Dienstag, 4. August 2009

Bei uns in der Küche

Seit kurzem wohnt in der neuen Küche ein goldener Pastikkuckuck mit seiner weißen Plastikkuckucksuhr. Auf den blauen Wänden sieht das sehr schön aus, zwar kitschig aber schön. Doch scheint dieser Vogel seinen Tag-Nacht-Rhythmus noch nicht gefunden zu haben! Tagsüber hält er sich dezent zurück! Aber ab 22 Uhr schreit er sich sein zartes Seelchen aus dem goldenen Plastikleib! Nicht genug, das Zuklappen der Türen geschieht so laut, dass man es für lautes Protesklappern halten könnte. Herr L. hat schon an den zwei vorhandenen Knöpfen enthusiastisch rumgeschraubt, aber ohne Erfog! Das Türchen flog auf und er schrie wieder! Angeblich soll die Uhr einen Lichtsensor besitzen, doch wo?!

Sport

Dieser Geruch nach Schweiß und Gummi ist geblieben, genau wie die stinkigen Umkleidekabinen mit der abschreckenden Sammeldusche. Vor zwei oder drei Jahren wurde hier mal renoviert, neuer Granit an die Wände und in die Dusche. Natürlich in solchen vertrauenserweckenden Farben Schwarz und Grau. Hier sieht man nur auf den achten Blick welche Ekligkeiten sich auf dem Boden befinden. Die Spinde sind so winzig, dass es immer noch an Verpackungsorimgamie grenzt seine Kleidung darin zu verstauen. Nach zwei Jahren, einer gefühlten Ewigkeit ging es gestern den Kotelettknien an den Kragen! Der Vorlauf war schon bemerkenswert. Ich fand meine Sportklamotten nicht! Kurz vor knapp wollte ich schon aufgeben und mich meinem Sofa hingeben. Doch das wurde nix! Ich hatte nicht mit Frau J. gerechnet-Du, weißt Du was, ich bringe Dir eine Hose von mir mit, los jetzt! Wenn Du eine findest ist gut, sonst nimmst Du meine.- Fertig! Irgendwoher zauberte ich dann eine alte ausgelutschte Jogginghose mit Fleck und meine alten Volleyballschuhe.
Und was soll ich sagen?!Vor lauter Quatschen wurden wir freundlich hingewiesen unsere Atmung nicht zu vergessen. Ist klar! Aber Sport tut gut! Richtig gut!

Donnerstag, 30. Juli 2009

Schön ist es auf der Welt zu sein....

Heute ist wieder Sing- und Akkordeonnachmittag im Altersheim . Träller! Anscheinend mit feucht-fröhlichem Grillabend. So riecht es auf jeden Fall hier. Prost, meine Damen und Herren, trällern Sie ruhig noch etwas und trinken Sie ein Bierchen für mich mit!

Freie Meinungsäusserung

Lange habe ich darüber nachgedacht hier in dieser Form soetwas zu schreiben. Doch nach dem mir zu einem großen Teil der Spass am Bloggen von selbsternannten Gutmenschen genommen worden ist, wird es Zeit hier neuen Schwung zu bekommen!


Mein Blog ist und bleibt mein Blog, mein kleiner öffentlicher Einblick in meine Welt. Selbst wenn ich hier einen astreinen Seelenstrippties hinlege geht das nur mich und meinen Mann etwas an, der übrigens noch nicht die Vormundschaft für mich und meinen Blog übernehmen mußte.


Auf Menschen ohne Humor oder nur mit eingeschränkter Fähigkeit über sich selbst und über die Welt zu lachen kann die Radieschenwelt gut und gerne verzichten! Ebenfalls verzichten wir gerne auf Besucher, die die freie Meinungsäusserung einer Zensur unterziehen wollen und sie ihrer verqueren Moralvorstellung angleichen möchten. In Deutschland herrscht das Recht der freien Meinungsäusserung, genau wie Religionsfreiheit. Sektenmitglieder dürfen trotz ihres zum Teil menschenverachtenden Verhaltens am öffentlichem Leben teilhaben, ohne das ihre geistige Gesundheit in Zweifel gezogen wird. Sie dürfen sogar, der freien Meinungsäusserung zum Dank, laut und deutlich ihre Meinung sagen.


In der Radieschenwelt sage ich meine Meinung, zu alltäglichen und besonderen Dingen des Lebens! Besucher werden ausdrücklich gebeten ihre Meinung in den Kommentaren zu hinterlassen. Wem das nicht passt, bleibt bitte besser draußen, denn hier herrscht Anarchie und nicht Zensur!

Dienstag, 28. Juli 2009

Die Mitte der Welt

von Andreas Steinhöfel ist mein Buch für diesen Sommer. Eigentlich ein Jugendbuch, doch eine wunderschöne Sprache und eine dichte Erzählung. Genau richtig für laue Sommerabende!
Unbedingt lesen!

Montag, 27. Juli 2009

Eben so


  1. Ich warte seit acht (8) Uhr auf zwei Handwerker! Frühschoppen?

  2. Umweltzonen wurden eingeführt um die Feinstaubbelastung in Großstädten zu reduzieren; jedes Auto erhält, wenn man sich drum kümmert, beim TÜV eine Plakette in den Farben Grün, Gelb oder Rot. Mit Grün darf man überall hin. Eigentlich grober Unfung, da hier die Autobahn quer durch die Stadt läuft, aber gut....
  3. Wann wird es denn Sommer?
  4. Kennt jemand ein Urlaubsziel wo es herrliches Esssen, wunderschönen Strand und pure Erholung gibt? Möglichst nicht weit weg, ohne diese lästige Schweinegrippe und mit hinreichend Temperatur Ende August Anfang September.

Montag, 20. Juli 2009

Umweltzone

Es ist Samstag Herr L. und ich befinden uns in der Kassenschlange eines Ikeamarktes. Nur um es noch einmal zu verdeutlichen, Samstag und Ikea. Gut. Wir stehen dort also an einer neu eingerichteten Expresskasse. Dort kann man seinen Einkauf selbst einscannen und dann per Karte zahlen. Soll eine Zeitersparniss bringen, von der ich, zugegebenermaßen sehr motzig, da Samstag und Ikea, nicht allzu viel mitbekomme. Plötzlich hinter uns eine wirklich sehr hysterische Herrenstimme " Also, diese Umweltzonen, das ist doch schrecklich! Da hat die mir einfach ein Knöllchen verpasst, ja, was soll das denn? Das ist doch Geldschneiderei, jetzt darfst Du noch nicht mal mit dem Auto überall hin, sowas. Hast Du gehört, ein Knöllchen ! Da wirste ja schlimmer behandelt áls eine Prostituierte kurz vor dem Mord! Echt schlimm!" Seine Begleiterin lächelte etwas gequält und er sprach sich immer weiter in Rage! Puh, Samstag und Ikea und dann noch so ein kleiner hysterischer Mann hinter uns in der Kassenschlange! Herr L. sah mich fragend an. Ja, mein Gatte, so ist das eben, an den Ikeaexpresskassen werden Mitarbeiter eingespart, die heuern dann beim Ordnungsamt an und kontrollieren die vorhandenen Umweltzonen. Falls ein kleiner hysterischer Mann vorbei kommt, bekommt er ein Knöllchen und muß als Fegefeuer und Buße an einem Samstag bei Ikea einkaufen gehen. Und Prostitution in der Umweltzone ist nur dann gestattet, wenn die Kondome aus biologisch angebautem und verrottbarem Latex angefertigt sind, sonst gibt es auch ein Knöllchen und den Samstagseinkauf bei Ikea.
Aber eins wüßte ich dann doch gerne, warum muß ich Samstags bei Ikea einkaufen?