wer nach dem 4. Semester keinen Doktor hat, der muß selbst einen machen!
Okay, Herr L. ist zwar fantastisch, hat aber keinen Doktor und ich damit auch nicht .
Es geht los und weiter, in nur ein paar Tagen, genau in 41 Tagen und ungefähr nur noch 20 Arbeitstagen! Vor lauter Freude über die Entscheidung bin ich schon ganz aufgeregt! Klar, es kann alles so dermaßen schief gehen, aber warum sollte es?! Ehrlich, ich freu mir den Arsch ab!
Mittwoch, 19. August 2009
Dienstag, 11. August 2009
Sommernachtstraum
So ein netter Nachmittag! Die Küche ist jetzt fast fertig, die Sonne scheint und ich sitze hier im Garten. Letztens wurde Herr L. schon von einer Nachbarin angesprochen, dass unser Garten doch sehr verwildert wäre. So was aber auch! Herr L. reagierte darauf sehr abgebrüht, wir würden uns eben auf das Wichtige im Leben konzentrieren. Ja, die Brombeeren schmecken sehr gut. Sie wachsen übrigens dort, wo es früher mal einen Rasen gab. Es ist schon wichtig einmal in der Woche den Rasen zu mähen, dann wächst er auch viel schöner, ja. Nur leider kann ich diese Brombeeren nicht wegbomben und Rasen mähen ist doch wohl perse Männerarbeit! Aber vielleicht wollte die Gute auch Brombeeren, wer weiß.
Aber was ist wenn hinter dem Brombeergestrüpp die rasenkanten getrimmte Paralellwelt der Nachbarschaft beginnt? Mit gut erzogenen kreuzunglücklichen Kindern? Zerütteten Ehen? Mit Johannes und Katherina? Familie Protz und Prunk? Mike und seiner Höllenmaschine? Vielleicht lauern sie schon und warten nur auf den passenden Zeitpunkt uns in ihre Welt zu ziehen. Herr L. wird dann einträchtig mit Johannes auf dem Flachdach stehen und in die Nachbargärten glotzen. Wenn der Nachmittag sich dem Ende zu neigt, dann wird er mit Johannes und dem cholerischen Spießer zwei Häuser weiter sein Feierabendbier trinken und das von mir zubereitete Essen ohne ein Lob in sich hineinschlingen. Ich werde mich mit Katherina blendend verstehen und genauso frustriert aussehen. Wir werden uns dann unser Leid klagen und hinterrücks den anderen in der Nachbarschaft schlecht machen. Natürlich werde ich den Garten pflegen und dabei galant mit Mike plaudern , der mir jetzt ungestraft auf mein Gesäß schauen darf. Bei seinen anzüglichen Witzen würde mir kein böses Wort über die Lippen kommen , soetwas gehört sich schließlich nicht! Auch würde ich dann Tipps zur Gartenpflege austauschen und mich über die Fremdparker aufregen. Mit meiner Nachbarin würde ich mich zu einer schlagkräftigen Einheit zusammen schließen und wir würde gemeinsam , mit Zettelchen für an die Windschutzscheibe, den Kampf gegen die Fremdparker bis zum letzten Zettel kämpfen. Selbstverständlich stünden wir in ständigem Kontakt mit dem Ordnungsamt, genaue Zeitplanung ist schließlich alles. Gerne übernehmen wir auch die Kontrolle der Umweltplaketten hier im Block. Wir sind ja mündige Bürger und jeder, wirklich jeder, muß sich an die Regeln halten!
Gut, die Ehe von Herrn L. und mir wäre dann zwar unglücklich, doch Kompromisse muß jeder schließen und wenn dass unser Beitrag zur Integration in die Nachbarschaft ist, dann sind wir gerne bereit dieses Opfer zu bringen. Was tut man nicht alles für eine gute Nachbarschaft!
DIE BROMBEEREN BLEIBEN!
Aber was ist wenn hinter dem Brombeergestrüpp die rasenkanten getrimmte Paralellwelt der Nachbarschaft beginnt? Mit gut erzogenen kreuzunglücklichen Kindern? Zerütteten Ehen? Mit Johannes und Katherina? Familie Protz und Prunk? Mike und seiner Höllenmaschine? Vielleicht lauern sie schon und warten nur auf den passenden Zeitpunkt uns in ihre Welt zu ziehen. Herr L. wird dann einträchtig mit Johannes auf dem Flachdach stehen und in die Nachbargärten glotzen. Wenn der Nachmittag sich dem Ende zu neigt, dann wird er mit Johannes und dem cholerischen Spießer zwei Häuser weiter sein Feierabendbier trinken und das von mir zubereitete Essen ohne ein Lob in sich hineinschlingen. Ich werde mich mit Katherina blendend verstehen und genauso frustriert aussehen. Wir werden uns dann unser Leid klagen und hinterrücks den anderen in der Nachbarschaft schlecht machen. Natürlich werde ich den Garten pflegen und dabei galant mit Mike plaudern , der mir jetzt ungestraft auf mein Gesäß schauen darf. Bei seinen anzüglichen Witzen würde mir kein böses Wort über die Lippen kommen , soetwas gehört sich schließlich nicht! Auch würde ich dann Tipps zur Gartenpflege austauschen und mich über die Fremdparker aufregen. Mit meiner Nachbarin würde ich mich zu einer schlagkräftigen Einheit zusammen schließen und wir würde gemeinsam , mit Zettelchen für an die Windschutzscheibe, den Kampf gegen die Fremdparker bis zum letzten Zettel kämpfen. Selbstverständlich stünden wir in ständigem Kontakt mit dem Ordnungsamt, genaue Zeitplanung ist schließlich alles. Gerne übernehmen wir auch die Kontrolle der Umweltplaketten hier im Block. Wir sind ja mündige Bürger und jeder, wirklich jeder, muß sich an die Regeln halten!
Gut, die Ehe von Herrn L. und mir wäre dann zwar unglücklich, doch Kompromisse muß jeder schließen und wenn dass unser Beitrag zur Integration in die Nachbarschaft ist, dann sind wir gerne bereit dieses Opfer zu bringen. Was tut man nicht alles für eine gute Nachbarschaft!
DIE BROMBEEREN BLEIBEN!
Dienstag, 4. August 2009
Bei uns in der Küche
Seit kurzem wohnt in der neuen Küche ein goldener Pastikkuckuck mit seiner weißen Plastikkuckucksuhr. Auf den blauen Wänden sieht das sehr schön aus, zwar kitschig aber schön. Doch scheint dieser Vogel seinen Tag-Nacht-Rhythmus noch nicht gefunden zu haben! Tagsüber hält er sich dezent zurück! Aber ab 22 Uhr schreit er sich sein zartes Seelchen aus dem goldenen Plastikleib! Nicht genug, das Zuklappen der Türen geschieht so laut, dass man es für lautes Protesklappern halten könnte. Herr L. hat schon an den zwei vorhandenen Knöpfen enthusiastisch rumgeschraubt, aber ohne Erfog! Das Türchen flog auf und er schrie wieder! Angeblich soll die Uhr einen Lichtsensor besitzen, doch wo?!
Sport
Dieser Geruch nach Schweiß und Gummi ist geblieben, genau wie die stinkigen Umkleidekabinen mit der abschreckenden Sammeldusche. Vor zwei oder drei Jahren wurde hier mal renoviert, neuer Granit an die Wände und in die Dusche. Natürlich in solchen vertrauenserweckenden Farben Schwarz und Grau. Hier sieht man nur auf den achten Blick welche Ekligkeiten sich auf dem Boden befinden. Die Spinde sind so winzig, dass es immer noch an Verpackungsorimgamie grenzt seine Kleidung darin zu verstauen. Nach zwei Jahren, einer gefühlten Ewigkeit ging es gestern den Kotelettknien an den Kragen! Der Vorlauf war schon bemerkenswert. Ich fand meine Sportklamotten nicht! Kurz vor knapp wollte ich schon aufgeben und mich meinem Sofa hingeben. Doch das wurde nix! Ich hatte nicht mit Frau J. gerechnet-Du, weißt Du was, ich bringe Dir eine Hose von mir mit, los jetzt! Wenn Du eine findest ist gut, sonst nimmst Du meine.- Fertig! Irgendwoher zauberte ich dann eine alte ausgelutschte Jogginghose mit Fleck und meine alten Volleyballschuhe.
Und was soll ich sagen?!Vor lauter Quatschen wurden wir freundlich hingewiesen unsere Atmung nicht zu vergessen. Ist klar! Aber Sport tut gut! Richtig gut!
Und was soll ich sagen?!Vor lauter Quatschen wurden wir freundlich hingewiesen unsere Atmung nicht zu vergessen. Ist klar! Aber Sport tut gut! Richtig gut!
Donnerstag, 30. Juli 2009
Schön ist es auf der Welt zu sein....
Heute ist wieder Sing- und Akkordeonnachmittag im Altersheim . Träller! Anscheinend mit feucht-fröhlichem Grillabend. So riecht es auf jeden Fall hier. Prost, meine Damen und Herren, trällern Sie ruhig noch etwas und trinken Sie ein Bierchen für mich mit!
Freie Meinungsäusserung
Lange habe ich darüber nachgedacht hier in dieser Form soetwas zu schreiben. Doch nach dem mir zu einem großen Teil der Spass am Bloggen von selbsternannten Gutmenschen genommen worden ist, wird es Zeit hier neuen Schwung zu bekommen!
Mein Blog ist und bleibt mein Blog, mein kleiner öffentlicher Einblick in meine Welt. Selbst wenn ich hier einen astreinen Seelenstrippties hinlege geht das nur mich und meinen Mann etwas an, der übrigens noch nicht die Vormundschaft für mich und meinen Blog übernehmen mußte.
Auf Menschen ohne Humor oder nur mit eingeschränkter Fähigkeit über sich selbst und über die Welt zu lachen kann die Radieschenwelt gut und gerne verzichten! Ebenfalls verzichten wir gerne auf Besucher, die die freie Meinungsäusserung einer Zensur unterziehen wollen und sie ihrer verqueren Moralvorstellung angleichen möchten. In Deutschland herrscht das Recht der freien Meinungsäusserung, genau wie Religionsfreiheit. Sektenmitglieder dürfen trotz ihres zum Teil menschenverachtenden Verhaltens am öffentlichem Leben teilhaben, ohne das ihre geistige Gesundheit in Zweifel gezogen wird. Sie dürfen sogar, der freien Meinungsäusserung zum Dank, laut und deutlich ihre Meinung sagen.
In der Radieschenwelt sage ich meine Meinung, zu alltäglichen und besonderen Dingen des Lebens! Besucher werden ausdrücklich gebeten ihre Meinung in den Kommentaren zu hinterlassen. Wem das nicht passt, bleibt bitte besser draußen, denn hier herrscht Anarchie und nicht Zensur!
Mein Blog ist und bleibt mein Blog, mein kleiner öffentlicher Einblick in meine Welt. Selbst wenn ich hier einen astreinen Seelenstrippties hinlege geht das nur mich und meinen Mann etwas an, der übrigens noch nicht die Vormundschaft für mich und meinen Blog übernehmen mußte.
Auf Menschen ohne Humor oder nur mit eingeschränkter Fähigkeit über sich selbst und über die Welt zu lachen kann die Radieschenwelt gut und gerne verzichten! Ebenfalls verzichten wir gerne auf Besucher, die die freie Meinungsäusserung einer Zensur unterziehen wollen und sie ihrer verqueren Moralvorstellung angleichen möchten. In Deutschland herrscht das Recht der freien Meinungsäusserung, genau wie Religionsfreiheit. Sektenmitglieder dürfen trotz ihres zum Teil menschenverachtenden Verhaltens am öffentlichem Leben teilhaben, ohne das ihre geistige Gesundheit in Zweifel gezogen wird. Sie dürfen sogar, der freien Meinungsäusserung zum Dank, laut und deutlich ihre Meinung sagen.
In der Radieschenwelt sage ich meine Meinung, zu alltäglichen und besonderen Dingen des Lebens! Besucher werden ausdrücklich gebeten ihre Meinung in den Kommentaren zu hinterlassen. Wem das nicht passt, bleibt bitte besser draußen, denn hier herrscht Anarchie und nicht Zensur!
Dienstag, 28. Juli 2009
Die Mitte der Welt
von Andreas Steinhöfel ist mein Buch für diesen Sommer. Eigentlich ein Jugendbuch, doch eine wunderschöne Sprache und eine dichte Erzählung. Genau richtig für laue Sommerabende!
Unbedingt lesen!
Unbedingt lesen!
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