auch wie seine Mutter die Nase, ohne Füllung, in einer Bauarbeiterlautstärke hochziehen können, dass er damit jedes Familienkaffeetrinken sprengen wird. Klar wird er auch etwas von Dir bekommen, keine Sorge Herr L.. Die höfliche zurückhaltende Art und das gute Aussehen.Aber ihr seid ja dann in der Überzahl, dass reicht doch auch schon!
Nur kann ich mich immer noch nicht motivieren diesen so verkorkst angefangenen Tag in Angriff zu nehmen!
Aber jetzt wird es langsam Zeit, sonst sitze ich heute Abend noch hier und schmolle über den Saft und die Welt.
Mittwoch, 4. August 2010
Wie gut, dass ich schwanger bin
1. eine halbe Tüte Chips
2. eine halbe Tafel Schokolade
3. einen wunderbaren Vanillesahnepudding
4. einen halben Butterknoten mit Butter, natürlich
5. ein wundrbares halbes Brötchen mit Quark und Marmelade
Was man nicht alles für sein Kind tut!
2. eine halbe Tafel Schokolade
3. einen wunderbaren Vanillesahnepudding
4. einen halben Butterknoten mit Butter, natürlich
5. ein wundrbares halbes Brötchen mit Quark und Marmelade
Was man nicht alles für sein Kind tut!
Donnerstag, 22. Juli 2010
Hormone?
Sind das eigentlich die Hormone, die dafür sorgen, dass ich es zum Brüllen komisch finde, wenn Menschen sich über Kleinigkeiten aufregen? Ich könnte mich auf den Boden schmeißen und lauthals schreien vor lachen.Und wenn diese Menschen sich dann noch reinsteigern und solche Sätze wie:" Ich will mich aber jetzt aufregen!" von sich geben, dann muß ich wirklich den Raum verlassen.
Gut, so ein Verhalten ist nicht förderlich für ein konstruktives Gespräch, aber wer will das denn?!
Gut, so ein Verhalten ist nicht förderlich für ein konstruktives Gespräch, aber wer will das denn?!
Dienstag, 13. Juli 2010
So
Das war es dann wohl mit der Pin-up Karriere. Nicht das ich die jemals hätte anstreben können, doch ab heute ist es definitiv damit vorbei. Es sei denn, irgendjemand auf dieser großen weiten Welt besitzt einen Fetisch für schwangere Frauen in Kompressionsstrümpfen! Denn ab heute bin ich stolze Besitzerin, auch Trägerin, eines Paares in Hautfarbe! 30°C im Schatten und ich laufe mit diesen Modellen rum!Aber sie haben ja eine offene Spitze!Die Zehen werden belüftet!Die Dame im Sanitätshaus erzählte mir heute, dass sie Kunden hätte, die hätten ihre Strümpfe zwei (2!) Jahre nicht gewaschen. Sie wären dann immer sehr erstaunt, dass man die Strümpfe waschen sollte.Dreck kompremiert vielleicht auch. Dann würde die Stützklasse im Laufe der Jahre nicht abnehmen, sonder eher zunehmen, je nachdem wieviele Hautschuppen der betreffende Kunde produziert.So schlägt man der Materialermüdung auch ein Schippchen!
Freitag, 9. Juli 2010
Flexible Kinderbetreuung
Da ich ein Mensch bin, der Dinge gerne direkt erledigt und nicht lange vor sich her schiebt, dachte ich so bei mir, kümmre dich doch mal um die Betreuung der Erbse für nächsten Sommer.
Gerne würde ich sie mit ca.6-9 Monaten stundenweise zu einer Kinderbetreuung bringe, damit ich regelmäßig Pflichttermine an der Uni wahrnehmen kann.
Damit kein Vertun aufkommt, ich will mein Kind nicht abschieben!
Aber in der Betreuung meines Kindes jetzt meine Lebensaufgabe zu sehen, den Haushalt zu führen und mich nur noch als Mutter und Ehefrau zu fühlen, da fehlt mir ein gutes Stück zu.
Ich bin immer noch Nina, die gerne mit Menschen arbeitet und der ihr Beruf Spaß macht. Das Alles hört doch nicht mit der Geburt auf und ich werde plötzlich häuslich!
Meine Interessen bleiben doch, treten zwar am Anfang in den Hintergrund, aber sind doch immer noch vorhanden. Durch die Geburt werde ich doch nicht zu einer völlig neuen Frau!
Das vieles sich in seiner Wertigkeit verschieben wird, ja, aber muss ich es deshalb aufgeben?
Ich finde, nein!
An einem schönen Morgen setzte ich mich dann hin und begann Kindergärten abzutelefonieren.
Mit Erschrecken stellte ich fest, dass kaum eine Einrichtung Plätze für so kleine Kinder anbietet. Und wenn sie angeboten werden, dann muß man aber bitte schön auch die 45h Woche buchen! Ob man will oder nicht! Auf meine Nachfrage, warum man denn nicht einfach das Kind an festen Tagen stundenweise vorbei bringen könnte bekam ich meist sehr unwirsche Antworten. Von „ das ist eben so“, bis, „ das ist sowieso nicht gut für das Kind, aber so bekommt es wenigstens eine Regelmäßigkeit“ war alles dabei. Mein absoluter Favorit war ein wirklich profilneurotischer inkompetenter Erzieher in einer städtischen Einrichtung. Er bekam keinen geraden Satz raus und sonnte sich in seiner Gott gegebenen, nicht vorhandenen, Kompetenz.
„ Dann müssen Sie sich eben eine Elterninitiative suchen!“
„ Ja, können Sie mir denn dann eine gute empfehlen?“
„ Also, das, dass ist ja wohl Ihre Aufgabe!“
Ich sah meinen Bauch an und dachte so bei mir, zu so einem Arsch musst du nicht gehen, Erbse!
Sehr bemüht und richtig nett war die Dame vom Integrativen Kindergarten, der aber leider auch nur Kinder ab drei Jahren aufnimmt. Doch konnte sie meinen Wunsch verstehen und riet mir bei einem Verein nach zu fragen, der auch integrative Spielgruppen anbietet.
Dort meldete sich eine Dame, der ich meinen Wunsch mehrfach sehr langsam erklären musste. Mit dem Ergebnis, dass sie mich am liebsten direkt als Rabenmutter beschimpft hätte. Unter einem Jahr werden dort nur Krabbelkurse mit einem Elternteil angeboten. Ab einem Jahr kann man dann für sein Kind einmal die Woche, an einem festen Tag, eine Spielgruppe buchen. Auf meine Frage, ob ich denn nicht auch mal den Tag wechseln könnte, bekam ich als Antwort: „ Das ist nicht gut! Dann sind da ja vielleicht fremde Kinder und ein anderer Betreuer. So was geht nur in Ausnahmefällen!“
Mittlerweile fühlte ich mich schon richtig schlecht! Ist denn mein Wunsch nach einer flexiblen Kinderbetreuung so abwegig? Ich will mich doch den Großteil der Zeit um mein Kind kümmern! Mir geht es doch um Zeiten, wo sie nicht mit kann und dann besser spielen geht, mit anderen Kindern. Das bringt doch auch Vorteile für ein Kind!
Aber was hat mein Kind davon, wenn ich ständig übelgelaunt zu Hause sitze, mich zwar mit ihm beschäftige, aber es spüren lasse, dass ich seinetwegen zu Hause bleiben muss? Meiner Meinung nach, nichts! Das frustriert doch nur Kind und Mutter! Damit möchte ich nicht die Frauen kritisieren, die zu Hause geblieben sind und denen es Spaß gemacht hat sich dauerhaft um ihr Kind zu kümmern. Das ist super! Doch mich würde das zum jetzigen Zeitpunkt nicht glücklich machen. Was ist, wenn die Erbse da ist, dass weiß ich nicht. Aber die Wahl möchte ich haben. Ich möchte mich entscheiden können, ohne Druck und schlechtem Gewissen. Auch ohne Trauer und Wut über verpasste Chancen. Müssen müssen ist in beide Richtungen unerfreulich.
Wenn man dann noch solche schlauen Dinge wie „ Ihr könnt ja noch ein zweites Kind bekommen, dann hast du doch genug zu tun.“, oder, „ Nein, da ist es doch noch viel zu klein dafür. Das war doch dein Lebenstraum ein Kind zu bekommen!“, dann ist man schon ziemlich zornig über solche Frauen. Denn diese Frauen scheinen nichts zu verstehen!
Eine komplette Selbstaufgabe für ein Kind zu fordern, dass ist doch wirklicher Schwachsinn!
Wie viele verkümmerte, frustrierte, depressive Frauen gibt es denn dann? Wie viele Frauen haben sich aus Sorge, sie könnten von ihrer Familie und ihren Freunden ausgegrenzt werden, für den rollenkonformen Weg entschieden und sind dabei untergegangen? Dieser Druck von Außen, aufgebaut aus klugen Ratschlägen und einer sehr engen Weltanschauung, die fast keine Toleranz für unterschiedliche Lebensentwürfe hat, ist so groß, dass man schon selber an sich und seinem Lebensentwurf zweifelt! Mit diesem Gefühl, bin ich bestimmt nicht die einzige Frau! Doch sehe ich es nicht im geringsten ein, dass ich dem nachgeben soll!
Auf die Wertschätzung und Anerkennung solcher Menschen kann man, meiner Meinung nach, getrost verzichten!
Mir fiel dann noch die Variante Tagesmutter ein. Im Internet fand ich auch einige Angebote hier aus der Stadt. Mancher Internetauftritt war zum Gruseln, dass Telefonat erledigte sein übriges und irgendwann saß ich hier ziemlich verzweifelt. Doch dann, dann fand ich sie! Ihre Internetseite war nett gemacht und sie sah auf dem Foto extrem sympathisch aus. Aber das Beste ist, sie wohnt nur 2 Minuten mit dem Auto entfernt. Wir vereinbarten einen Termin. Und was soll ich sagen? Sie wohnt in einem alten Stadthaus, hat selber zwei Töchter und ist wirklich richtig nett! Bei ihr ist es sauber, die Kinder sind aufgeweckt und nicht verschreckt.
Es macht Spaß sich mit ihr zu unterhalten und auch bei ihr zu sein. Was mich jedoch richtig beeindruckt hat, dass ihre Tochter erst um 17 Uhr warm essen musste. Und auch erst nach dem sie laut und deutlich gesagt hat, dass sie Hunger hat. Bei der Hitze fand ich das gut. Sie hat sie nicht gezwungen zu essen, sondern ihr die Wahl gelassen und war vorbereitet.
Sie nimmt die Erbse im nächsten Sommer gerne für ein paar Stunden zu sich.
Mittlerweile bin ich beruhigter und kann gelassener mit der Situation umgehen, denn ich habe jemanden gefunden, dem ich stundenweise mein Kind anvertrauen kann. Der mir die Sicherheit gibt, dass mein Kind gut aufgehoben ist und nicht einfach nur verwahrt wird.
Gerne würde ich sie mit ca.6-9 Monaten stundenweise zu einer Kinderbetreuung bringe, damit ich regelmäßig Pflichttermine an der Uni wahrnehmen kann.
Damit kein Vertun aufkommt, ich will mein Kind nicht abschieben!
Aber in der Betreuung meines Kindes jetzt meine Lebensaufgabe zu sehen, den Haushalt zu führen und mich nur noch als Mutter und Ehefrau zu fühlen, da fehlt mir ein gutes Stück zu.
Ich bin immer noch Nina, die gerne mit Menschen arbeitet und der ihr Beruf Spaß macht. Das Alles hört doch nicht mit der Geburt auf und ich werde plötzlich häuslich!
Meine Interessen bleiben doch, treten zwar am Anfang in den Hintergrund, aber sind doch immer noch vorhanden. Durch die Geburt werde ich doch nicht zu einer völlig neuen Frau!
Das vieles sich in seiner Wertigkeit verschieben wird, ja, aber muss ich es deshalb aufgeben?
Ich finde, nein!
An einem schönen Morgen setzte ich mich dann hin und begann Kindergärten abzutelefonieren.
Mit Erschrecken stellte ich fest, dass kaum eine Einrichtung Plätze für so kleine Kinder anbietet. Und wenn sie angeboten werden, dann muß man aber bitte schön auch die 45h Woche buchen! Ob man will oder nicht! Auf meine Nachfrage, warum man denn nicht einfach das Kind an festen Tagen stundenweise vorbei bringen könnte bekam ich meist sehr unwirsche Antworten. Von „ das ist eben so“, bis, „ das ist sowieso nicht gut für das Kind, aber so bekommt es wenigstens eine Regelmäßigkeit“ war alles dabei. Mein absoluter Favorit war ein wirklich profilneurotischer inkompetenter Erzieher in einer städtischen Einrichtung. Er bekam keinen geraden Satz raus und sonnte sich in seiner Gott gegebenen, nicht vorhandenen, Kompetenz.
„ Dann müssen Sie sich eben eine Elterninitiative suchen!“
„ Ja, können Sie mir denn dann eine gute empfehlen?“
„ Also, das, dass ist ja wohl Ihre Aufgabe!“
Ich sah meinen Bauch an und dachte so bei mir, zu so einem Arsch musst du nicht gehen, Erbse!
Sehr bemüht und richtig nett war die Dame vom Integrativen Kindergarten, der aber leider auch nur Kinder ab drei Jahren aufnimmt. Doch konnte sie meinen Wunsch verstehen und riet mir bei einem Verein nach zu fragen, der auch integrative Spielgruppen anbietet.
Dort meldete sich eine Dame, der ich meinen Wunsch mehrfach sehr langsam erklären musste. Mit dem Ergebnis, dass sie mich am liebsten direkt als Rabenmutter beschimpft hätte. Unter einem Jahr werden dort nur Krabbelkurse mit einem Elternteil angeboten. Ab einem Jahr kann man dann für sein Kind einmal die Woche, an einem festen Tag, eine Spielgruppe buchen. Auf meine Frage, ob ich denn nicht auch mal den Tag wechseln könnte, bekam ich als Antwort: „ Das ist nicht gut! Dann sind da ja vielleicht fremde Kinder und ein anderer Betreuer. So was geht nur in Ausnahmefällen!“
Mittlerweile fühlte ich mich schon richtig schlecht! Ist denn mein Wunsch nach einer flexiblen Kinderbetreuung so abwegig? Ich will mich doch den Großteil der Zeit um mein Kind kümmern! Mir geht es doch um Zeiten, wo sie nicht mit kann und dann besser spielen geht, mit anderen Kindern. Das bringt doch auch Vorteile für ein Kind!
Aber was hat mein Kind davon, wenn ich ständig übelgelaunt zu Hause sitze, mich zwar mit ihm beschäftige, aber es spüren lasse, dass ich seinetwegen zu Hause bleiben muss? Meiner Meinung nach, nichts! Das frustriert doch nur Kind und Mutter! Damit möchte ich nicht die Frauen kritisieren, die zu Hause geblieben sind und denen es Spaß gemacht hat sich dauerhaft um ihr Kind zu kümmern. Das ist super! Doch mich würde das zum jetzigen Zeitpunkt nicht glücklich machen. Was ist, wenn die Erbse da ist, dass weiß ich nicht. Aber die Wahl möchte ich haben. Ich möchte mich entscheiden können, ohne Druck und schlechtem Gewissen. Auch ohne Trauer und Wut über verpasste Chancen. Müssen müssen ist in beide Richtungen unerfreulich.
Wenn man dann noch solche schlauen Dinge wie „ Ihr könnt ja noch ein zweites Kind bekommen, dann hast du doch genug zu tun.“, oder, „ Nein, da ist es doch noch viel zu klein dafür. Das war doch dein Lebenstraum ein Kind zu bekommen!“, dann ist man schon ziemlich zornig über solche Frauen. Denn diese Frauen scheinen nichts zu verstehen!
Eine komplette Selbstaufgabe für ein Kind zu fordern, dass ist doch wirklicher Schwachsinn!
Wie viele verkümmerte, frustrierte, depressive Frauen gibt es denn dann? Wie viele Frauen haben sich aus Sorge, sie könnten von ihrer Familie und ihren Freunden ausgegrenzt werden, für den rollenkonformen Weg entschieden und sind dabei untergegangen? Dieser Druck von Außen, aufgebaut aus klugen Ratschlägen und einer sehr engen Weltanschauung, die fast keine Toleranz für unterschiedliche Lebensentwürfe hat, ist so groß, dass man schon selber an sich und seinem Lebensentwurf zweifelt! Mit diesem Gefühl, bin ich bestimmt nicht die einzige Frau! Doch sehe ich es nicht im geringsten ein, dass ich dem nachgeben soll!
Auf die Wertschätzung und Anerkennung solcher Menschen kann man, meiner Meinung nach, getrost verzichten!
Mir fiel dann noch die Variante Tagesmutter ein. Im Internet fand ich auch einige Angebote hier aus der Stadt. Mancher Internetauftritt war zum Gruseln, dass Telefonat erledigte sein übriges und irgendwann saß ich hier ziemlich verzweifelt. Doch dann, dann fand ich sie! Ihre Internetseite war nett gemacht und sie sah auf dem Foto extrem sympathisch aus. Aber das Beste ist, sie wohnt nur 2 Minuten mit dem Auto entfernt. Wir vereinbarten einen Termin. Und was soll ich sagen? Sie wohnt in einem alten Stadthaus, hat selber zwei Töchter und ist wirklich richtig nett! Bei ihr ist es sauber, die Kinder sind aufgeweckt und nicht verschreckt.
Es macht Spaß sich mit ihr zu unterhalten und auch bei ihr zu sein. Was mich jedoch richtig beeindruckt hat, dass ihre Tochter erst um 17 Uhr warm essen musste. Und auch erst nach dem sie laut und deutlich gesagt hat, dass sie Hunger hat. Bei der Hitze fand ich das gut. Sie hat sie nicht gezwungen zu essen, sondern ihr die Wahl gelassen und war vorbereitet.
Sie nimmt die Erbse im nächsten Sommer gerne für ein paar Stunden zu sich.
Mittlerweile bin ich beruhigter und kann gelassener mit der Situation umgehen, denn ich habe jemanden gefunden, dem ich stundenweise mein Kind anvertrauen kann. Der mir die Sicherheit gibt, dass mein Kind gut aufgehoben ist und nicht einfach nur verwahrt wird.
Dienstag, 6. Juli 2010
Die schönsten ungefragten Schwangerschaftskommentare
1.Wisst Ihr denn schon was es wird? Habt Ihr noch keine Fruchtwasseruntersuchung durchführen lassen?
- das war in der 8 Woche
2.Du mußt jetzt aber schön für zwei essen und dich schonen.
- ja, 250 kalorien extra
3. Fühlst Du dich denn jetzt als richtige Frau?
- was war ich vorher, ein Monster?
4. Du bist doch noch garnicht richtig schwanger! Erst nach der 12.Woche.
- Was sagt man dazu?
5. 25 Kilo in der Schwangerschft zu nehmen, dass ist normal.
- Lass ich einfach mal so stehen
6. Du darfst keine Wäsche mehr aufhängen, dass ist nicht gut für das kind!
- ?
7. Ich habe am Anfang nicht zu genommen.
- Ja, dass ist dann sicher so.Bestimmt hat das bis in die 30.SSW gedauert...
8. Hormonell ging es mir nie besser als in der Schwangerschaft!
- da bleibt nur eins, verklärt lächeln
9. Ich wußte garnicht, was Hebammen so alles machen. Aber wenn es schwierig wird, dann holen sie ja sowieso die Profis.
- Ja, genau, Mc Gyver
10. Gerne würde ich mit Dir ein Beratungsgespräch zum Kinderwagenkauf führen, ruf doch einfach mal an.
- ?
11. Du bist so süß schwanger!
- ja, und so putzig wenn ich wütend bin.
12. Mein Damm wäre mit oder ohne Massage gerissen. Kannste Dir also sparen.
- ja, danke. Wie werden denn die Lottozahlen am Samstag?
13. Kann es sein das Du einlagerst?
- ja, Fett!
14. Hallo ihr zwei!
- wenn ich alleine auftauche
15. Du willst doch nicht schwimmen gehen? Da kommt doch alles rein!
- Sealife im Schlüpper, kann ich dazu nur sagen.
Das ist eine kleine Auswahl von Anregungen und Fragen, denen man sich hormongeschüttelt aussetzen muß.Wenn ich nicht mittendrin wäre, sondern mir diesen Unfug aus der Distanz ansehen könnte, dann könnte ich darüber wirklich schallend lachen.Auch schön ist das Thema flexible Kinderbetreuung.Aber das ist einen exra Post wert.
- das war in der 8 Woche
2.Du mußt jetzt aber schön für zwei essen und dich schonen.
- ja, 250 kalorien extra
3. Fühlst Du dich denn jetzt als richtige Frau?
- was war ich vorher, ein Monster?
4. Du bist doch noch garnicht richtig schwanger! Erst nach der 12.Woche.
- Was sagt man dazu?
5. 25 Kilo in der Schwangerschft zu nehmen, dass ist normal.
- Lass ich einfach mal so stehen
6. Du darfst keine Wäsche mehr aufhängen, dass ist nicht gut für das kind!
- ?
7. Ich habe am Anfang nicht zu genommen.
- Ja, dass ist dann sicher so.Bestimmt hat das bis in die 30.SSW gedauert...
8. Hormonell ging es mir nie besser als in der Schwangerschaft!
- da bleibt nur eins, verklärt lächeln
9. Ich wußte garnicht, was Hebammen so alles machen. Aber wenn es schwierig wird, dann holen sie ja sowieso die Profis.
- Ja, genau, Mc Gyver
10. Gerne würde ich mit Dir ein Beratungsgespräch zum Kinderwagenkauf führen, ruf doch einfach mal an.
- ?
11. Du bist so süß schwanger!
- ja, und so putzig wenn ich wütend bin.
12. Mein Damm wäre mit oder ohne Massage gerissen. Kannste Dir also sparen.
- ja, danke. Wie werden denn die Lottozahlen am Samstag?
13. Kann es sein das Du einlagerst?
- ja, Fett!
14. Hallo ihr zwei!
- wenn ich alleine auftauche
15. Du willst doch nicht schwimmen gehen? Da kommt doch alles rein!
- Sealife im Schlüpper, kann ich dazu nur sagen.
Das ist eine kleine Auswahl von Anregungen und Fragen, denen man sich hormongeschüttelt aussetzen muß.Wenn ich nicht mittendrin wäre, sondern mir diesen Unfug aus der Distanz ansehen könnte, dann könnte ich darüber wirklich schallend lachen.Auch schön ist das Thema flexible Kinderbetreuung.Aber das ist einen exra Post wert.
Freitag, 18. Juni 2010
Morgenstund...
Wenn einem Morgens, beim Kaffe, aus der Fachzeitung, mit passendem Organ, der Bonjourtropfen entgegen lächelt, dann kann das nur ein ganz merkwürdiger Tag werden.
Und, ja, ich lese ständig während des Essens. Aber nur, wenn ich alleine esse.
Und, ja, ich lese ständig während des Essens. Aber nur, wenn ich alleine esse.
Dienstag, 8. Juni 2010
Bin wieder da!!!
Berlin war schön, richtig schön!
Wir haben soviel gesehen und erlebt, dass muss ich erst mal verdauen. Doch warum sind die Berliner so griesgrämig? So überaus mürrisch? Bestimmt wissen sie es selber nicht, nun gut, dann ist das so, aber von einem Busfahrer angesaugt zu werden, warum man nach einem kurzem Sprint ausser Atem ist und er mir dann danach seine Familiengeschichte erzählt, dass war schon denkwürdig.
Es ist dann übrigens das Kleid von Frau Kochschlampe geworden. Der Prenzlauerberg ist wirklich schön und der Burgerladen, Marienburger, ist absolut empfehlenswert.
Das einzige Problem war, unsere Tischnachbarin. Ende zwanzig, in Begleitung und total frustriert. Sie erzählte wirklich eine geschlagene Stunde von ihren Freunden und wie die sich doch alle verändert hätten. Das wäre alles so grässlig. Die eine redet nicht mit ihr und lässt sich alles aus der Nase ziehen und die andere redet nur über ihre Schwangerschaft.Über eine Stunde dieses depressive Gebrabbel! Falls Sie jetzt sagen, warum höhren sie denn da hin, es ging nicht anders! Sie saß so nah und hat so laut geredet, es ließ sich nicht vermeiden! Ihre Begleitung hat alles mit stoischer Ruhe hingenommen und lächelte zwischen durch zu uns rüber. Aber der Burger war super!
Die Hochzeit im Spreewald war grandios! Es war so schönes Wetter und der Tag war so toll! Das Brautpaar sah einfach nur zum Anbeißen schön aus! Die Kahnfahrt war so schön, dass könnte ich jeden Tag machen! Doch diese Monstermücken stören die Idylle doch sehr! Durch die Kleidung stechen sie zu, ganz hinterlistig! Und es sind keine kleinen Mückenstiche, nein, Handteller groß sind sie und ich besitze ungefähr zwanzig davon!
Es war so schön!
Und jetzt mache ich die Wäsche!
Wir haben soviel gesehen und erlebt, dass muss ich erst mal verdauen. Doch warum sind die Berliner so griesgrämig? So überaus mürrisch? Bestimmt wissen sie es selber nicht, nun gut, dann ist das so, aber von einem Busfahrer angesaugt zu werden, warum man nach einem kurzem Sprint ausser Atem ist und er mir dann danach seine Familiengeschichte erzählt, dass war schon denkwürdig.
Es ist dann übrigens das Kleid von Frau Kochschlampe geworden. Der Prenzlauerberg ist wirklich schön und der Burgerladen, Marienburger, ist absolut empfehlenswert.
Das einzige Problem war, unsere Tischnachbarin. Ende zwanzig, in Begleitung und total frustriert. Sie erzählte wirklich eine geschlagene Stunde von ihren Freunden und wie die sich doch alle verändert hätten. Das wäre alles so grässlig. Die eine redet nicht mit ihr und lässt sich alles aus der Nase ziehen und die andere redet nur über ihre Schwangerschaft.Über eine Stunde dieses depressive Gebrabbel! Falls Sie jetzt sagen, warum höhren sie denn da hin, es ging nicht anders! Sie saß so nah und hat so laut geredet, es ließ sich nicht vermeiden! Ihre Begleitung hat alles mit stoischer Ruhe hingenommen und lächelte zwischen durch zu uns rüber. Aber der Burger war super!
Die Hochzeit im Spreewald war grandios! Es war so schönes Wetter und der Tag war so toll! Das Brautpaar sah einfach nur zum Anbeißen schön aus! Die Kahnfahrt war so schön, dass könnte ich jeden Tag machen! Doch diese Monstermücken stören die Idylle doch sehr! Durch die Kleidung stechen sie zu, ganz hinterlistig! Und es sind keine kleinen Mückenstiche, nein, Handteller groß sind sie und ich besitze ungefähr zwanzig davon!
Es war so schön!
Und jetzt mache ich die Wäsche!
Samstag, 15. Mai 2010
Lachen
Heute Nacht bin ich lachend aufgewacht!
Wissen Sie, wie befreiend es ist, plötzlich über einen Menschen zu lachen, der einen mit seinen quergestreiften Ansichten in den Wahnsinn getrieben hat? Der mit seinen verletzenden unbedarften Äußerungen für schlaflose Nächte und Wutausbräuche gesorgt hat? So ein selbst ernanntes Empathiemonster. Es ist unglaublich lustig!
Plötzlich ist klar, dass nicht ich es bin, sondern der andere.
Dass er ein weit fortgeschrittenes Problem mit der Welt und mir hat, bei dem ich ihm aber nicht helfen will!
Ist das schön, plötzlich nicht mehr für die Hölle anderer zuständig zu sein, sondern zu wissen, sie bauen sie sich selber mit ihrem Neid und ihrer Borniertheit.
Das tut so gut!
Ich kann immer noch lachen!
Wissen Sie, wie befreiend es ist, plötzlich über einen Menschen zu lachen, der einen mit seinen quergestreiften Ansichten in den Wahnsinn getrieben hat? Der mit seinen verletzenden unbedarften Äußerungen für schlaflose Nächte und Wutausbräuche gesorgt hat? So ein selbst ernanntes Empathiemonster. Es ist unglaublich lustig!
Plötzlich ist klar, dass nicht ich es bin, sondern der andere.
Dass er ein weit fortgeschrittenes Problem mit der Welt und mir hat, bei dem ich ihm aber nicht helfen will!
Ist das schön, plötzlich nicht mehr für die Hölle anderer zuständig zu sein, sondern zu wissen, sie bauen sie sich selber mit ihrem Neid und ihrer Borniertheit.
Das tut so gut!
Ich kann immer noch lachen!
Freitag, 14. Mai 2010
Für alle Gänseblümchen
Gesehen und "geklaut" habe ich es bei IHR !
Dieses Lied spricht mir im Moment aus tiefster Seele!
Sie können sich gar nicht vorstellen, wieviel Mühe ich mir zur Zeit geben muß um positiv zu denken. Nicht das hier alles schrecklich, furchtbar und kurz vor dem Urknall stünde, nein, es ist eigentlich alles recht harmonisch, so weit, und wirklich schön, doch bin ich schrecklich unausgeglichen!
Ab Mittags holt mich die Frühjahrsmüdigkeit in riesen Schritten ein! Wenn sie mich einfach in eine Ecke stellen würden, dann würde ich dort bis zum nächsten Morgen schnarchend stehen.
Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, ob es die jahreszeitliche hormonelle Umstrukturierung ist. Doch leider musste ich mir eingestehen, dass es an mir liegt. Ich kann keinen Pollenflug für meine unausgeglichene Stimmung verantwortlich machen, höchstens im ganz entferntesten Sinne. In diesem Zusammenhang habe ich ein neues Wort kennengelernt: Pollinose. Ab heute, auf schlau, Heuschnupfen. Damit machen sie bestimmt Eindruck! Herr L. lachte mich dafür fast aus und verließ kopfschüttelnd das Zimmer, Richtung Kühlschrank.
Und dann taucht aus den Untiefen der Strumpfhosenzeit wieder die alte Schreckschraube Cellulite auf! Ich bin ein Hagelschlagopfer! Kommen sie mir jetzt nicht mit Verschlackung, dass ist nämlich eine Glaubensfrage. Da ich kein Hochofenbetrieb bin, habe ich auch keine Schlacke! So ist das!Einfach und allein mein Bindegewebe ist austauschwürdig und vielleicht, aber nur evtl., sollte ich dann doch noch mal in meinem Leben Sport treiben. Habe mich schon bei einer Yogaschule erkundigt.Soll übrigens auch beruhigen, Yoga.
So, jetzt werde ich versuchen meinen Tag als Gänseblümchen ausgeglichener zu gestalten.
Dieses Lied spricht mir im Moment aus tiefster Seele!
Sie können sich gar nicht vorstellen, wieviel Mühe ich mir zur Zeit geben muß um positiv zu denken. Nicht das hier alles schrecklich, furchtbar und kurz vor dem Urknall stünde, nein, es ist eigentlich alles recht harmonisch, so weit, und wirklich schön, doch bin ich schrecklich unausgeglichen!
Ab Mittags holt mich die Frühjahrsmüdigkeit in riesen Schritten ein! Wenn sie mich einfach in eine Ecke stellen würden, dann würde ich dort bis zum nächsten Morgen schnarchend stehen.
Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, ob es die jahreszeitliche hormonelle Umstrukturierung ist. Doch leider musste ich mir eingestehen, dass es an mir liegt. Ich kann keinen Pollenflug für meine unausgeglichene Stimmung verantwortlich machen, höchstens im ganz entferntesten Sinne. In diesem Zusammenhang habe ich ein neues Wort kennengelernt: Pollinose. Ab heute, auf schlau, Heuschnupfen. Damit machen sie bestimmt Eindruck! Herr L. lachte mich dafür fast aus und verließ kopfschüttelnd das Zimmer, Richtung Kühlschrank.
Und dann taucht aus den Untiefen der Strumpfhosenzeit wieder die alte Schreckschraube Cellulite auf! Ich bin ein Hagelschlagopfer! Kommen sie mir jetzt nicht mit Verschlackung, dass ist nämlich eine Glaubensfrage. Da ich kein Hochofenbetrieb bin, habe ich auch keine Schlacke! So ist das!Einfach und allein mein Bindegewebe ist austauschwürdig und vielleicht, aber nur evtl., sollte ich dann doch noch mal in meinem Leben Sport treiben. Habe mich schon bei einer Yogaschule erkundigt.Soll übrigens auch beruhigen, Yoga.
So, jetzt werde ich versuchen meinen Tag als Gänseblümchen ausgeglichener zu gestalten.
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