- Heute gehen Anton und ich auf einen Martins Zug, mit selbstgebastelter Laterne. Ich bin schon gespannt!
- Anton bekommt wieder Zähne!
- In genau einem Monat wird mein kleiner Junge ein Jahr alt! Wie schnell diese wunderschöne Zeit vergangen ist!
- Die Katze stinkt! Warum weiss ich noch nicht, aber sie riecht nach fiesem Hund.
- Habe im Moment vereiterte Mandel und bin deshalb etwas träge. Das Haus sieht wie ein Schlachtfeld aus.
- Mache mir Sorgen.
Donnerstag, 10. November 2011
Gedankenstücke
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Geschäftsidee
An manchen Tagen sehe ich mir Anton an und denke : So, jetzt muss Mutti mal was zum Haushalsbudget dazu steuern. Anton sieht mich dann an solchen Tagen genauso fragend an wie sein Vater, als ob er meine Ideen telepathisch erahnen könnte.
Meine neuste Idee ist ein schöner Kinder Second Hand Laden. Aber ein schöner! Er muss aufgeräumt und ordentlich sein, gut riechen, nicht nach ungewaschenen Hälsen und alten Windeln, oder gar nach abgestandenem kalten Zigarrettenrauch und er muss hell sein. Herr L. fagte mich ganz direkt, als ich ihm von der Idee erzählte, ob es mir noch gut ginge. Ich sah ihn verwirrt an. war doch nur ein Vorschlag...
Aber da musste ich mir schon haarklein alles anhören, warum ausgerechnet mein schöner, gutriechender und aufgeräumter Laden keinen Gewinn abwerfen würde.
Gut, dachte ich wieder so bei mir, meine Chance wird schon noch kommen.
Am Sonntag waren wir mit Freunden in einem CupCake-Caffee. Sehr lecker! Nur leider waren bis auf einen Apfelkuchen und ein Möhrentörtchen die Auslagen leer. Meine Begleitung erging sich darin, dass sie doch bestimmt bei dem schönen Wetter noch locker zwanzig Portionen mehr verkauft hätten. Ich genoss während der Discussion das gesicherte Möhrentörtchen und warf einmal kurz ein, dass ich gerne einen Kinder Second Hand Laden eröffnen würde. Was soll ich sagen, von drei Seiten wurde auf mich eingeredet, dass sich sowas aber mal garnicht lohnt, sollte ich doch lieber ein CupCake Kaffee eröffnen. Ja, da gibt es aber ein gewichtiges Problem: Ich kann richtig schlecht backen!
Gestern sind Herr L., Anton und ich spazieren gegangen.
In unserer Nachbarschaft befindet sich ein großes Genossenschaftsgebäude aus den dreißiger Jahren, sehr monomental. Eigentlich ist das Gebäude gut vermietet, nur in einem unteren Seitenflügel herrscht Leerstand.
Scherzhaft stosse ich Herrn L. an: " Da, siehst Du, in den Räumen könnte ich den Second Hand Laden aufmachen, mit einem CupCake Kaffe."
Herr L. " Ja, und das Dominastudio direkt daneben."
Ich:" Wo ist das denn?"
Herr L. :" Dass wirst Du dann noch dazu eröffnen müssen, damit sich die beiden anderen Sachen tragen."
Was soll man dazu noch sagen?!
Meine neuste Idee ist ein schöner Kinder Second Hand Laden. Aber ein schöner! Er muss aufgeräumt und ordentlich sein, gut riechen, nicht nach ungewaschenen Hälsen und alten Windeln, oder gar nach abgestandenem kalten Zigarrettenrauch und er muss hell sein. Herr L. fagte mich ganz direkt, als ich ihm von der Idee erzählte, ob es mir noch gut ginge. Ich sah ihn verwirrt an. war doch nur ein Vorschlag...
Aber da musste ich mir schon haarklein alles anhören, warum ausgerechnet mein schöner, gutriechender und aufgeräumter Laden keinen Gewinn abwerfen würde.
Gut, dachte ich wieder so bei mir, meine Chance wird schon noch kommen.
Am Sonntag waren wir mit Freunden in einem CupCake-Caffee. Sehr lecker! Nur leider waren bis auf einen Apfelkuchen und ein Möhrentörtchen die Auslagen leer. Meine Begleitung erging sich darin, dass sie doch bestimmt bei dem schönen Wetter noch locker zwanzig Portionen mehr verkauft hätten. Ich genoss während der Discussion das gesicherte Möhrentörtchen und warf einmal kurz ein, dass ich gerne einen Kinder Second Hand Laden eröffnen würde. Was soll ich sagen, von drei Seiten wurde auf mich eingeredet, dass sich sowas aber mal garnicht lohnt, sollte ich doch lieber ein CupCake Kaffee eröffnen. Ja, da gibt es aber ein gewichtiges Problem: Ich kann richtig schlecht backen!
Gestern sind Herr L., Anton und ich spazieren gegangen.
In unserer Nachbarschaft befindet sich ein großes Genossenschaftsgebäude aus den dreißiger Jahren, sehr monomental. Eigentlich ist das Gebäude gut vermietet, nur in einem unteren Seitenflügel herrscht Leerstand.
Scherzhaft stosse ich Herrn L. an: " Da, siehst Du, in den Räumen könnte ich den Second Hand Laden aufmachen, mit einem CupCake Kaffe."
Herr L. " Ja, und das Dominastudio direkt daneben."
Ich:" Wo ist das denn?"
Herr L. :" Dass wirst Du dann noch dazu eröffnen müssen, damit sich die beiden anderen Sachen tragen."
Was soll man dazu noch sagen?!
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Fliegende Gedanken
- Kinderlieder in Endlosschleife! Selbst beim Einkaufen schiebe ich Anton singend im Wagen vor mir her. Jetzt denken Sie aber nicht, dass mein Sohn mir verzückt an den Lippen hängt und nur Augen für sein singendes debieles Muttertier hat, nein, er hat schon klare Vorstellungen davon, was ein Verkaufsregal und eine Abtrennwand aushalten müssen.
- Warum wird Brokkolie so überbewertet? Es ist und bleibt ein Modergemüse!
- Es gibt Supermärkte, da kaufen fast nur Alkoholiker ein. Ist ihnen das schon mal aufgefallen? Diese Supermärkte müssten 90% ihres Umsatzes nur an Alkohol verdienen. Das ist so erschreckend! Wie viele Menschen abhängig sind...
- Das Wetter ist eine Herausforderung!
- Morgen wird gebastelt. Eine Martinslaterne, mit Kindern, die 10-fast 12 Monate alt sind. Ich bin schon gespannt wer zuerst aufgibt, die Mütter oder die Kinder. Und ich nehme Wetten an, wie oft die Kleberflasche versucht wird geleert zu werden.
- Dafür bin ich bestimmt morgen gaaanz ruhig. Ich habe heute fast 250g Schokolade gegessen.
Montag, 3. Oktober 2011
Was Neues von der Nachbarschaft
Ich sitze gerade auf der Terasse und lauche meinen Nachbarn. Mike hat Besuch von seiner erwachsenen Tochter. Sie ist gerade aufgestanden und Mike fragt sie erst mal gepflegt aus, wo und wie sie die Nacht verbracht hat. Mike :" Ja, im Kitchen Club, da war ich doch auch immer!" Oh man, dass waren noch die heißen Zeiten, als Mike auf Frauenjadt war.Seine Tochter ist höflich genug um nicht darauf einzugehen. Mikes Freundin gärtnert wärend dieser tiefgründigen Gespräche. Plötzlich fragt Mike völlig unerwartet nach der Herkunft der Tischdecke. Er erhält höflich Antwort, die er mit "jau, mhm" quittiert.
Doch ich wollte Ihnen nicht von dem Freiluftverhalten meiner Nachbarschaft erzählen, sonder von dem in den frühen Morgenstunden.
Jeden Morgen um kurz nach vier kommt der Zeitungsbote.
Fragen Sie mich nicht warum ich da wach bin, bin ich einfach.
Also, jeden Morgen um kurz nach vier hält ein Auto und die Treppen zu den einzelnen Häusern werden erklummen. Ich habe ihn übrigens noch nie gesehen, den Zeitungsboten. Manchmal, in besonders schlaflosen Nächten denke ich, dass es doch sicher nett wäre ihm mal die Tür zu öffnen und die Zeitung persönlich in Empfang zu nehmen. Er hat mich ja auch noch nie gesehen. Und vielleicht ist er genauso neugierig wie ich?!
Also, jeden Morgen zur gleichen Zeit bringt er die Zeitung. Da Mikes Haus unterhalb unsers Hauses liegt, bekommt er immer zu erst die Zeitung.
Mike besitzt einen großen Hund, Ajax. Nein, der Hund ist schwarz, nicht weiß. Und Ajax schlägt jeden Morgen an, wenn der Zeitungsbote die Zeitung bring. Und jeden Morgen schreit dann Mike schlaftrunken durchs Haus, :" Ajax, aus! Ajax!"
Wirklich jeden Morgen!
Ich liegen dann wach im Bett und könnte los schreien vor lachen, jeden Morgen. Manchmal, da stupse ich Herrn L. an und flüstere ihm zu,:" Hast du gehört, die Zeitung ist da!" Herr L. weiß aber diese Information nicht zu würdigen, er dreht sich meist murrend zur Seite und schläft. Ich liege dann noch ein weilchen wach und grinse.
Doch ich wollte Ihnen nicht von dem Freiluftverhalten meiner Nachbarschaft erzählen, sonder von dem in den frühen Morgenstunden.
Jeden Morgen um kurz nach vier kommt der Zeitungsbote.
Fragen Sie mich nicht warum ich da wach bin, bin ich einfach.
Also, jeden Morgen um kurz nach vier hält ein Auto und die Treppen zu den einzelnen Häusern werden erklummen. Ich habe ihn übrigens noch nie gesehen, den Zeitungsboten. Manchmal, in besonders schlaflosen Nächten denke ich, dass es doch sicher nett wäre ihm mal die Tür zu öffnen und die Zeitung persönlich in Empfang zu nehmen. Er hat mich ja auch noch nie gesehen. Und vielleicht ist er genauso neugierig wie ich?!
Also, jeden Morgen zur gleichen Zeit bringt er die Zeitung. Da Mikes Haus unterhalb unsers Hauses liegt, bekommt er immer zu erst die Zeitung.
Mike besitzt einen großen Hund, Ajax. Nein, der Hund ist schwarz, nicht weiß. Und Ajax schlägt jeden Morgen an, wenn der Zeitungsbote die Zeitung bring. Und jeden Morgen schreit dann Mike schlaftrunken durchs Haus, :" Ajax, aus! Ajax!"
Wirklich jeden Morgen!
Ich liegen dann wach im Bett und könnte los schreien vor lachen, jeden Morgen. Manchmal, da stupse ich Herrn L. an und flüstere ihm zu,:" Hast du gehört, die Zeitung ist da!" Herr L. weiß aber diese Information nicht zu würdigen, er dreht sich meist murrend zur Seite und schläft. Ich liege dann noch ein weilchen wach und grinse.
Montag, 19. September 2011
Einfach Leben
Wissen Sie, lange genug habe ich sämtliche Kröten geschluckt und dazu gelächelt. Einzig und allein in der Hoffung, in Ruhe mit meinem Kind und meinem Mann leben zu können. Ich habe mich versucht anzupassen, wo jeder vernüftige Mensch nur den Kopf geschüttelt hätte. Nur für ein bisschen Ruhe und Akzeptanz. Doch wenn man Welten von einander entfernt ist, keinen gemeinsamen Nenner findet und immer nur das Schleschteste unterstellt bekommt, dann lohnt es sich nicht Energie und Zeit zu investieren. Und erst recht lohnt es sich nicht, sich selber und seinen Plan vom Glück zu verraten.
Meine Lebensfreude und meinen Stolz auf meine Familie lasse ich mir nicht von frustrierten neidischen Menschen nehmen!
Jetzt ist es Zeit meinen Plan vom Glück zu leben!
Meine Lebensfreude und meinen Stolz auf meine Familie lasse ich mir nicht von frustrierten neidischen Menschen nehmen!
Jetzt ist es Zeit meinen Plan vom Glück zu leben!
Samstag, 17. September 2011
Im Bett mit Herrn L.
Neben mir im Bett herrscht plötzlich der Ausnahmezustand. Der gesamte Amazonasregenwald fällt in einer Nacht einem großen Konzern zum Opfer, natürlich muss er vorher gerodet werden. Das Schlafzimmer ist plötzlich bevölkert von geschützten Tierarten, die vor dem infernalischem Lärm Schutz suchen. Greenpeace und der WWF trommeln an die Schlafzimmertüre, in der Hoffnung vielleicht die drohende Katastrophe noch aufhalten zu können.
Das Weltklima im Blick stupse ich Herrn L. an. Er reagiert nicht. Ich stupse fester. Er reagiert immer noch nicht. Wie um Himmelswillen soll ich die Erde retten, wenn der Mann neben mir nicht reagiert?!
Ich schlage auf die Matratze. Herr L. wacht auf.
" Bitte nicht schnarchen, dreh Dich auf die Seite." bitte ich ihn.
" Das war ich nicht!" gibt er im Brustton der Überzeugung von sich.
" Oh, tut mir leid, dann war das wohl der andere Mann hier." antworte ich ihm leicht genervt. Im Dunkeln kann ich nur das fragende Gesicht von Herrn L. erahnen. Kurz stutzt er, setzt sich leicht auf, schüttelt den Kopf und legt sich auf die Seite.
Welt gerettet!
Das Weltklima im Blick stupse ich Herrn L. an. Er reagiert nicht. Ich stupse fester. Er reagiert immer noch nicht. Wie um Himmelswillen soll ich die Erde retten, wenn der Mann neben mir nicht reagiert?!
Ich schlage auf die Matratze. Herr L. wacht auf.
" Bitte nicht schnarchen, dreh Dich auf die Seite." bitte ich ihn.
" Das war ich nicht!" gibt er im Brustton der Überzeugung von sich.
" Oh, tut mir leid, dann war das wohl der andere Mann hier." antworte ich ihm leicht genervt. Im Dunkeln kann ich nur das fragende Gesicht von Herrn L. erahnen. Kurz stutzt er, setzt sich leicht auf, schüttelt den Kopf und legt sich auf die Seite.
Welt gerettet!
Dienstag, 13. September 2011
Herr L. hat gefragt
Herr L. hat mich gefragt, was ich denn heute noch so vor habe.
Als erstes werde ich gleich meinen Freund Putin anrufen und mit ihm das nächste Event mit freiem Oberkörper absprechen. Der Sommer ist schliesslich fast vorbei und er, auch wenn er es gerne negiert, nicht mehr der jüngste. Dann werde ich den Raketenschacht bei uns im Garten staubsaugen und den ABC-Bunker neu tapezieren. Danach müsste der Lepoart in die Waschstrasse, aber das ist immer so ein Aufwand. Danach stünde noch ein Telefonat mit Frau Merkel an, Kochrezepte, Sie verstehen sicherlich. Und ihn hätte ich fast vergessen, Philipp Rösler, der gute, er bräuchte noch ein paar Tipps für die perfekte Rasur, damit die Pressefotos nicht immer so gruselig aussehen. Er hatte sich schon vorgestern gemeldet. Und dann geistert immer noch Herr Tritin bei uns im Vorgarten herum. Seitdem er gesagt bekommen hat, er sähe Bruce Willis ähnlich, herrscht hier das Chaos. Ständig schmeißt er sich vor fahrende Autos oder springt von Dächern. Das müsste ich auch endlich mal den Nachbarn erklären.
Und wenn dann noch ein bisschen Zeit bleibt, hätte ich heute noch eine kleine Abendveranstaltung mit dem Mossad. Einmal im Monat treffen wir uns zum geselligen Beisammensein und zum Gedankenaustausch zur politischen Weltlage, natürlich mit kleinen Snacks und guten Freunden von der anderen Seite. Aber Sie glauben gar nicht wie heikel so manche Saudis mit dem Essen sind. Heute kommt sogar Helmut Lotti, nachdem er seinen Gastauftritt in Guantanamo Bay erledigt hat. Er soll ja ein ganz netter Kerl sein.
So, und jetzt muss ich beeilen, denn die Sportgruppe vom MI6 fängt an.
Als erstes werde ich gleich meinen Freund Putin anrufen und mit ihm das nächste Event mit freiem Oberkörper absprechen. Der Sommer ist schliesslich fast vorbei und er, auch wenn er es gerne negiert, nicht mehr der jüngste. Dann werde ich den Raketenschacht bei uns im Garten staubsaugen und den ABC-Bunker neu tapezieren. Danach müsste der Lepoart in die Waschstrasse, aber das ist immer so ein Aufwand. Danach stünde noch ein Telefonat mit Frau Merkel an, Kochrezepte, Sie verstehen sicherlich. Und ihn hätte ich fast vergessen, Philipp Rösler, der gute, er bräuchte noch ein paar Tipps für die perfekte Rasur, damit die Pressefotos nicht immer so gruselig aussehen. Er hatte sich schon vorgestern gemeldet. Und dann geistert immer noch Herr Tritin bei uns im Vorgarten herum. Seitdem er gesagt bekommen hat, er sähe Bruce Willis ähnlich, herrscht hier das Chaos. Ständig schmeißt er sich vor fahrende Autos oder springt von Dächern. Das müsste ich auch endlich mal den Nachbarn erklären.
Und wenn dann noch ein bisschen Zeit bleibt, hätte ich heute noch eine kleine Abendveranstaltung mit dem Mossad. Einmal im Monat treffen wir uns zum geselligen Beisammensein und zum Gedankenaustausch zur politischen Weltlage, natürlich mit kleinen Snacks und guten Freunden von der anderen Seite. Aber Sie glauben gar nicht wie heikel so manche Saudis mit dem Essen sind. Heute kommt sogar Helmut Lotti, nachdem er seinen Gastauftritt in Guantanamo Bay erledigt hat. Er soll ja ein ganz netter Kerl sein.
So, und jetzt muss ich beeilen, denn die Sportgruppe vom MI6 fängt an.
Abonnieren
Posts (Atom)